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KDE Plasma 5: Fehler ohne Nvidia-Treiber

29.03.2019 | 13:34 Uhr | David Wolski

Es passiert, dass KDE Plasma 5 mit dem Open-Source-Treiber Nouveau des Linux-Kernels zunächst nicht fehlerfrei funktioniert. Die Installation des proprietären Nvidia-Treibers löst dann meistens alle Probleme.

Falls die Bildschirmausgabe in KDE Plasma zunächst hakt und nur Fragmente von Programmfenstern anzeigt, so hilft es zunächst, den Compositor mit seinen Effekten mittels der Tastenkombination Alt-Umschalt- F12 abzuschalten. Damit sollte zumindest die Fensterdarstellung funktionieren.

Anschließend geht es ins Menü „Systemeinstellungen –› Anzeige und Monitor –› Compositor“, wo Sie im Auswahlfeld „Ausgabemodul“ die Option „Xrender“ wählen. Diese Grafikausgabe ohne Hardwarebeschleunigung ist nicht optimal, läuft aber in jedem Fall problemlos, bis der proprietäre Nvidia-Treiber installiert ist. Dessen Installation erfolgt in den KDE-Vorzeigedistributionen KDE Neon und Kubuntu über das Programm kubuntu-driver-manager , das in KDE Neon noch aus dem gleichnamigen Paket nachinstalliert werden muss.

Für Open Suse Leap gibt es ein externes Repository von Nvidia, dessen Einrichtung hier beschrieben ist.

Nach der Treiberinstallation und einem Neustart geht es wieder ins Menü „Systemeinstellungen –› Anzeige und Monitor –› Compositor“, um dort das Ausgabemodul wieder auf Open GL umzustellen. Bei einigermaßen aktuellen Nvidia-Karten funktionieren Open GL 2.0 und 3.1 gleichermaßen gut.

Siehe auch: Wenn der Linux-Desktop hängt...

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