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Fritzbox: Hilfe für die häufigsten Probleme

26.02.2020 | 08:02 Uhr |

Fritzbox-Router haben sehr viele Funktionen. Doch die Fragen der meisten Anwender drehen sich immer wieder um die gleichen Themen. Wir zeigen Ihnen ausführliche Lösungen für die häufigsten Probleme mit Router & Co.

Welche Probleme die Fritzbox-Anwender beschäftigen, weiß am besten der Support von AVM. Daher haben wir dort nachgefragt und von AVM eine Liste der Fragen bekommen, die an der Hilfe-Hotline am häufigsten gestellt werden. Sie spiegeln die umfangreichen Fritzbox-Funktionen wider, denn die Top-Support-Probleme reichen von grundsätzlichen Einrichtungsfragen bei DSL- und All-IP-Anschluss über Telefonprobleme bis hin zu speziellen WLAN-Aufgaben wie zum Beispiel dem Einsatz mehrerer Repeater. Zu allen Problemen bieten wir Ihnen in diesem Artikel ausführliche Lösungen, die Sie in den allermeisten Fällen über das Menü der Fritzbox erledigen können. Deshalb sollten Sie dort unbedingt die erweiterte Ansicht aktiviert haben – Sie schalten sie in der Fritzbox-Übersicht links unten ein. Der erste Schritt für jede Lösung ist außerdem die Installation des jeweils aktuellen Fritz-OS für Ihr Modell: Ob es eine neue Firmwareversion gibt, prüfen Sie im Menü unter „System –› Update –› Neues FRITZ!OS suchen“.

Update ist Pflicht: Bevor Sie tiefer in die Lösung eines Fritzbox-Problems einsteigen, sollten Sie unbedingt prüfen, ob auf dem Router die aktuelle Fritz-OS-Version installiert ist.
Vergrößern Update ist Pflicht: Bevor Sie tiefer in die Lösung eines Fritzbox-Problems einsteigen, sollten Sie unbedingt prüfen, ob auf dem Router die aktuelle Fritz-OS-Version installiert ist.

1. Internetverbindung mit der Fritzbox funktioniert nicht

Problem: Sie haben die Fritzbox am DSL-Anschluss eingerichtet. Doch ein mit ihr verbundener PC kommt nicht ins Internet. Windows moniert ein „Nicht identifiziertes Netzwerk“ oder bemängelt „Kein Internetzugriff“.

Lösung: Sofern keine Störung des DSL-Anschlusses vorliegt, was Sie beim Provider erfragen können, sollten Sie unbedingt prüfen, ob die Netzwerkverbindung vom Rechner zur Fritzbox funktioniert. Checken Sie den Sitz des LAN-Kabels an beiden Geräten und tauschen Sie es zudem testweise aus. Bei einer WLAN-Verbindung sollte der erfolgreich verbundene PC im Fritzbox-Menü unter „Heimnetz –› Mesh“ auftauchen. Auf dem PC überprüfen Sie, ob er eine passende IP-Adresse von der Fritzbox bekommen hat, und installieren auf jeden Fall die aktuellen Treiber für die verwendete Netzwerkkomponente im Rechner, also WLAN-Modul oder LAN-Chip.

Die Verkabelung zwischen Fritzbox und Telefondose gehört ebenfalls auf den Prüfstand: Gehen Sie dabei bitte so vor, wie bei Punkt 2 beschrieben.

Um den Fehler weiter einzugrenzen, werfen Sie einen Blick in das Fritzbox-Protokoll. Hierzu öffnen Sie im Routermenü „System –› Ereignisse“ und wählen anschließend aus dem Drop-down-Menü „Internetverbindung“ aus. Wenn die Fritzbox beispielsweise „PPPoE-Fehler“ oder „Anmeldung beim Internetanbieter ist fehlgeschlagen“ meldet, sollten Sie die eingegebenen Zugangsdaten für den DSL-Anschluss überprüfen. Im Fritzbox-Menü machen Sie dies unter „Internet –› Zugangsdaten“.

