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Food-Fotografie: Essen lecker fotografieren

08.10.2018 | 11:30 Uhr | Verena Ottmann

Der Bereich „Food“ ist eine der beliebtesten Motivkategorien in der Fotografie – eine Vielzahl von Food-Blogs sind dafür Zeugen. Um ein kulinarisches Motiv jedoch möglichst appetitlich einzufangen, sollten Sie verschiedene Dinge beachten.

Das oberste Gebot lautet dabei: Setzen Sie nie den Blitz ein, wenn Sie keine professionelle externe Ausrüstung besitzen! Mit einer Digitalkamera oder dem Smartphone geblitztes Essen sieht wenig appetitlich aus. Achten Sie jedoch bei (ausreichend) Kunstlicht darauf, den Weißabgleich anzupassen. Der zweite wichtige Punkt bei der Food-Fotografie ist die Inszenierung: Hübsches Geschirr oder eine dekorative Stoffserviette können für einen schönen Rahmen sorgen. Auch die verwendeten Zutaten, attraktiv in Szene gesetzt, sind möglich.

Bei der Food-Fotografie kommt es darauf an, das kulinarische Motiv möglichst ansprechend in Szene zu setzen.
Vergrößern Bei der Food-Fotografie kommt es darauf an, das kulinarische Motiv möglichst ansprechend in Szene zu setzen.

Was die Kameraeinstellungen angeht, so haben Sie die Wahl: Wenn Sie den Hintergrund auf dem Bild haben wollen, sollten Sie eine offene Blende wählen, damit der Hintergrund unscharf bleibt und das Hauptmotiv sich davon abhebt. Soll das Motiv stattdessen formatfüllend auf das Bild oder bietet Ihre Kamera keine manuelle Belichtungssteuerung, nutzen Sie den Makro-Modus. So können Sie sehr nahe an das Motiv herangehen. In beiden Fällen hilft eine hohe Farbsättigung weiter, damit ein Gericht besonders appetitlich aussieht. Einige Kameramodelle besitzen auch einen speziellen Food-Modus, bei dem die Farben und der Kontrast automatisch verstärkt werden.

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