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Treiber-Tricks für WLAN-Probleme

13.12.2018 | 08:07 Uhr |

Wenn Sie nicht wissen, welcher WLAN-Treiber für Ihren Rechner passt, hilft der Windows-Geräte-Manager weiter.

Zum schnellen und stabilen WLAN gehören immer zwei: Lässt sich am Router nichts mehr optimieren, bringen die richtigen Einstellungen im WLAN-Treiber von PC und Notebook mehr Tempo.

Bei WLAN-Problemen im Heimnetz hilft nicht immer der Router. Zwar legen Sie dort die prinzipiellen Einstellungen, wie Funkkanal oder WLAN-Passwort, fest. Doch zu einer schnellen und stabilen Übertragung gehören im Funknetz immer zwei Geräte – und deshalb sollten Sie zusätzlich die Treiber-Einstellungen des WLAN-Adapters in PC und Notebook checken. Wenn sich viele Geräte den Übertragungsweg im Heimnetz teilen, können Sie dadurch Probleme be- und die Datenrate anheben.

Siehe auch: 10 Tipps für ein schnelles und stabiles WLAN

So finden Sie den besten Treiber für WLAN in PC und Notebook

Wenn Sie PC oder Notebook nachträglich mit einem WLAN-Adapter oder -USB-Stick ausgerüstet haben, finden Sie den besten Treiber immer bei dessen Hersteller. Häufig liegt dem Produkt keine Treiber-CD mehr bei. Doch über den Gerätekarton oder eine entsprechende Produktbezeichnung auf dem Gerät selbst wissen Sie sofort, nach welcher Bezeichnung Sie auf der Support-Webseite suchen müssen, um den passenden Treiber zu finden. Bei den WLAN-USB-Sticks von AVM beispielsweise startet die Installation des mitgelieferten Treibers automatisch, wenn Sie den Stick einstecken. Ein Update holen sie sich dann von der AVM-Webseite.

Komplizierter wird es, wenn Sie den Rechner bereits mit einer eingebauten Netzwerk-Hardware gekauft haben. Hier sollten Sie zunächst auf die Hilfeseite des PC-Herstellers nach dem Modell des Rechners suchen: Meist finden Sie dann auf einer eigenen Webseite die passenden Treiber für den Rechner versammelt, Sie müssen gegebenenfalls noch nach dem installierten Betriebssystem filtern, um an die richtige Software zu kommen.

Treiber-Verwirrung: Nicht nur bei Acer finden Sie häufig für ein Rechnermodell mehrere WLAN-Treiber.
Vergrößern Treiber-Verwirrung: Nicht nur bei Acer finden Sie häufig für ein Rechnermodell mehrere WLAN-Treiber.

Doch oft führt der Hersteller mehrere WLAN-Treiber für ein Rechnermodell auf: Das liegt daran, dass PC-Anbieter in einer bestimmten Modellreihe bei einigen Komponenten nicht nur auf einen Hersteller setzen – dies gilt etwa für SSDs, Festplatten, Arbeitsspeicher und WLAN-Modul. Um den passenden Treiber herunterladen, informieren Sie sich vorab im Geräte-Manager von Windows, welches Netzwerkgerät in Ihren Rechner eingebaut ist.

Öffnen Sie dazu den Geräte-Manager, und klicken Sie auf „Netzwerkadapter“. Häufig verrät die Produktbezeichnung den Hersteller und das Modell des Netzwerkmoduls – zum Beispiel „Intel Wireless-AC“ oder „Killer Ethernet Controller“. Nun können Sie den richtigen Treiber herunterladen. Bietet der PC-Hersteller nur noch veraltete Treiber an, sollten Sie im nächsten Schritt die Webseite des Modul-Herstellers aufsuchen. Denn bei vielen älteren Modellen sparen sich die Anbieter der Rechner den Aufwand, die Treiber zu qualifizieren oder ein neueres Update auf Ihre Supportseite einzupflegen, obwohl der Komponentenanbieter die Treiber weiterentwickelt.

Vor allem in Notebooks sind meist WLAN-Komponenten von Intel verbaut.
Vergrößern Vor allem in Notebooks sind meist WLAN-Komponenten von Intel verbaut.

