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Registry-Einstellungen bringen in der Praxis fast nichts

20.04.2009 | 08:55 Uhr | Christian Löbering, Hermann Apfelböck,

Der Registry-Schlüssel "HKLM\System\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management" und der Unterschlüssel "PrefetchParameters" enthält eine Reihe von Dword-Einträgen, die zum Experimentieren einladen. Spürbarer oder messbarer Erfolg ist damit nicht zu erzielen. Die so gewonnene Zeit verlieren Sie mit dem Kopieren auf die Ramdisk. Wann immer vom schnelleren Surfen die Rede ist, fallen Begriffe wie MTU, TTL oder RWIN. Dahinter verbergen sich Protokolleinstellungen in der Windows-Registry. Sie anzupassen bringt in der Praxis aber so gut wie nichts.

Ramdisk-Treiber installieren und ständig genutzte Daten in die RAM-Festplatte kopieren – das soll es bringen. Aber: Der Windows-Cache erfüllt den gleichen Zweck, lediglich das allererste Nutzen der Daten ist aus der Ramdisk schneller. Windows unterstützt beim Auslagern vom RAM ins Pagefile auch mehrere Datenträger. Daher klingt der Vorschlag überzeugend, das Paging durch Pagefiles auf unabhängigen Festplatten zu beschleunigen. Das Aufteilen der Auslagerungsdatei bringt aber nichts: Windows nutzt nie simultan mehrere Pagefiles, sondern schreibt zunächst das erste voll und greift erst dann auf das nächste zu.

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