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Hardware-Check: Datenträger, Hauptspeicher und Akku

01.12.2020 | 13:02 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Drei wichtige Komponenten Ihres PCs oder Notebook können Sie nicht mit Zusatztool überprüfen, für die Festplatte, den Arbeitsspeicher und die Notebookbatterie genügen die Windows-Bordmittel.

Windows 10 kann die Festplatte(n), den Hauptspeicher und bei Notebooks zudem den Akku auf ihre Funktion testen
Zum Prüfen des Akkuzustands klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Windows-Icon, wählen „Windows Powershell (Administrator)“, tippen 

powercfg -energy -output c:\energiebericht.html 

und bestätigen mit Enter. Der Akkutest dauert etwa eine Minute; anschließend öffnen Sie die unter „c:“ abgespeicherte HTML-Datei per Doppelklick und scrollen zum Eintrag „Akku: Akkuinformationen“ vor. Wenn Sie nun die Werte „Letzte vollständige Aufladung“ und „Vorgesehene Akkukapazität“ ins Verhältnis setzen, erhalten Sie die verbleibende Speicherkapazität (siehe Bild).

Haben Sie den Verdacht, dass der Hauptspeicher defekt sein könnte, starten Sie den RAM-Test. Dazu tippen Sie 

mdsched.exe

in die Ausführenzeile ein und bestätigen Sie mit „Jetzt neu starten und nach Problemen suchen“. Windows 10 startet den Rechner in einem speziellen Prüfmodus, der die Speicherriegel einem rund 15-minütigen Test unterzieht. Zurück in Windows, navigieren Sie zum Ergebnis, indem Sie die „Ereignisanzeige“ aufrufen und in der App auf „Windows-Protokolle –› System –› Suchen“ klicken. Über den Suchbegriff „MemoryDiagnostics“ gelangen Sie zum Ergebnis.

Um die Datenträger auf Defekte zu kontrollieren, starten Sie wie beschrieben die Powershell mit Administratorrechten. Den Test mit dem Windows-eigenen Tool CHKDSK starten Sie über den Befehl 

chkdsk c:

„c“ steht hier für die Systempartition. Die Prüfung dauert in aller Regel weniger als eine Minute, als Ergebnis sollte „Dateisystem wurde überprüft, keine Probleme festgestellt. Keine weiteren Aktionen erforderlich.“ erscheinen. Möchten Sie mögliche Fehler gleich reparieren lassen, verwenden Sie den Zusatzparameter /f (für „fix“). Mit /r (für „repair“) korrigiert Windows 10 zudem beschädigte Festplattensektoren.

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