Dieser Weg bleibt Ihnen allerdings zunächst verschlossen, wenn in der Komponentenübersicht des Geräte-Managers kein Herstellername für das Netzwerkgerät auftaucht. In diesem Fall klicken Sie doppelt auf den Eintrag des Netzwerkgeräts und wechseln in das Menü „Details“. Wählen Sie aus dem Drop-down-Menü den Eintrag „Hardware-IDs“, und merken Sie sich den Eintrag hinter „PCI\VEN_“. Diese Ziffern- Zahlen-Kombination ist die sogenannte Vendor-ID, die den Hersteller des Treibers beziehungsweise des Gerätes identifiziert. Geben Sie die Vendor-ID auf einer passenden Suchseite, etwa https://pci-ids.ucw.cz ein, um den Klarnamen des Herstellers herauszufinden. Achten Sie bei der Internetsuche nach einem passenden Treiber aber unbedingt darauf, ihn nur von der offiziellen Webseite des Herstellers herunterzuladen. Denn besonders bei Netzwerkkomponenten von weniger bekannten Herstellern tauchen häufig falsche Treiberseiten auf, die Ihnen die passende Software versprechen, aber zuvor das Herunterladen einer Download-Software verlangen, die häufig Adware, im schlimmsten Fall Malware auf Ihrem PC installiert.

Im Routermenü finden Sie detaillierte Informationen zu den WLAN-Funktionen der verbundenen Geräte.
Vergrößern Im Routermenü finden Sie detaillierte Informationen zu den WLAN-Funktionen der verbundenen Geräte.

Werden Sie auch auf der echten Herstellerseite nicht fündig, kann es sein, dass Ihr Netzwerkadapter schon so alt ist, dass der Support für ihn eingestellt wurde. Intel beispielsweise führt auf dieser Seite alle WLAN-Module auf, für die es keine Treiber mehr gibt.

Tipp: WLAN-Geschwindigkeit steigern - so geht´s

Das kann der WLAN-Adapter in Ihrem Rechner

Mit welchen Treiber-Einstellungen sich das WLAN-Tempo eines Rechners oder Smartphones verbessern lässt, hängt davon ab, welche Funknetztechniken das eingebaute Modul oder der angeschlossene Adapter beherrscht. Dazu sollten Sie zum Beispiel wissen, welcher WLAN-Standard genutzt wird, ob Dualband-Betrieb möglich ist und ob das WLAN-Gerät Multi-User-MIMO (MUMIMO) beherrscht.

Haben Sie eine Fritzbox, können Sie diese Informationen dem Routermenü entnehmen. Rufen Sie dazu die Übersicht unter „Heimnetz –› Mesh“ auf. Dort klicken Sie beim verbundenen Gerät, über dessen WLAN Sie mehr erfahren wollen, auf „Details“. Im Abschnitt „WLAN-Eigenschaften“ steht unter anderem der verwendete WLAN-Standard, zum Beispiel „WLAN-ac“. Unter „Signaleigenschaften“ finden Sie heraus, ob beispielsweise MU-MIMO zu den Ausstattungsmerkmalen des WLAN-Chips gehört – sofern auch der Router dies unterstützt.

Auf einem Windows-Gerät hilft ein Befehl für die Eingabeaufforderung weiter. Tippen Sie in der Kommandozeile ein:

„netsh wlan show drivers“ – so zeigt die Ausgabe unter anderem den Standard unter „Unterstützte Funktypen“ an.

Mit Router oder Repeater verbunden?

Sollen WLAN-Geräte problemlos zwischen den Funknetzen von Router und Repeater wechseln, müssen Sie eine gemeinsame SSID und ein gemeinsames Passwort verwenden. Nun erkennen Sie aber nicht auf einen Blick, mit welchem Zugangspunkt ein WLAN-Client aktuell verbunden ist.

