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Open-Source-Lösung für Proton VPN

02.07.2020 | 13:02 Uhr | Arne Arnold

Wer einen VPN-Dienst nutzt, etwa fürs sichere Surfen in öffentlichen Netzen, der muss dem VPN-Anbieter vertrauen. Der VPN-Anbieter Proton bietet seine Software jetzt quelloffen als Open Source an.

Denn Sie können meist nicht kontrollieren, ob die VPN-Software ausreichend sicher programmiert ist, und Sie haben nur wenig Einblick darüber, wie der VPN-Anbieter mit den anfallenden Daten auf seinem Server umgeht. Zumindest für das erste Problem bietet nun Proton VPN eine Lösung an. Der VPN-Anbieter hat seine Software als Open Source veröffentlicht. Somit kann sich jeder Fachkundige den Quellcode der Software ansehen. Damit das auch tatsächlich passiert, hat Proton VPN ein Audit, also eine Sicherheitsüberprüfung, durchführen lassen. Das hat die Firma Sec Consult erledigt, ein Beratungsunternehmen im Bereich Cybersicherheit. Die positiven Ergebnisse hat Proton VPN unter https://protonvpn.com/blog/open-source veröffentlicht. Die Audits will der Hersteller künftig regelmäßig durchführen lassen. Proton VPN sitzt in der Schweiz. In der kostenlosen Variante bietet Proton VPN nur „Mittlere Geschwindigkeit“, eine gleichzeitige VPN-Verbindung und Server in drei Ländern. 

Im Tarif Basic für 48 Euro im Jahr gibt es zwei gleichzeitige VPN-Verbindungen, Server in 44 Ländern und „Hochgeschwindigkeitsserver“.

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