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Gmail: Webbrowser als Standardprogramm für E-Mails festlegen

14.04.2021 | 09:02 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Viele Nutzer verwenden beim Abruf ihrer E-Mails statt eines klassischen Mail-Clients auf den bevorzugten Internetbrowser. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen als Standard-Mail-Programm festlegen.

Sie wissen, dass sich im Microsoft-Betriebssystem für eine Reihe von Tätigkeiten gezielt bestimmte Programme auswählen lassen: zum Surfen den gewünschten Browser, zum Musikhören den gewünschten Player, zum Verschicken von Nachrichten das gewünschte Mailprogramm und so weiter. Doch immer mehr Anwender nutzen fürs Mailen keinen klassischen Mailclient wie Outlook oder Thunderbird, sondern erledigen das im Browser.

Damit dies beim Anklicken eines Mail-to-Links allerdings komfortabel funktioniert, genügt es nicht, einfach den Webbrowser als Standard-Mail-Programm auszuwählen. Wir erklären das Vorgehen für eine Gmail-/Googlemail-Adresse und die beiden Browser Chrome und Firefox.

Im ersten Schritt legen Sie unter Windows 10 den Browser Ihrer Wahl nicht nur zum Surfen, sondern auch als Mail-Programm fest.
Vergrößern Im ersten Schritt legen Sie unter Windows 10 den Browser Ihrer Wahl nicht nur zum Surfen, sondern auch als Mail-Programm fest.

So geht’s: Tippen Sie in Windows 10 unten links in die Ausführenzeile „Standard“ ein und legen Sie sowohl bei „E-Mail“ als auch bei „Webbrowser“ Ihren bevorzugten Browser fest, beispielsweise also Firefox.

Starten Sie den Mozilla-Browser, klicken rechts oben auf die drei Striche und anschließend auf „Einstellungen“. Im Bereich „Allgemein“ scrollen Sie zum Abschnitt „Dateien und Anwendungen“ herunter und wählen bei „Anwendungen –› mailto“ die Option „Mit Gmail öffnen“. Wenn Sie künftig eine Mailadresse anklicken, startet Firefox direkt im Gmail-Fenster.

In Firefox muss man schon wissen, wie man den Browser als Standardprogramm fürs Mailen einstellt. Bei Google Chrome ist es noch etwas komplizierter.
Vergrößern In Firefox muss man schon wissen, wie man den Browser als Standardprogramm fürs Mailen einstellt. Bei Google Chrome ist es noch etwas komplizierter.

Bevorzugen Sie statt Firefox den Browser von Google, definieren Sie unter Windows wie beschrieben Chrome als Standardprogramm für Mail und Web. Danach öffnen Sie den Chrome-Browser, klicken oben rechts auf das Dreipunktemenü und darin auf „Einstellungen –› Erweitert“ und im Bereich „Datenschutz und Sicherheit“ auf den Rechtspfeil neben „Website-Einstellungen“. Hier klappen Sie unten die Option „Zusätzliche Berechtigungen“ auf, fahren mit dem Pfeil rechts neben „Handler“ fort und aktivieren die „Option Registrierung von Websites als Standard-Handler für Protokolle zulassen (empfohlen)“. Anschließen öffnen Sie Gmail im Browser, melden sich an und klicken rechts neben der Adresszeile auf das Symbol, das beim Darüberfahren mit der Maus entsprechend „Diese Seite möchte einen Service-Handler installieren“ einblendet. Bestätigen Sie mit „Zulassen –› Fertig“.

Tipp: Mit dem Mail-Client Mailbird lassen sich mehrere E-Mail-Konten unter einer gemeinsamen Programmoberfläche verwalten.

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