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Mit der Windows Schrittaufzeichnung Probleme dokumentieren

18.01.2017 | 09:49 Uhr |

Die Schrittaufzeichnung ist eine Art Screencast, kann aber sehr nützlich sein, um Fehler in Windows zu dokumentieren.

Wenn Anwender bei einem Problem mit Windows nicht weiterkommen, suchen sie oft an im Bekanntenkreis nach Hilfe und fragen um Rat. Dabei nützt es, wenn man dem anderen zeigen kann, was nicht funktioniert. Windows bietet dazu seit Version 7 einen Rekorder an, der die einzelnen Schritte des Benutzers aufzeichnet und das Ergebnis auch als Datei speichern kann. Im Unterschied zu Screen-Rekordern, die sämtliche Aktionen auf dem Bildschirm in einem Video festhalten, registriert die Schrittaufzeichnung von Windows nur die einzelnen Aktionen, die Sie durchgeführt haben, und legt davon Screenshots an. Außerdem liefert sie Beschreibungen im Klartext. Kennwörter oder sonstige eingegebene Texte werden nicht gespeichert.

Das Tool hieß in Windows 7 noch Problemaufzeichnung , seit Windows 8.x nennt es sich Schrittaufzeichnung. Sie rufen die Funktion auf, indem Sie ins Suchfeld des Startmenüs oder auf der Kacheloberfläche „psr“ eintippen: Das steht für Problem Steps Recorder. Klicken Sie auf „Neue Aufzeichnung“, und führen Sie in Windows oder einem der installierten Programme vor, was bei Ihnen nicht funktioniert. Klicken Sie auf „Aufzeichnung anhalten“, um eine Pause zu machen, oder zum Schluss auf „Aufzeichnung beenden“. Die Schrittaufzeichnung zeigt anschließend sofort das Ergebnis an. Über den Button „Speichern“ sollten Sie den Bericht nun zunächst sichern. Anschließend können Sie die einzelnen Schritte manuell durchklicken oder auch eine Diashow starten.

Das Tool speichert seine Berichte in einer ZIP-Datei, die wiederum eine Datei im MHTML-Format mit der Endung .mht enthält. Die ZIP-Datei können Sie per Mail an Ihren Bekannten schicken. Nach einem Doppelklick auf die MHT-Datei öffnet Windows sie automatisch im Internet Explorer.

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