Stimmt hier alles, sollten Sie die Fritzbox kurz vom Stromnetz nehmen. Unter Umständen verbindet sie sich nach dem erneuten Start korrekt mit dem DSL-Server des Providers. Dieses Vorgehen empfiehlt AVM vor allem nach der Installation eines Fritz-OS-Updates und bei einer blinkenden Power- LED am Routergehäuse.

Die letzte Hilfe bei einer dauerhaft instabilen DSL-Verbindung ist die Option „Störsicherheit“ im Fritzbox-Menü: Damit können Sie schrittweise die Stabilität auf Kosten des Tempos erhöhen.
Vergrößern Die letzte Hilfe bei einer dauerhaft instabilen DSL-Verbindung ist die Option „Störsicherheit“ im Fritzbox-Menü: Damit können Sie schrittweise die Stabilität auf Kosten des Tempos erhöhen.

Kommt es häufig zu Unterbrechungen der Internetverbindung, erkennen Sie dies im Ereignisprotokoll mit „DSL antwortet nicht“. Die Fritzbox versucht daraufhin, mit „DSLSynchronisierung beginnt“ die Verbindung erneut aufzubauen. Wenn bei Ihrer Verkabelung zu Hause alles in Ordnung ist, liegt diese Instabilität wahrscheinlich an Störungen auf der DSL-Strecke, die sich in einem Verbindungsabbruch niederschlagen. Hier können Sie mit Einstellungen im Fritzbox-Menü gegensteuern: In „Internet –› DSL-Informationen –› Störsicherheit“ aktivieren Sie zunächst einmal „DSL Syncrate begrenzen auf verfügbare Bitrate“ und falls dies keinen Erfolg bringt, die Option „Vorherige DSL-Version verwenden“.

Die letzte Maßnahme ist, das DSL-Tempo zugunsten der Verbindungsstabilität zu reduzieren: Das erledigen Sie über die Schieberegler im selben Menü: Stellen Sie den obersten und den untersten jeweils eine Stufe nach links und überprüfen Sie über einen längeren Zeitraum, ob die DSL-Abbrüche aufhören. Wenn nicht, geht es wieder einen Schritt weiter nach links.

15 Jahre AVM Fritz Box: So sah die erste Fritz Box aus

2. Fritzbox für den Betrieb am All-IP-Anschluss einrichten 

Problem: Ihr Telefonanschluss wurde oder wird von der Telekom auf All-IP-Technik umgestellt. Jetzt fragen Sie sich, was Sie an der Fritzbox ändern müssen, damit sie weiter funktioniert.

Lösung: Sofern Ihre Fritzbox für All-IP geeignet ist, was Sie dem Handbuch entnehmen können, ändern sich lediglich die Verkabelung und die Einstellungen für Telefonie. Die neue Anschlusstechnik wickelt Surfen und Telefonieren über das Internet ab: Aus diesem Grund benötigen Sie den DSL-Splitter nicht mehr, der bislang DSL- und Telefonsignal trennte.

Den DSL-Splitter brauchen Sie bei einem All-IP-Anschluss nicht mehr. Ebenso überflüssig wird das schwarze Ende des mitgelieferten Y-Kabels.
Vergrößern Den DSL-Splitter brauchen Sie bei einem All-IP-Anschluss nicht mehr. Ebenso überflüssig wird das schwarze Ende des mitgelieferten Y-Kabels.

Verbinden Sie daher das graue DSL-Kabel am RJ45-Stecker – mit „FRITZ!BOX DSL/TEL“ markiert – mit der DSL-Buchse der Fritzbox. Bei manchen Modellen ist diese auch mit „DSL/TEL“ gekennzeichnet. Der TAE-Stecker am anderen Kabelende kommt direkt in die F-Buchse der Telefondose. Haben Sie ein DSL-Telefon-Kabel mit einem grauen und einem schwarzen Kabelende an einer Seite, brauchen Sie das schwarze Kabelende („Telefonanschluss ISDN/analog TEL“) nicht einzustecken. Der RJ45-Stecker am grauen Kabelstrang („SPLITTER DSL“) kommt in den DSL-Adapter und dieser wiederum in die F-Buchse der TAE-Dose.

