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Tempo von USB-Datenträgern mit Bordmitteln ermitteln

18.08.2020 | 12:00 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Welcher der zahlreichen USB-Sticks in der Schublade ist der schnellste, welche besonders langsamen Exemplare kann man gleich aussortieren? Um diese Fragen zu beantworten, benötigt man kein zusätzliches Programm, die Bordmittel des Betriebssystems reichen aus.

So geht’s: Über die Tastenkombination Win-X starten Sie „Windows PowerShell (Administrator)“. Stecken Sie den Datenträger in eine der USB-Buchsen am PC – falls vorhanden in eine blau markierte (USB 3.0 aufwärts). Die Leserate ermitteln Sie, indem Sie den folgenden Befehl eintippen: winsat disk -ran -read -drive x. Das „x“ ersetzen Sie bitte durch den bei Ihnen aktuellen Laufwerksbuchstaben. 

Der Winsat-Test zeigt die ermittelte Datenrate in MByte pro Sekunde sowie den Windows-Leistungsindex in Punkten an. Um große Dateien zu übertragen, sollte der Stick eine hohe sequenzielle Datenrate aufweisen. Diese testen Sie mit dem folgenden Winsat-Kommando: winsat disk -seq -read -drive x. Um die Schreibrate zu ermitteln, ersetzen Sie in den aufgeführten Anweisungen den Befehl „-read“ durch „-write“, also zum Beispiel winsat disk -ran -write -drive x. 

Das Windows-eigene Messprogramm Winsat ermittelt die Schreib- und die Lesegeschwindigkeit von USB-Sticks und anderen Datenträgern.
Vergrößern Das Windows-eigene Messprogramm Winsat ermittelt die Schreib- und die Lesegeschwindigkeit von USB-Sticks und anderen Datenträgern.

Nutzen Sie zusätzlich den Parameter ran, wenn Sie viele kleine Dateien auf den USB-Stick übertragen. Der Parameter seq gibt das zu erwartende Tempo bei wenigen, großen Dateien wieder.

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