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Virenmails und Phishing-Mails der Polizei melden

25.07.2019 | 09:02 Uhr | Arne Arnold

Wenn bei Ihnen eine Virenmail im Postfach landet, dann gilt natürlich als Erstes, dass Sie die angehängte Datei nicht öffnen oder starten. Bevor Sie sie aber löschen und danach auch noch aus dem Papierkorb Ihres Mailprogramms entfernen, können Sie die komplette Mail an die Polizei Niedersachsen weiterleiten.

Die Mailadresse dafür lautet: trojaner@polizei-praevention.de . Die Polizei nutzt Ihre Mail, um sich möglichst schnell ein Bild von aktuellen Viren und Betrugswellen zu machen und Warnungen zu verbreiten. Sie als Absender erhalten allerdings keine persönliche Antwort. Unter der Domain www.polizei-praevention.de finden Sie außerdem viele hilfreiche Informationen zu den Themen Viren, Phishing, Onlinebetrug, Fakeshops und vieles mehr. Die Site www.polizeipraevention. de versteht sich als Informationsseite. Wenn Sie Opfer eines Betrugs geworden sind und diesen anzeigen möchten, dann geht das unter https://online-strafanzeige.de/# .

Phishingmails: Viele der großen Firmen wie Amazon und Paypal versuchen übrigens gegen Spanner vorzugehen, die ihre Namen für Phishingmails missbrauchen. Dafür haben sie eigene Mailadressen eingerichtet, an die Sie Phishingmails weiterleiten können. Das geht etwa bei Amazon über spoofing@amazon.com , bei Ebay unter spoof@ebay.com und bei Paypal unter spoof@paypal.com .

Achtung: Wenn Sie öfter Viren- oder Phishingmails weiterleiten, dann kann Ihre Mailadresse auf eine Antispam-Listen wandern. In der Folge erreichen Ihre Mails nicht mehr den Posteingang eines Empfängers, sondern werden in dessen Spam-Ordner sortiert. In der Regel geschieht das allerdings erst nach dem Weiterleiten von mehreren solcher unerwünschten Mails pro Woche.

Tipp: Phishing-Know-How: So entlarven Sie bösartige Mails

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