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Windows-Setup: Bootmanager muss auf die richtige Partition

24.06.2020 | 13:30 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Bei einer Neuinstallation von Windows 10 ist es sinnvoll, für den eigentlichen Setup-Prozess alle anderen Datenträger „lahmzulegen“.

Abhängig davon, ob Windows 10 über eine der Vorversion upgedatet wurde, ob es sich um eine auf dem Rechner vorinstallierte OEM-Version handelt sowie von weiteren Faktoren, variieren die Steuerpartitionen vor der Windows-Partition auf der Festplatte hinsichtlich Größe und Anzahl. Je nach Konstellation führt das insbesondere dann zu Problemen, wenn man nachträglich etwas ändern möchte, beispielsweise um eine neue, größere SSD als Systemdatenträger hinzuzufügen.

Deshalb ist es bei einer Neuinstallation von Windows 10 sinnvoll, für den eigentlichen Setup-Prozess alle anderen Datenträger „lahmzulegen“. Bei internen 2,5- und 3,5-Zoll-Festplatten genügt es dazu, das Strom- oder das SATA-Kabel abzuziehen. Beim schlanken M.2-Format entfernt man am besten den Datenträger, indem man die Fixierschraube löst und den SSD-Streifen anschließend herauszieht. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass das Betriebssystem inklusive Bootmanager wirklich und komplett auf der neuen SSD liegt.

Wer Windows 10 inklusive Bootmanager auf einem neuen Datenträger installieren möchte, entfernt am besten die übrigen vorübergehend während der Installation.
Vergrößern Wer Windows 10 inklusive Bootmanager auf einem neuen Datenträger installieren möchte, entfernt am besten die übrigen vorübergehend während der Installation.

Damit vermeiden Sie, dass es später zu Problemen kommt, wenn Sie etwa wieder einen der früheren Datenträger nutzen möchten. Zum Schluss schließen Sie alle Festplatten wieder an beziehungsweise montieren den M.2-Streifen.

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