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Sparen mit volumenbegrenzten DSL-Anschlüssen

25.03.2019 | 09:05 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Durch Wechselprämien und ähnliche Boni lässt sich beim Wechsel des Festnetzproviders nach Ende der meist zweijährigen Vertragslaufzeit viel Geld sparen. Alternativ kann man durch den Abschluss eines volumenbegrenzten DSL-Vertrags Kosten senken.

Wer alle zwei Jahre seinen Festnetzprovider wechselt, spart viel Geld durch Wechselprämien und ähnliche Boni. Denn spätestens nach der üblichen Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten fallen solche Vergünstigungen weg. Die Zugangsprovider verlangen dann die Entgelte in voller Höhe und spekulieren mit der Bequemlichkeit ihrer Kunden.

Sparen ganz ohne regelmäßiges Wechseln können Sie jedoch auch, indem Sie einen volumenbegrenzten DSL-Vertrag abschließen. Zwar werden diese nur noch selten angeboten, aber sie existieren weiterhin. Da ist zum einen der Tarif „DSL Basic“ von 1&1: Der klassische 16.000er-DSL-Anschluss kostet dauerhaft knapp 25 Euro im Monat und erlaubt ein monatliches Datenvolumen von 100 GByte. Überschreitet man dieses Limit, sinkt die Bandbreite für den Rest des laufenden Monats auf langsame 1 MBit/s im Download und 0,1 MBit/s im Upload. Ebenfalls knapp 25 Euro kostet der gleichermaßen auf 100 GByte limitierte Tarif „My Home S“ von O2 mit einer Bandbreite von 10 MBit/s (statt 16 MBit/s wie bei 1&1) im Download und 2,4 MBit/s (statt 1 MBit/s) im Upload. Oberhalb von mehr als 100 MByte wird in beiden Richtungen auf 2 MBit/s gedrosselt. Allerdings verlangt O2 fast 50 Euro einmalige Einrichtungskosten. Man spart also nur langfristig, denn normale Anschlüsse sind kaum teurer.

Auf der Fritzbox-Oberfläche sehen Sie den gesamten Datenverbrauch: Hier ist die 100-GByte-Grenze (100 000 MByte) klar überschritten, anderen reicht das Volumen aber durchaus.
Vergrößern Auf der Fritzbox-Oberfläche sehen Sie den gesamten Datenverbrauch: Hier ist die 100-GByte-Grenze (100 000 MByte) klar überschritten, anderen reicht das Volumen aber durchaus.

Bei alledem stellt sich natürlich die Frage, ob eine Datenmenge von 100 GByte pro 30 Tage überhaupt genügen kann. Ihren individuellen Gesamtverbrauch ermitteln Sie über den Router, bei der Fritzbox auf der Benutzeroberfläche über „Internet –› Online-Monitor –› Online- Zähler“. Dort erscheint das Datenvolumen des aktuellen sowie das des Vormonats. Alternativ installieren Sie auf Ihrem Windows-PC ein Tool wie Trafficmonitor oder Netspeedmonitor. Damit messen Sie allerdings nur den gerätespezifischen Durchsatz, nicht aber den von Smart-TVs und Co.

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