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Mehr Durchblick in den Ordnern von Google Drive schaffen

31.07.2019 | 09:11 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Google Drive bietet schon in der Gratisversion 15 GByte Onlinespeicher und damit Platz für tausende Dateien. Wenn Sie Google Drive für mehr als ein paar Inhalte verwenden, sollten Sie den Platz über Ordner ähnlich strukturieren wie die PC-Festplatte.

Das erledigen Sie, indem Sie nach dem Einloggen bei Google Drive links in der Aufgabenleiste mit der rechten Taste auf „Meine Ablage“ klicken und dann mit „Neuer Ordner“ ein neues Verzeichnis erstellen. Genauso lassen sich hier weitere Unterordner anlegen, diese umbenennen, wieder löschen oder verschieben – alles sehr ähnlich wie mit dem Windows-Explorer am Desktop-PC.

Nicht verwunderlich ist, dass Googles Kernkompetenz – die Suche nach Dateien und Inhalten – auch beim eigenen Cloudspeicher gut funktioniert. Wenn Sie hier in der zentralen Suchleiste oben einen Begriff eintippen, listet die Suche alle Dateien auf, bei denen der Begriff im Namen oder im Inhalt steckt. Die Dateiinhalte werden dabei selbstständig beim Hochladen indiziert, die Suche findet sie also automatisch. Die Suche im Onlinespeicher funktioniert übrigens praktisch genauso wie die im Internet: „Zusammenhängende Begriffe“ (wie diesen) setzen Sie in Anführungsstriche. Sollen mehrere Begriffe übereinstimmen, tippen Sie diese einfach hintereinander und durch Leerzeichen voneinander getrennt ein.

Funktioniert ähnlich wie „Dateipfad öffnen“ bei der Suche im Windows Explorer: Bei Google Drive klicken Sie die gesuchte Datei an und dann auf den Speicherort.
Vergrößern Funktioniert ähnlich wie „Dateipfad öffnen“ bei der Suche im Windows Explorer: Bei Google Drive klicken Sie die gesuchte Datei an und dann auf den Speicherort.

Zum Schluss noch ein Tipp: Um schnell zu solchen Inhalten zu gelangen, die zu einer bestimmten (und bereits gefundenen) Datei dazugehören und sich deshalb im gleichen Verzeichnis befinden, klicken Sie die Datei in der Trefferliste mit der Maus einfach (!) an, ohne sie zu öffnen. Google Drive zeigt daraufhin rechts unter „Details“ unter anderem den genauen Speicherort, den Sie mit einem weiteren Mausklick öffnen. Jetzt sehen Sie in der Explorer-Ansicht sämtliche Inhalte dieses Verzeichnisses.

Tipp: Clevere Tipps für Dropbox, Google Drive & Co.

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