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So testen Sie Ihre CPU - Leistungs-Check mit Cinebench

19.06.2021 | 13:45 Uhr |

Sollten Sie stolzer Besitzer einer neuen CPU sein, dann wollen Sie sicherlich Gewissheit haben, dass sie die versprochene Leistung auch bringt. Das können Sie am besten herausfinden, wenn Sie den Prozessor mithilfe von besonderen Benchmarks testen. Cinebench von Maxon ist wohl das aktuell bekannteste Programm für diesen Zweck.

Während des rund zehnminütigen Tests nutzt Cinebench einen einzigartigen Prozess, um Bilder mit der Kraft der CPU zu rendern. Dabei wird die Software den Rechenchip immer komplett auslasten und Ihnen damit die tatsächliche Performance anzeigen. Auf jeden Fall handelt es sich bei dem Endergebnis auch um eine zuverlässige, ziemlich praxisnahe Metrik – andere Benchmarks sind etwas abstrakter und haben weniger mit realen Szenarien zu tun.

Zuerst einmal sollten Sie sich Cinebench besorgen. Weil es sich, wie bereits erwähnt, um ein komplett kostenfreies Programm handelt, sollte diese Hürde nicht allzu hoch sein. Nur bietet Maxon mittlerweile mehrere Versionen an, von R15 bis zu R23. Letztere ist aber die aktuelle Version und liefert akkurate Ergebnisse und neue Funktionen. In diesem Tipp beziehen sich alle unsere Angaben also auf Cinebench R23.

Das Gratis-Tool Hwinfo liefert Ihnen unter anderem Temperaturdaten, die sich auch protokollieren lassen.
Vergrößern Das Gratis-Tool Hwinfo liefert Ihnen unter anderem Temperaturdaten, die sich auch protokollieren lassen.

Sobald Sie den Benchmark heruntergeladen und entpackt haben, öffnen Sie ihn. Standardmäßig bietet Ihnen Cinebench R23 in der linken oberen Seite einen Multi- und einen Single-Core-Test an. Übrigens: Aufgrund des Einsatzes neuer Algorithmen sind die Ergebnisse des R23 nicht mit denen von älteren Cinebench-Versionen vergleichbar.

Bevor Sie nun allerdings auf „Start“ neben den jeweiligen Testsequenzen klicken, empfehlen wir Ihnen noch ein paar weitere Dinge, um vernünftige Messwerte zu erhalten. Denn neben der Leistung können Sie auch die Effektivität Ihrer CPU-Kühlung während Stresssituationen in Erfahrung bringen, indem Sie die Temperatur des Prozessors vor und während des Benchmarks protokollieren.

Dafür können Sie ein Tool wie Hwinfo verwenden: Laden Sie es herunter und starten Sie es mit der Option „Sensors Only“. Scrollen Sie in der Liste bis zu dem CPU-Abschnitt und dem Eintrag „CPU Package“. Führen Sie einen Rechtsklick darauf aus und wählen Sie nun aus dem Kontextmenü „Show Graph“.

Lassen Sie die Anzeige offen und wechseln Sie wieder zu Cinebench R23. Bevor Sie dann dort einen Test starten, klicken Sie unmittelbar davor noch auf das Uhrensymbol in Hwinfo. So setzen Sie die Protokollierung zurück und erhalten nur noch die Werte während des Benchmarks.

Cinebench ist schon seit Jahren einer der beliebtesten Benchmarks, um die Leistungsfähigkeit einer CPU zu überprüfen.
Vergrößern Cinebench ist schon seit Jahren einer der beliebtesten Benchmarks, um die Leistungsfähigkeit einer CPU zu überprüfen.

Nach den Cinebench-Tests werfen Sie bitte einen Blick auf die Hwinfo-Spalte „Maximum“, um zu sehen, welche Höchsttemperaturen die CPU erreicht hat. Unsere Empfehlung: Mehr als 80 Grad Celsius sollten es nicht sein, sonst muss eine bessere Kühlung her. Das Ergebnis von Cinebench können Sie hingegen mit Einträgen in Foren oder anhand von Testberichten abgleichen. Dadurch erfahren Sie, ob Ihr Prozessor wie erwartet abschneidet.

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