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Gefahrlose PC-Nutzung: Windows 10 mit neuem Kiosk-Modus

18.04.2019 | 09:06 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Als Kiosk-Modus bezeichnet man eine stark eingeschränkte Betriebsart, bei der die Benutzer nur ganz bestimmte Dinge am PC machen können, beispielsweise im Internet surfen.

Nachdem Microsoft den Kiosk-Modus jahrelang vernachlässigte, hat das Unternehmen ihn mit dem großen Herbst-Update (Version 1809) in Windows 10 wieder eingeführt.

So richten Sie den Kiosk-Modus ein: Starten Sie die Einstellungen-App und klicken Sie auf „Konten –› Familie und andere Benutzer –› Zugewiesener Zugriff (unter „Kiosk einrichten“) –› Erste Schritte“. Nun vergeben Sie eine beliebige Bezeichnung für dieses spezielle Benutzerkonto und definieren im nächsten Schritt die einzige App, die die Benutzer verwenden dürfen, beispielsweise den Browser. Die weitere Konfiguration hängt von der gerade ausgewählten App ab; beim Edge Browser empfiehlt sich die Einstellung „Als öffentlicher Browser“. Im nächsten Schritt geben Sie eine Start-URL ein und schließen danach die Kiosk-Einrichtung ab.

Microsoft hat den Kiosk-Modus wieder ins Betriebssystem integriert: In dieser eingeschränkten Betriebsart können Nutzer keinerlei Schaden anrichten.
Vergrößern Microsoft hat den Kiosk-Modus wieder ins Betriebssystem integriert: In dieser eingeschränkten Betriebsart können Nutzer keinerlei Schaden anrichten.

Der Kiosk-Modus ergibt natürlich nur dann Sinn, wenn Sie die anderen Benutzerkonten auf dem PC mit einem Passwort sperren. Über die Tastenkombination Strg-Alt-Entf verlassen Sie die eingeschränkte Betriebsart wieder. Im Beispiel der ausschließlichen Browsernutzung ist der Kiosk-Modus zudem aufs eigentliche Surfen beschränkt, heruntergeladene Dateien beispielsweise lassen sich nicht ausführen und somit auch keine Programme installieren.

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