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Nach dem SSD-Upgrade - So klappt das Firmware-Update

11.06.2016 | 10:05 Uhr |

Das Notebook mit einer SSD aufzurüsten, ist der Tempo-Tipp schlechthin. Mit Hilfe dieses Tools aktualisieren Sie auch deren Firmware.

Die Umrüstung mit einer schnellen SSD ist neben der Vergrößerung des Hauptspeichers eine der beiden Maßnahmen, um einen vorhandenen Windows-Rechner nachträglich und ohne großen Aufwand nachhaltig zu beschleunigen. Zum Überspielen des Systems auf den Flashspeicher nutzen Sie beispielsweise MiniTool Partition Wizard Free Edition . Die Software bietet mit dem „Migrate OS to SSD/HD Wizard“ eine bequeme Kopierfunktion und kommt auch mit Harddisks mit der modernen GUID-Partitionstabelle (GPT) zurecht. Zum Überspielen am Notebook benötigen Sie noch einen USB-SATA-Adapter, um die eigentlich ja für die interne Nutzung vorgesehene SSD gleichzeitig mit der eingebauten HDD-Festplatte am Mobilrechner anschließen zu können.

Zum Überspielen des aktuellen Systems am Notebook auf eine SSD benötigen Sie einen solchen USB-SATA-Adapter, der im Handel zwischen 10 bis 20 Euro kostet.
Vergrößern Zum Überspielen des aktuellen Systems am Notebook auf eine SSD benötigen Sie einen solchen USB-SATA-Adapter, der im Handel zwischen 10 bis 20 Euro kostet.
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Die besten SSD-Gratis-Tools

So weit, so gut. Doch um die volle Leistung der neuen SSD zu nutzen, sollte deren Firmware auf dem neuesten Stand sein. Zum Updaten stellen die Hardware-Hersteller in aller Regel eigene Tools zur Verfügung, welche die aktuell aufgespielte sowie die neueste verfügbare Version zeigen und gleichzeitig eine Update-Option anbieten.

Festplatte und SSD korrekt einrichten

Um möglichen Datenverlust zu vermeiden, erledigen Sie das Firmware-Update idealerweise bereits mit der leeren, also nicht eingebauten SSD. Doch genau da beginnt das Problem: Denn obwohl Sie den Datenträger ansonsten normal ansprechen und beschreiben können, schlägt die Aktualisierung über den externen USB-SATA-Anschluss fehl. Wenn Sie sämtliche Einstellungen im UEFI beziehungsweise BIOS ( mehr dazu hier ) durchprobiert und dennoch keinen Erfolg haben, bleibt nur der vorrübergehende Einbau in einen Desktop-PC, bei dem Sie die SSD per SATA-Kabel direkt mit dem Mainboard verbinden. Damit klappte das in unserem Fall zuvor verweigerte Firmware-Update sofort, der gesamte Prozess am Zweitrechner inklusive Öffnen des Gehäuses, Anschließen an die Hauptplatine und Aktualisierung war in weniger als fünf Minuten erledigt.

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