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Windows härten mit spezialisierten Tools

13.09.2021 | 13:33 Uhr | Arne Arnold

Die Sicherheit von Windows lässt sich deutlich erhöhen, wenn Sie typische Schwachstellen beseitigen. Das Ergebnis ist ein sogenanntes gehärtetes System.

Der Begriff „Härten“ wird von Sicherheitsexperten gerne gebraucht, wenn ein Betriebssystem über seine Konfiguration sicherer gemacht wird als in den Standardeinstellungen. So etwas geht manuell oder über Gruppenrichtlinien, wie Sie das BSI veröffentlicht hat .

Wenn Ihnen der Weg über die Gruppenrichtlinien zu mühsam ist, helfen Tools beim Härten von Windows. Drei bekannte Tools fürs Härten sind OS-Armor , Syshardener und Hardentools . Hier beschreiben wir das Härtungs-Tool OS-Armor.

Zusatzschutz für Windows: PC-Viren nutzen immer wieder dieselben Tricks, um sich in ein System einzuschleusen. So kommen etwa viele Viren huckepack mit einem Office-Dokument. An dieser Stelle setzt OS-Armor an. Es registriert, wenn eine Anwendung, etwa Word, die Eingabeaufforderung startet, und blockiert das. Rund Hundert solcher Viren-Tricks überwacht OS-Armor und kann damit immer dann Alarm schlagen, wenn das eigentliche Antivirenprogramm versagt hat.

Darauf sollten Sie achten: OS-Armor produziert auch Fehlalarme. Es meldet also Aktionen als verdächtig, die eigentlich harmlos sind. PC-Einsteiger haben es dann unter Umständen schwer, die Meldung richtig einzuschätzen.

So geht’s: Die Installation von OS-Armor ist schnell erledigt. Für den Anfang empfehlen wir, die Voreinstellungen von OS-Armor zu belassen. Diese sehen Sie, wenn Sie in OS-Armor auf „Open Configurator“ klicken. Wenn Sie Änderungen im Konfigurator vorgenommen haben und OS-Armor zu viele erwünschte Aktionen blockiert, können Sie über „Rest to Default“ das Tool zurücksetzen.

Die Freeware OSArmor ergänzt den PC um eine weitere Virenschutzschicht.
Vergrößern Die Freeware OSArmor ergänzt den PC um eine weitere Virenschutzschicht.

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