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Software-Meldungen ins Internet vermeiden

24.05.2011 | 11:05 Uhr |

Fehlerberichterstattung deaktivieren unter Windows XP
Vergrößern Fehlerberichterstattung deaktivieren unter Windows XP

Windows XP: Nach Rechtsklick auf das „Arbeitsplatz“-Symbol gehen Sie auf „Eigenschaften“ und dann auf die Registerkarte „Erweitert“. Rechts unten finden Sie die „Fehlerberichterstattung“ und wählen „Fehlerberichterstattung deaktivieren“.
Windows Vista: Klicken Sie auf das Windows-Symbol und dann auf „Systemsteuerung -> System und Wartung -> Problemberichte und -lösungen“. Im entsprechenden Fenster führt Sie ein Klick unten links auf „Einstellungen für das Programm zur Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit“ zu einem optionalen Sendebericht, mit dem Sie Microsoft bei der Windows-Entwicklung unterstützen können. Kontrollieren Sie, ob die Teilnahme aktiviert ist, und schalten Sie sie gegebenenfalls aus. Wenn Sie im Fenster „Problemberichte und -lösungen“ auf „Einstellungen ändern“ klicken, kommen Sie unter „Erweiterte Einstellungen“ zur „Problemberichterstattung“. Diese ist standardmäßig aktiv, kann hier aber für alle PC-Benutzer oder nur für das aktive Benutzerkonto abgeschaltet werden.

Windows 7: Drücken Sie gleichzeitig die Windows-Taste und die Taste R. In das daraufhin erscheinende „Ausführen“-Fenster tippen Sie services.msc und bestätigen mit „OK“. Im folgenden Fenster suchen Sie den „Windows-Fehlerberichterstattungsdienst“. Nach Doppelklick auf diesen Eintrag setzen Sie den Starttyp auf „deaktiviert“ und bestätigen dies mit „OK“.

Windows Media Player: Microsofts Musik- und Filmabspielprogramm sendet eine eindeutige Identifikationsnummer ,dies allerdings nicht mehr standardmäßig, sondern nur dann, wenn die Option „Eindeutige Player-ID … senden“ aktiviert ist. Prüfen Sie dies unter „Extras -> Optionen -> Datenschutz“ nach. Problematisch ist ferner die Option „Musikdateien durch Medieninfoabruf aus dem Internet aktualisieren“ im selben Konfigurationsfenster. Keine Informationen gelangen nach außen und umgekehrt vom Internet nach innen, wenn Sie auf der Registerkarte „Datenschutz“ des Media Players alle Optionen ausschalten.

Microsoft Office 2010 hat ein ganzes Bündel von Sendepaketen Richtung Microsoft-Server im Internet. Die Meldungen sind standardmäßig aktiviert, lassen sich jedoch im „Sicherheitscenter“ abschalten.
Vergrößern Microsoft Office 2010 hat ein ganzes Bündel von Sendepaketen Richtung Microsoft-Server im Internet. Die Meldungen sind standardmäßig aktiviert, lassen sich jedoch im „Sicherheitscenter“ abschalten.

Microsoft Office 2003 und Office 2007/2010: In der älteren Office-Version finden Sie im Hilfemenü „? “ den Eintrag „Kundenfeedbackoptionen“. Hier treffen Sie auf das „Programm zur Verbesserung der Kundenfreundlichkeit“. Je nachdem, was hier eingestellt ist, schicken Sie Nutzungsdaten an Microsoft oder nicht.
In MS Office 2007/2010 aktivieren oder deaktivieren Sie die betreffende Einstellung unter „Datei -> Optionen -> Sicherheitscenter -> Einstellungen für das Sicherheitscenter -> Datenschutzoptionen“. Hier finden Sie noch eine Reihe weiterer Sendeoptionen, die standardmäßig aktiv sind und sich abschalten lassen.

Google Chrome: Der Internet-Browser sendet optional Fehlerberichte und Nutzungsdaten an Google. Den Versand deaktivieren Sie über das Schraubenschlüsselsymbol unter „Optionen -> Details -> Datenschutz“: „Helfen Sie, Google Chrome zu verbessern“.
Google Desktop: Das Suchprogramm sendet bei der Installation eine eindeutige Nummer, zudem im Betrieb Fehlerberichte und anonymisierte Nutzungsdaten. Ob dieser abschaltbare Datenversand auf Ihrem PC aktiviert ist, kontrollieren Sie unter „Optionen -> Sonstiges“.

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