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Passwortloser Log-in in das Google-Konto

02.05.2020 | 10:04 Uhr | Arne Arnold

Bereits seit August 2019 hat Google die passwortlose Anmeldung in die Google-Dienste möglich gemacht. So gehts.

Wer die Option aktiviert, meldet sich zukünftig so an: Sie rufen am PC einen Google-Dienst auf, wie zum Beispiel www.gmail.com. Dann müssen Sie zur Anmeldung nur Ihre E-Mail-Adresse eingeben beziehungsweise auswählen. Die folgende Passwortabfrage entfällt, stattdessen sendet Gmail einen Log-in-Hinweis an Ihr Smartphone, den Sie mit einem Fingertipp auf „Ja“ bestätigen. Anschließend sind Sie in Gmail eingeloggt. Das funktioniert genauso mit Google Kalender, mit dem Google Konto und allen anderen Google-Diensten. 

So richten Sie die passwortlose Anmeldung ein: Gehen Sie an Ihrem PC auf www.google.com/account und wählen Sie „Sicherheit –› Bei Google anmelden –› Über das Smartphone anmelden“. Im nächsten Schritt erklärt eine kleine Animation, wie Sie sich künftig bei Ihrem Google-Konto anmelden. Ein Klick auf „Weiter“ bringt Sie zur Auswahl Ihres Smartphones, das als Passwortersatz dienen soll. Möglicherweise müssen Sie noch eine Telefonnummer zur Kontenwiederherstellung angeben. Nach der Auswahl des Smartphones und der Telefonnummer probieren Sie die Anmeldung mit Mailadresse und Handy einmal aus. Wenn das geklappt hat, macht die Auswahl von „Aktivieren“ das neue Verfahren wirksam. 

Falls Sie noch kein Smartphone mit dem betreffenden Google-Konto verknüpft haben, erklärt Ihnen ein Assistent im Google-Konto, wie Sie an Ihrem Android-Smartphone das Konto hinzufügen. Das geht über die Einstellungen-App des Smartphones und dort über „Konten –› Konto hinzufügen –› Google“. Wenn Sie ein iPhone benutzen (ab Version 5S), müssen Sie aus dem App Store von Apple die Google-App herunterladen und sich darin anmelden. 

Achtung bitte: Trotz der neuen, passwortlosen Log-in-Methode dürfen Sie Ihr Passwort nicht vergessen. Sollten Sie Ihr Smartphone mal nicht zur Hand haben, funktioniert der Log-in mit einem Passwort natürlich immer noch. Und es muss auch immer noch ein kompliziertes Passwort sein, damit ein Hacker es nicht erraten kann.

Tipp:  Neue Option zum automatischen Löschen der Aktivitätsdaten

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