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Pidoctor: Raspberry Pi überprüfen

11.06.2019 | 13:40 Uhr | David Wolski

Wenn der Raspberry Pi mal nicht mehr läuft oder Instabilitäten zeigt, so kann das immer mehrere Ursachen haben: Ist das Netzteil in Ordnung oder handelt es sich sogar um einen Defekt auf der Platine?

Die Ursachenforschung kann auch bei Ein-Platinen-PCs eine längere Aufgabe sein, zumal die Geräte auf unterdimensionierte oder altersschwache Netzteile äußerst empfindlich, aber ohne klares Fehlerbild reagieren. Im Fall eines instabilen Raspberry Pi (alle Modelle) hilft die Onlineanalyse per hochgeladenem Logfile. Dieser Weg hat den Vorteil, dass am Raspberry Pi kein Bildschirm und keine Tastatur nötig sind. Lediglich eine freie Speicherkarte ist nötig.

1. Laden Sie von der Webseite http://picockpit.com/pidoctor die angebotene ZIP-Datei „pidoctor-xxx.zip“ herunter. Diese entpacken Sie auf eine Speicherkarte mit mindestens 512 MB Kapazität, die zuvor mit FAT32 formatiert wurde.

2. Nun muss der Raspberry Pi von dieser Karte booten. Möchte man auch den Netzwerkport testen, sollte man ein LAN-Kabel anstecken. Während des Testlaufs blinkt auf der Platine die grüne LED in schneller Folge.

3. Nach dem Abschluss der Tests blinkt die LED nur mehr in Zwei-Sekunden-Intervallen. Jetzt trennen Sie den Raspberry Pi einfach vom Strom, entfernen die SD-Karte und stecken sie auf einem anderen Rechner ein.

4. Im Wurzelverzeichnis der Karte findet sich eine Datei namens „test-XXX-XXXXX.txt“, wobei die Platzhalter für eine hexadezimale Zeichenfolge stehen. Diese Datei laden Sie auf http://picockpit.com/pidoctor/step3 über das dortige Dateiauswahlfeld hoch.

5. Ein Klick auf „Get test results (Step 4)“ zeigt die gesammelten Resultate aus der Logdatei an. Wichtig zur Fehlersuche ist der Unterpunkt „System –› More –›Dmesg“, der die Kernel-Meldungen präsentiert.

Meldungen, die mit „Undervoltage detected!“ beginnen, sind der eindeutige Hinweis darauf, dass der Raspberry Pi nicht genug Spannung vom Netzteil erhält. Dies passiert übrigens auch dann, wenn Peripherie an den USB-Ports zu viel Strom zieht.

Was ist das nervige an VR-Headsets? Klar - die Kabel und die langwierige Einrichtung. Die neue Oculus Quest soll damit Schluss machen. Die gesamte Technik steckt in dem VR-Headset - damit braucht man keinen PC mehr und auch kein Smartphone, das vorne in der Brille steckt. Auch externe Sensoren gehören der Vergangenheit an. Stattdessen orientiert sich die Oculus Quest mit Hilfe von vier Kameras im Raum und weiß, wo der Spielbereich endet. Den kann man selbst definieren - er sollte mindestens 2 x 2 Meter groß sein. Wer den Platz nicht hat, kann mit der Oculus Quest auch im sitzen spielen. Dennis hat sich in die virtuelle Welt aufgemacht und die Oculus Quest in einigen coole VR-Games ausprobiert.

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► Dennis' Test zum Nachlesen auf pcwelt.de:
www.pcwelt.de/produkte/Oculus-Quest-All-in-One-VR-Headset-im-Hands-On-10573353.html

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