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Google Maps: So nutzen Sie die Offline-Navigation

05.02.2016 | 09:55 Uhr

Google wirbt jetzt mit Offline-Navigation, in der Praxis gibt es aber weiter viele Hürden. Die Konkurrenz ist da besser – und ebenfalls gratis.

„Immer den richtigen Weg finden – online und offline“ schreibt Google in seinem offiziellen Blog zur neu eingeführten Möglichkeit, nun auch offline mit Google Maps zu navigieren. Möglich war das in beschränktem Maße zwar bisher auch schon, allerdings war das speicherbare Gebiet stärker beschränkt. Diese Beschränkung wurde nun gelockert.

Eine vollwertige Offline-Navigation, wie man sie vom Navi oder von anderen Navi-Apps kennt, stellt das neue Google Maps trotzdem nicht dar. Nach wie vor beschränkt sich das vorab herunterladbare Gebiet konkret auf jetzt 120.000 Quadratkilometer. Das ist ein Quadrat mit einer Seitenlänge von gut 300 Kilometern. Eine Fahrt von München nach Köln oder nach Berlin ist also im Offline-Modus weiterhin nicht möglich. Zudem muss man sich vor dem Download stets überlegen, wo man unterwegs sein möchte, denn danach gilt es, manuell den Kartenausschnitt zu wählen. Einfache Downloadoptionen wie „Südtirol“, „Frankreich“ oder „Gesamteuropa“ gibt es bei Google nicht. Zudem kann der gespeicherte Kartenausschnitt nur über einen Zeitraum von 30 Tagen genutzt werden, danach muss der Download erneuert werden.

All diese Nachteile hat man bei den vielen alternativen Apps nicht, besonders hervorzuheben sind da die kostenlosen Here Maps, das Sie auch unter Android nutzen können . Ursprünglich standen die Nokia-Karten nur für Nokia- und dann für Microsoft-Smartphones zur Verfügung, inzwischen ist die weltweite Navigation auch auf Android- und iOS-Geräten möglich. Die Anmeldung mit einem kostenlosen Account bei Nokia genügt, danach kann man über WLAN sämtliche Karten auf das Mobilgerät laden.

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