Arbeitet eine aktuelle Fritzbox als WLAN-Router im Heimnetz, finden Sie diese Info im Menü unter „Heimnetz –› Mesh“. Bei einem Windows-Rechner installieren Sie das Tool Inssider Lite : Es zeigt nach einem Doppelklick die MAC-Adresse des Zugangspunkts an, mit dem der Rechner verbunden ist. Schauen Sie danach ins Menü des Routers und des Repeaters, um sich dessen MAC-Adresse anzeigen zu lassen, damit Sie herausbekommen, welcher WLAN-Zugangspunkt sich hinter der Anzeige von Inssider Lite verbirgt. Auf dem Smartphone zeigt Ihnen die Fritz-App WLAN unter „Mein WLAN“ die MAC-Adresse des Zugangspunkts an.

WLAN: Die wichtigsten Treiber-Einstellungen

Die hier beschriebenen Optionen im Treiber variieren je nach WLAN-Modul und Treiberversion. Für alle gilt aber: Sie finden die Einstellungen für den WLAN-Treiber, indem Sie im Geräte-Manager auf das WLAN-Modul doppelt klicken und anschließend das Register „Erweitert“ aufrufen.

WLAN beschleunigen: Passenden Standard fürs Funknetz wählen

Je mehr Geräte mit unterschiedlichen WLAN-Standards im Netzwerk unterwegs sind, desto mehr leidet die Datenrate im WLAN. Denn ein WLAN-Modul mit 11g oder gar 11b arbeitet deutlich langsamer als ein aktueller WLAN-Adapter, der den 11ac-Standard nutzt. Deshalb müssen die schnellen Geräte warten, bis die langsamen ihre Übertragung beendet haben. Wenn zum Beispiel Ihr WLAN nur aus 11ac-Geräten besteht, können Sie in deren Treiber die Wartezeiten für andere Geräte mit älteren Standards deaktivieren. Suchen Sie dazu in den Treiber-Eigenschaften nach einem Eintrag wie „Wireless-Modus 802.11n/ac“, und setzen Sie ihn auf auf „VHT-Modus“ oder „802.11ac (Standard). Finden Sie nur einen Eintrag wie „Wireless-Modus 802.11a/b/g“, wählen Sie im Dropdown-Menü die Option aus, die am besten zu den vorhandenen WLAN-Geräten in Ihrem Netzwerk passt – zum Beispiel „Dualband 802.11a/g“, wenn im WLAN keine 11b-Geräte aktiv sind.

Unter Windows kommen Sie am schnellsten über den Geräte-Manager zu den Treiber-Einstellungen.
Vergrößern Unter Windows kommen Sie am schnellsten über den Geräte-Manager zu den Treiber-Einstellungen.

Siehe auch: So beseitigen Sie die meisten WLAN-Probleme

Funkkanäle optimieren: Die beste Kanalbreite festlegen

Aktuelle WLAN-Adapter belegen über die 2,4-GHz-Frequenz Kanäle mit 20 oder 40 MHz Bandbreite. Funken Sie über die Frequenz 5 GHz, können Sie mehrere Kanäle zusammenziehen, um eine Bandbreite von 80 oder sogar 160 MHz zu erreichen – natürlich nur, wenn der Router entsprechend ausgestattet ist. Die Fritzbox 7590 etwa kann nach dem Update auf Fritz-OS 7 160-MHz-Kanäle nutzen. Je breiter der Funkkanal, desto höher fällt die Datenrate aus – aber nur unter optimalen Bedingungen. Denn damit steigt auch die Gefahr, dass die WLAN-Übertragung durch andere Funknetze gestört wird oder dass Sie die WLANs in der Nachbarschaft ausbremsen.

