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So speichern Sie mit Recordify Songs von Spotify auf der Festplatte

17.05.2016 | 09:55 Uhr |

Die Software Recordify soll völlig legal alle Ihre Songs von Spotify als MP3-Dateien auf Festplatte speichern.

Die Freeware Recordify speichert jeden Song, den Sie auf Spotify oder Google Musik hören als MP3-Song auf Ihrer Festplatte. Die MP3-Datei liegt ohne Kopierschutz vor. Das ist etwa dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Songs von Spotify auf einem klassischen MP3-Player wie dem iPod-Shuffle hören möchten.

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Technisch gesehen, installiert Recordify eine virtuelle Soundkarte, über die Ihre Musik dann läuft. Darüber kann die Software Kopien, der eigentlich kopiergeschützen Musik speichern. Zudem soll diese Methode legal sein.

Neben Spotify und Google Music kann sich Recordify auch mit dem Gerät „Standard-Mixer“ oder „Lautsprecher“ verbinden. Das ist die Sound-Ausgabe am PC. In diesem Fall zeichnet Recordify alles auf, was am Rechner an Tönen ausgeben wird. Da das dann auch Benachrichtigungstöne etwa für neue Mails sein können, ist diese Methode nur bedingt empfehlenswert.

Die Bedienung von Recordify ist einfach. Starten Sie zunächst das Windows-Programm von Spotify, melden Sie sich dort an uns spielen die gewünschte Musik. Starten Sie nun Recordify und wählen Sie „mit Spotify verbinden“. Recordify beginnt umgehen damit, jeden laufenden Song aufzuzeichnen. Sie erkennen das daran, dass die Schaltfläche „Dieses Lied behalten“ rot ist. Ein Klick darauf lässt die Schaltfläche weiß werden und stoppt die Aufnahme. In welchen Ordner die MP3-Dateien gespeichert werden und mit welcher Bitrate, stellen Sie in Recordify unter „Einstellungen“ bei „Allgemein“ und „Konverter“ ein. Wenn Sie in Recordify die MP3-Qualität von „320 kbit“ wählen, dann müssen Sie sinnvoller Weise auch in Spotify unter den Einstellungen die Bitrate hoch setzen. Das geht allerdings nur, wenn Sie Spotify-Premium-Kunde sind.

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Im Test mit Spotify klappte die Aufnahme nicht immer. Einige Songs enthielten keinen Ton. Ein Neustart von Recordify beseitigte für einige Zeit den Bug. Wo genau der Fehler steckt, ließ sich bis Redaktionsschluss nicht feststellen.

Wenn Sie die Plus-Version von Recordify nutzen, schreibt die Software auch Titel und Künstler als MP3-Tags in die Datei. Anderenfalls finden sich diese Angaben nur im Dateinamen wieder.

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