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So steigern Sie die Ergonomie am Arbeitsplatz

15.11.2019 | 14:04 Uhr |

Wurde Ihr Arbeitsplatz speziell auf Sie zugeschnitten? Beispielsweise in Sachen Tisch- und Sitzhöhe und Abstand? Wenn nicht, dann sollten Sie einige Dinge anpassen, um so komfortabel wie möglich arbeiten zu können. Schließlich verbringen Sie am Arbeitsplatz quasi den kompletten Tag.

Dank ergonomischer Maßnahmen verringern Sie Belastungen und stellen sicher, dass die Arbeitsumgebung gesund gestaltet ist.

Der richtige Bürostuhl: Oft ist der Bürostuhl entweder zu hoch, zu niedrig oder zu groß. Egal, welches Defizit vorliegt, stets folgt daraus, dass die Beine und Füße nicht optimal unterstützt werden und so auch der restliche Körper aus der Bahn gerät: Ihren Lendenwirbeln fehlt die korrekte Unterstützung und das Gewicht Ihrer Arme zieht an Genick und Schultern. Legen Sie sich also einen ergonomischen Stuhl zu, bei dem sich Sitztiefe, Rückenlehnenhöhe, Sitzneigung und Lehnen-Neigung einstellen lassen. Sind bereits Beschwerden vorhanden, können Sie sich in der Zwischenzeit mit einer Fußablage und einem Lendenwirbelkissen behelfen.

Das richtige Licht: Eine schlechte Ausleuchtung der Arbeitsumgebung belastet die Augen und verursacht Kopfschmerzen. Setzen Sie auf ausreichendes Vollspektrum- oder Neonlicht. Besser als künstliche Beleuchtung ist immer natürliches Licht. Mit dem richtigen Licht bleiben Sie wach, glücklich und konzentriert.

Gönnen Sie sich im Arbeitsalltag genügend Pausen abseits Ihres Schreibtisches. Der Abstand und die Bewegung werden Ihnen guttun.
Vergrößern Gönnen Sie sich im Arbeitsalltag genügend Pausen abseits Ihres Schreibtisches. Der Abstand und die Bewegung werden Ihnen guttun.

Die richtige PC-Peripherie: Auch die Tastatur sollte ergonomische Vorgaben erfüllen. Nutzen Sie deshalb ein möglichst niedriges Keyboard, bei dem Sie die Handgelenke flach respektive eben halten können. Achten Sie darauf, dass die Handgelenke etwas niedriger platziert sind als Ihre Ellbogen. Gleichzeitig sollten Ihre Schultern entspannt bleiben und Ihre Oberarme gerade von den Schultern hängen, sodass Ihre Ellbogen direkt an Ihren Seiten anliegen. Dazu ist es generell von Vorteil, wenn sich der Bildschirm möglichst flexibel verstellen lässt, um ihn auf die optimale Höhe und Neigung zu bringen. So schonen Sie nicht nur die Augen, sondern reduzieren oder vermeiden Sie auch Nackenschmerzen. Platzieren Sie die Bildfläche idealerweise so, dass Sie beim Geradeausschauen direkt auf die Mitte des Desktops blicken – etwas darunter ist aber auch noch völlig in Ordnung. Den idealen Abstand zum Monitor finden Sie heraus, indem Sie im Sitzen den Arm heben und den Bildschirm berühren können, ohne dabei Ihre Schultern bewegen zu müssen.

Die richtige Haltung und Umgebung: Alle ergonomischen Einstellungen helfen aber nur bedingt, wenn Sie eine falsche Haltung einnehmen. Eine korrekte Körperstellung am Arbeitsplatz beginnt bei den Füßen. Sie sind entweder auf einer Ablage gelagert oder stehen dem Boden. Dabei sind die Schultern entspannt und die Handgelenke befinden sich auf einer Linie mit den Ellbogen. Sitzen Sie außerdem aufrecht und so nahe wie möglich am Rand Ihres Schreibtischs. Stellen Sie sicher, dass alles, was Sie benötigen, in Griffweite ist.

Ein falsch eingerichteter Arbeitsplatz führt über kurz oder lang zu körperlichen Beschwerden. Dabei ist es nicht allzu aufwendig, etwas dagegen zu tun.
Vergrößern Ein falsch eingerichteter Arbeitsplatz führt über kurz oder lang zu körperlichen Beschwerden. Dabei ist es nicht allzu aufwendig, etwas dagegen zu tun.

Außerdem haben mehrere Studien bewiesen, dass Zimmerpflanzen unter anderem Produktivität und Kreativität steigern. Denn sie verstärken das Gefühl der Ruhe und bringen Farbe in den grauen Arbeitsalltag. Dazu sollten Sie dafür sorgen, dass der Arbeitsplatz stets ordentlich bleibt. Unaufgeräumte Schreibtische und Ablagen senken die Konzentration und Produktivität. Außerdem steigt unterbewusst auch das Stresslevel, wenn Ihr Blick auf unordentliche Papierberge und Krimskrams fällt. Räumen Sie auf und sortieren Sie alles in übersichtlichen Systemen. Das sorgt nicht nur für weniger Stress, sondern auch dafür, dass Sie die richtigen Unterlagen immer schnell zur Hand haben.

Gönnen Sie sich auch zahlreiche Pausen abseits Ihres Arbeitsplatzes. Denn zu langes Sitzen ist schädlich für die Gesundheit. Gehen Sie beispielsweise in die Natur oder legen Sie sich kurz im Pausenraum hin und lassen Ihre Gedanken um andere Dinge als Arbeit kreisen – beispielsweise, indem Sie ein Gemälde betrachten oder in die Ferne schauen. Denn der Wechsel der Umgebung erlaubt Körper und Geist die nötige Pause.

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