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Windows 10: Wenn die Update-Kontrolle dazwischen funkt

04.11.2019 | 09:04 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Windows-Updates führen immer wieder zu Fehlern, wie zahlreiche Fälle in den vergangenen Monaten und Jahren gezeigt haben. Dazu gehört unter anderem, dass der Rechner nach der Aktualisierung nicht mehr richtig läuft oder startet.

Dann mussten die Anwender oft Tage warten, bis Microsoft die Ursache analysiert hatte und eine Korrektur nachschob, die die Probleme des ursprünglichen Patches oder Updates behob.

Von daher ist Microsofts Idee durchaus vernünftig, Windows nach dem Einspielen eines offensichtlich problematischen Updates automatisch wieder in den vorherigen Zustand zu versetzen. Das Unternehmen stellt diese neue Funktion, die sich auf das Mai-Update von Windows 10 (Version 1903) beschränkt, im Supporteintrag 4492307 vor. Treten beim Booten Probleme auf, versucht Windows erst, Fehler aufgrund von möglichen Datenträgerproblemen, der Beschädigung von Systemdateien, ungültigen Registrierungsschlüsseln oder ähnlichen Fällen zu diagnostizieren und zu beheben.

Neue Funktion im Mai-Update von Windows 10: Startet das Betriebssystem nach der Installation neuer Updates nicht korrekt, werden diese automatisch entfernt.
Vergrößern Neue Funktion im Mai-Update von Windows 10: Startet das Betriebssystem nach der Installation neuer Updates nicht korrekt, werden diese automatisch entfernt.

Hilft oder funktioniert das nicht, erscheint neuerdings die Meldung „Einige kürzlich installierte Updates wurden entfernt, um Ihr Gerät nach einem Startfehler wiederherzustellen“. Um den PC wieder in den funktionsfähigen Zustand zu versetzen, werden die neuesten Updates automatisch deinstalliert. Startet der Computer nach Entfernung dieser Updates dann erfolgreich, verhindert Windows außerdem, dass die entfernten Updates in den nächsten 30 Tagen wieder automatisch installiert werden.

Waren diese Updates jedoch gar nicht die eigentliche Ursache für die Startprobleme und möchten Sie das Entfernen deshalb rückgängig machen, installieren Sie die betreffenden Updates („Qualitätsupdates“) beziehungsweise Treiberaktualisierungen manuell, wie Microsoft es im genannten Onlinebeitrag beschreibt.

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