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Monitor übertakten mit der Nvidia-Systemsteuerung

17.12.2020 | 13:00 Uhr |

Natürlich wissen Sie, dass sich Prozessoren und GPUs übertakten lassen. Aber auch einen PC-Monitor können Sie auf diese Weise tunen.

So ist es beispielsweise in Kombination mit einer Nvidia-Grafikkarte möglich, die Bildwiederholfrequenz des Displays schnell und einfach über die Herstellerspezifikationen hinaus anzuheben. Hierdurch ergibt sich ein flüssigeres, flotter reagierendes Bild, was sich insbesondere beim Spielen positiv bemerkbar macht. Allerdings funktioniert dies nicht mit jedem Bildschirm, da es hier auf das eingebaute Panel ankommt. Deshalb müssen Sie zunächst prüfen, ob sich Ihr Bildschirm zum Übertakten eignet.

Eine hohe Bildwiederholfrequenz erlaubt eine flüssigere und reaktionsschnellere Wiedergabe von Inhalten auf dem Monitor, kostet aber auch Leistung.
Vergrößern Eine hohe Bildwiederholfrequenz erlaubt eine flüssigere und reaktionsschnellere Wiedergabe von Inhalten auf dem Monitor, kostet aber auch Leistung.

Öffnen Sie hierzu als Nächstes die Nvidia-Systemsteuerung, indem Sie einen Rechtsklick auf die freie Fläche Ihres Desktops durchführen und den entsprechenden Eintrag aus dem Kontextmenü wählen. In der linken Fensterseite klicken Sie nun auf „Auflösung ändern“ und stellen sicher, dass der zu übertaktende Monitor auch ausgewählt ist, falls Sie mehrere Bildschirme benutzen. Weiter unten klicken Sie auf die Schaltfläche „Anpassen…“. Im nächsten Fenster setzen Sie das Häkchen bei „Auflösungen aktivieren, die auf der Anzeige nicht verfügbar sind“ und klicken dann auf den Button „Benutzerspezifische Auflösung erstellen“. Die Warnung akzeptieren Sie mittels „Annehmen“. Erhöhen Sie probehalber den Wert bei „Aktualisierungsrate (Hz)“ um ein Hertz und klicken Sie weiter unten auf „Test“.

In der Nvidia-Systemsteuerung lässt sich die Aktualisierungsrate in Hertz des Monitors recht einfach übertakten – sogar inklusive Testfunktion.
Vergrößern In der Nvidia-Systemsteuerung lässt sich die Aktualisierungsrate in Hertz des Monitors recht einfach übertakten – sogar inklusive Testfunktion.

Wenn der Bildschirm schwarz werden und melden sollte, dass er kein Signal mehr erhält, geben Sie dem System etwas Zeit, bis wieder ein Bild erscheint. In diesem Fall lässt sich Ihr Monitor nicht übertakten. Gleiches gilt, wenn Sie zwar weiterhin ein Bild sehen, das jedoch Artefakte oder andere sichtbare Fehler aufweist. Sie können nun noch versuchen, die Bildschirmauflösung zu reduzieren, etwa von WQHD (2560 x 1440 Pixel) auf Full-HD (1920 x 1080 Pixel). In der Regel lässt sich sodann die Bildwiederholfrequenz ein wenig besser erhöhen. Steigern Sie sie aber jedes Mal nur um ein weiteres Hertz und führen Sie in der Folge den Test aus. Damit wird das Übertakten zwar etwas aufwendiger, Sie gehen so aber sicher vor. Falls die Tests mit der höheren Hertz-Zahl erfolgreich sind, akzeptieren Sie die Erfolgsmeldung der Nvidia-Systemsteuerung. Das Tool führt Sie danach wieder zurück zu „Auflösung ändern“. Dort sehen Sie das eben angelegte Profil. Markieren Sie es und übernehmen Sie die Änderungen, um von der höheren Bildwiederholfrequenz zu profitieren.

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