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PC-Gehäuse für Gamer – die Wahl will gut überlegt sein

04.06.2020 | 13:31 Uhr |

Sie wollen endlich einen vernünftigen Gaming-PC zusammenbauen und holen sich dafür natürlich leistungsfähige Komponenten, um auch aktuelle Titel in hohen Bildraten spielen zu können. Doch beim Gehäuse wird häufig geknausert. Unser Tipp schon einmal vorab: Kaufen Sie bitte kein billiges Gehäuse.

Denn ein einfaches PC-Gehäuse, das unter Umständen nicht allzu viel Platz im Inneren bietet, bringt mehrere Nachteile. Die Komponenten müssten dabei nicht nur sehr beengt eingebaut werden, sondern es kann auch passieren, dass manche gar nicht passen: Stichwort Grafikkartenlänge oder CPU-Kühler- Höhe. Zudem bietet ein solches Gehäuse in der Regel nicht viele Möglichkeiten für die Kabelführung. Ein gut durchdachtes Kabelmanagement- Design beinhaltet zahlreiche Aussparungen respektive Durchführungen, sodass Sie die Kabel zum Beispiel hinter der Hauptplatinenablage versteckt verlegen können. Hinzu kommt noch eine ordentliche Anzahl von Befestigungspunkten, um die Kabel ordentlich zu fixieren. Denn wenn sich die Kabel, von denen einige ziemlich dick sein können, um Ihre Komponenten herumschlängeln, so verschlechtert das spürbar den Luftstrom. Wenn jedoch ein gutes Kabelmanagement möglich ist, dann verbessert sich der Airflow im gesamten Gehäuse, was zu einer besseren Kühlung wichtiger Hardware wie der CPU und GPU führt. Kurz gesagt: Eine ordentliche Verkabelung hat nicht nur den Vorteil, dass sie gut aussieht, sondern sie hält Ihren PC auch nachweislich kühl beziehungsweise eben kühler.

In der Regel hat ein hochwertiges Gehäuse auch ein besseres Design in Bezug auf die Platzierung von Lüftern und Lüftungsöffnungen. Hierdurch ist ein gut geführter Luftstrom gewährleistet – was wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine gute Kühlung ist, die besonders beim Gaming-PC von großer Bedeutung ist, da Sie hier häufig über Übertaktung nachdenken.

Beim PC-Gehäuse zu sparen, ist keine gute Idee. Denn billige No-Name-Gehäuse können einige Nachteile mit sich bringen – ein schlechter Luftstrom ist nur ein Beispiel.
Vergrößern Beim PC-Gehäuse zu sparen, ist keine gute Idee. Denn billige No-Name-Gehäuse können einige Nachteile mit sich bringen – ein schlechter Luftstrom ist nur ein Beispiel.
© NZXT

Für den Fall, dass Sie sich für ein kleineres Gehäuse entscheiden, sollten Sie nicht eine beliebige Grafikkarte einbauen. Entscheiden Sie sich für ein Modell, das die Wärme aus der Rückwand herausbläst, also vom Gehäuse weg, und nicht in das Gehäuse hineinleitet. Denn in einer beengten, überfüllten Umgebung ist letzteres definitiv keine gute Idee. Stellen Sie darüber hinaus sicher, dass die Ansauglüfter mittels Staubfiltern geschützt sind. Denn Staub ist der nächste Feind von PC-Komponenten. Er kann im schlimmsten Fall sogar zu Überhitzung führen. 

Denken Sie auch daran, dass Sie sich beim Kaufen Ihres Gaming-PCs eine Dose Druckluft zulegen. Setzen Sie diese etwa alle sechs Monate ein, um den Staub im Inneren zu beseitigen. So lässt sich größeren Ansammlungen vorbeugen. Vor dem Reinigen schalten Sie Ihren Rechner zunächst aus. Gehen Sie beim Umgang mit der Druckluft behutsam vor. Wenn Sie den Staub von den Lüfterblättern entfernen, halten Sie den Lüfter unbedingt mit einer Hand fest, damit er sich nicht durch die Druckluft dreht. So schützen Sie ihn vor Beschädigungen. 

Idealerweise erstellen Sie sich überdies eine wiederkehrende Erinnerung daran, Ihren Rechner zu reinigen. Dann vergessen Sie es nicht und profitieren aufgrund der regelmäßigen Reinigung auch von einer längeren Lebensdauer der Hardware. 

Und schlussendlich sollten Sie bedenken, dass sich ein hochwertiges Gehäuse auch für Ihre kommenden Rechner verwenden lässt, sodass Sie für die Zukunft über ein hervorragendes Grundgerüst verfügen.

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