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Zoll: Gebühren & Abgaben bei allen Bestellungen außerhalb der EU berechnen

03.04.2022 | 09:00 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Bestellt man im Internet Waren bei einem Händler innerhalb der Europäischen Union, so werden wie bei einem Inlandskauf keinerlei zusätzliche Abgaben erhoben. Das ist beim Shopping im Nicht-EU-Ausland anders.

Schon seit Mitte des vergangenen Jahres gelten neue Zollregeln beim Interneteinkauf außerhalb der EU. So fällt insbesondere die frühere Freigrenze von 22 Euro für Warenwert und Porto weg, bis zu der davor gar keine Einfuhrgebühren anfielen. Das machte insbesondere den Kauf von IT- und PC-Teilen attraktiv, weil sie in Asien häufig sehr günstig angeboten werden. Nun aber fällt stets die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von 19 Prozent sowie eine Servicepauschale zusätzlich dafür an, dass der Paketdienst die Gebühr bei der Auslieferung kassiert und an den Zoll weiterleitet. Vorwiegend Kleinbestellungen werden deshalb deutlich teurer.

Am einfachsten ist es, Sie starten vorab einen Online-Zollrechner wie den von Paketda.de: Das Tool kennt außerdem die Gebühren, die die einzelnen Paketdienste berechnen.

Beispielrechnung: Hat das Paket (inklusive Versandkosten) etwa einen Wert von 50 Euro, dann müssen Sie noch 9,50 Euro an Einfuhrumsatzsteuer bezahlen sowie rund 6 Euro Gebühr an DHL. Wählen Sie DHL Express, dann beträgt die Gebühr ca. 14,88 Euro. Die Gebühr für DHL Express und UPS liegen nämlich bei 2 Prozent des Warenwertes, mindestens jeweils aber 14,88 Euro.

Weil der Zoll (in Prozent) je nach Produkt unterschiedlich hoch sein kann, können Sie auch im Zollrechner auch gleich nach einem Produkt suchen, um sich die fälligen Prozentpunkte des Zolls anzeigen zu lassen. Beträgt der Warenwert etwa 200 Euro und wir haben ein Smartphone im Ausland gekauft, beträgt der Zollsatz laut Recherche von Paketda.de bei 0 Prozent.

Tipp: Online-Shopping: Günstig weltweit einkaufen

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