Die meisten WLAN-Treiber bieten deshalb zahlreiche Einstellungen, die Sie ausprobieren sollten, um die optimale Kanalbreite für ein WLAN-Gerät an einer bestimmten Stelle im Funknetz zu erreichen. Als Standard ist bei einer Option wie „Kanalbreite für 2,4 GHz“ oder „Kanalbreite für 5 GHz“ meist „Auto“ eingestellt. Dann richtet sich das WLAN-Modul nach dem Angebot des Routers. Stellen Sie aber fest, dass die WLAN-Verbindung instabil oder sehr langsam arbeitet, kann die Auswahl der Einstellung „20 MHz“ die Übertragung beschleunigen, weil dann keine Störungen und damit verbundene Mehrfachübertragung von Daten stattfindet. In manchen Treibern finden Sie eine Option wie „Fat Kanal Intolerant“ oder „40 MHz intolerant“: Auch sie bezieht sich auf die Auswahl der Kanalbandbreite über die 2,4-GHz-Frequenz. Ist sie aktiviert, meldet der WLAN-Client bei der Verbindungsanfrage, dass er nur über einen 20-MHz-Kanal arbeitet. Das sollte dazu führen, dass alle Nutzer von WLANs, die sich überlappen, im Router nur 20-MHz-Kanäle freigeben, um gegenseitige Störungen zu minimieren. Für private WLANs sollten Sie diese Option aber auf „Deaktiviert“ stellen, weil einige WLAN-Adapter sonst auch über die 5-GHz-Frequenz auf dem 20-MHz-Kanal bestehen, obwohl über diese Frequenz mehr Funknetze ungestört nebeneinander arbeiten können.

Mesh-WLAN: Wechsel zwischen Router und Repeater optimieren

In den Treibern für Intel-Module können Sie die Wartezeiten für 11bund 11g-Geräte abschalten.
Vergrößern In den Treibern für Intel-Module können Sie die Wartezeiten für 11bund 11g-Geräte abschalten.

Die meisten WLAN-Router und WLAN-Geräte sind heutzutage dualbandfähig, können also sowohl über 2,4 wie 5 GHz funken. Viele Dualband-Router regeln per Band Steering, welche WLAN-Gegenstellen auf welcher Frequenz arbeiten sollen: Da nur der Router die Übersicht über das Heimnetz hat, sollten Sie hier im WLAN-Treiber nichts verändern. Wenn Sie allerdings der Meinung sind, dass der Router einen bestimmten Client regelmäßig der falschen – und damit langsameren – Frequenz zuordnet, suchen Sie im Treiber nach der Option „Bevorzugtes Band“. Dort können Sie dann 2,4 oder 5 GHz als gewünschte Frequenz für den Client auswählen.

Wichtiger im WLAN-Alltag sind Einstellungen, die dem Client helfen, den besten Zugangspunkt zu finden. Haben Sie die Reichweite des Funknetzes mit WLAN-Repeatern vergrößert, bemerken Sie nur dann einen Tempozuwachs, wenn die WLAN-Geräte schnell zwischen Router und Repeater wechseln, um an ihrem Standort die beste Signalqualität zu bekommen. Das lässt sich mit einer Treiber-Option wie „Roaming Verhalten“ oder „Roaming- Dynamik“ beeinflussen. Üblicherweise ist hier ein Wert wie „Mittel“ oder „Normal“ eingestellt. Stellen Sie jedoch fest, dass sich trotz eines Repeaters die WLAN-Verbindung weiterhin instabil oder sehr langsam bleibt, wechseln Sie zu „Mittel – Hoch“, „Am höchsten“ oder „Schnell“. Dann sucht der WLAN-Client früher nach einem Zugangspunkt mit besserer Signalqualität, wenn sich der Wert für die aktuelle Verbindung verschlechtert. Ob sich mit einer bestimmten Einstellung sein Verhalten ändert, lässt sich mit Bordmitteln oder Apps überprüfen – mehr dazu lesen Sie im Kasten „Mit Router oder Repeate verbunden?“.

Verbindung stabilisieren: Stromsparmodus anpassen

Bei mobilen Geräten stecken Sie mit WLAN in einer Zwickmühle: Einerseits benötigen gerade sie eine stabile und schnelle Verbindung zum Funknetz. Andererseits führt dies dazu, dass die WLAN-Funktion am Akku saugt und die Laufzeit reduziert.

Am besten lassen Sie Router und WLAN-Client selbst die optimale Kanalbreite aushandeln.
Vergrößern Am besten lassen Sie Router und WLAN-Client selbst die optimale Kanalbreite aushandeln.


Diese Balance beeinflussen Sie mit einer Treiber-Einstellung wie „Übertragungsleistung“ oder „Sendeleistung“. Normalerweise ist hier der beste Wert eingestellt, also „Höchste Einstellung“ oder „100%“. Ist das bei Ihrem WLAN-Gerät nicht der Fall, sollten Sie probieren, ob die Funknetzverbindungen damit stabiler werden. Andererseits lässt sich mit einem niedrigeren Wert der Stromverbrauch reduzieren, was auf Kosten des WLAN-Tempos gehen kann. Steht ein Notebook nahe am Router, kann sich eine reduzierte Sendeleistung positiv auf die Akkulaufzeit auswirken.

Eine weitere Sparmaßnahme bietet die Option „MIMO-Energiesparmodus“: Damit können Sie den WLAN-Client anweisen, nur eine Antenne für die Übertragung zu aktiveren. Der Nachteil: Router und Client können nun keine MIMO-Pakete mehr austauschen, was die Datenrate reduziert. Deshalb ist in den meisten Fällen die Einstellung „Auto- SMPS“ am sinnvollsten, die dem WLAN-Modul die Entscheidung überlässt, wie viele Antennen aktiv bleiben sollen. Bemerken Sie bei dieser Option aber Übertragungsprobleme oder Verbindungsabbrüche, stellen Sie diese Option auf „Keine SMPS“: Dann sind alle Antennen immer aktiv.

Ein häufiges Problem bei Windows-Notebooks ist, dass der Laptop nach dem Standby keine WLAN-Verbindung mehr herstellen kann, obwohl Sie in Windows „Automatisch verbinden“ für das betreffende Funknetz aktiviert haben. Hin und wieder ist die WLAN-Anzeige in der Taskleiste sogar komplett verschwunden. Hier kommt die Treibereinstellung „Energieverwaltung“ ins Spiel, die im Geräte-Manager in den Eigenschaften des WLAN-Moduls finden. Die Lösung ist meist die obere Option „Computer kann Gerät ausschalten, um Energie zu sparen“. Entfernen Sie den Haken, und bestätigen Sie mit „OK“: Nun bleibt das WLAN-Modul immer aktiv und sollte nicht mit dem System in einen Schlafzustand wechseln, aus dem es nicht mehr aufwacht.

WLAN-Tempo messen

Wenn Sie die Treiber-Einstellungen am WLAN-Gerät optimiert haben, wollen Sie natürlich auch wissen, ob das eine höhere Datenrate bringt. Unter Windows messen Sie die aktuelle WLAN-Geschwindigkeit am besten mit iPerf 3 : Sie starten das Tool auf dem Windows-Rechner über die Eingabeaufforderung mit dem Befehl „iperf -s“. Als Gegenstelle verbinden Sie einen PC oder ein Notebook per LAN-Kabel mit dem Router und starten das Programm mit „iperf -c“, gefolgt von der IP-Adresse des Windows-Rechners. Der Benchmark schickt nun IP-Datenpakete vom Router zum Rechner und testet so das WLAN-Tempo zwischen den beiden Geräten. Um besonders praxisnahe Werte zu erhalten, ergänzen Sie „iperf -c IP-Adresse“ noch um die Parameter „-t 30 -w 256k -f m“. Auf dem Smartphone nutzen Sie die App von AVM Fritz!App WLAN und die Option „WLAN messen“.

Auf einem Linux-Rechner können Sie in Echtzeit die Signalstärke des empfangenen WLAN-Signals angezeigt bekommen: Lassen Sie sich dazu die Datei anzeigen, die die Signalstärke protokolliert. Das geht im Terminal mit dem Befehl „watch -n cat /proc/net/wireless“. Die Angabe zur aktuellen Signalqualität finden Sie in der Spalte „Quality“ unter „link“. Alternativ setzen Sie die Programme Lin SSID oder iwScanner ein. Auch bei den meisten WLAN-Druckern können Sie die aktuelle Stärke des empfangenen WLAN-Signals anzeigen und so ermitteln, ob der Drucker für eine stabile Verbindung näher am Router oder Repeater stehen sollte. Am Eingabedisplay lässt sich meist die WLAN-Stärke in den WLAN-Einstellungen aufrufen.

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