Haben Sie durch die IP-Umstellung den Internetprovider nicht gewechselt, müssen Sie an den Einstellungen für den Internetzugang nichts ändern, die eingetragenen Zugangsdaten funktionieren weiterhin. Bei einem neuen Provider klicken Sie bitte im Fritzbox-Menü unten links auf „Assistenten“ und anschließend auf „Internetzugang einrichten“, wählen Ihren Provider aus und geben die Zugangsdaten ein.

Bei der Umstellung auf All-IP müssen Sie vor allem bei den Telefonie-Einstellungen Hand anlegen. Die grünen Status-LEDs zeigen, dass der Router die Rufnummern erfolgreich auf VoIP-Telefonie umgestellt hat.
Vergrößern Bei der Umstellung auf All-IP müssen Sie vor allem bei den Telefonie-Einstellungen Hand anlegen. Die grünen Status-LEDs zeigen, dass der Router die Rufnummern erfolgreich auf VoIP-Telefonie umgestellt hat.

Als Nächstes stellen Sie die in der Fritzbox eingetragenen Telefonnummern fürs Festnetz auf Internettelefonie um. Klicken Sie hierzu im Fritzbox-Menü auf „Telefonie –› Eigene Rufnummern –› Neue Rufnummer“. Aktivieren Sie nunmehr die Option „Wechsel von Festnetzanschluss auf IP-basierten Anschluss“, sofern vorhanden. Jetzt stellt die Fritzbox die Nummern als Internetrufnummern dar. Sie können über „Rufnummer hinzufügen“ auch noch weitere Telefonnummern ergänzen. Dazu tragen Sie die Nummer und die entsprechenden Zugangsdaten des Providers ein. Bei einem Telekom-Anschluss brauchen Sie diese nicht, sondern klicken auf „Weiter“, nachdem Sie die Nummer eingetragen haben. Nur wenn Sie im Telekom-Kundencenter den Dienst „Automatisches Login“ abgeschaltet haben, müssen Sie im Fritzbox-Menü die passen- de E-Mail-Adresse und das Passwort eintragen. Im nächsten Fenster überprüfen Sie noch einmal, ob Sie alles korrekt eingetragen haben. Nach einem Klick auf „Weiter“ prüft die Fritzbox, ob die IP-Telefonie funktioniert – was der Fall sein sollte, sofern der Anschluss bereits umgestellt ist: Im Fritzbox-Menü erscheint dann vor den Telefonnummern eine grüne Status-LED.

3. Fehler bei VoIP-Telefonaten an der Fritzbox beheben

Problem: Über ein an der Fritzbox angeschlossenes Telefon können Sie per Internet nicht nach draußen telefonieren. Der Router gibt dabei eine Fehlermeldung aus, die Probleme mit DNS oder eine Zeitüber schreitung bemängelt beziehungsweise einen Fehlercode wie etwa 401 enthält.

Lösung: Prüfen Sie als Erstes, ob die Internetverbindung überhaupt funktioniert. Im Anschluss daran empfiehlt es sich, dass Sie Schritt für Schritt vorgehen: Im Fritzbox-Menü unter „Telefonie –› Eigene Rufnummern –› Anschlusseinstellungen“ müssen die korrekte Landes- und Ortsvorwahl eingetragen sein. Starten Sie in der Folge die Fritzbox neu. Klappt es immer noch nicht, stellen Sie fest, ob die Fritzbox die angerufene Nummer sperrt. Auslands- und Sonderrufnummern aktivieren Sie unter „Telefonie –› Eigene Rufnummern –› Anschlusseinstellungen –› Sicherheit“. Bestehende Rufsperren löschen Sie unter „Telefonie –› Rufbehandlung“. Dort sollten Sie im Reiter „Anbietervorwahlen“ auch alle Einträge löschen. Hilft alles nichts, dann sollten Sie die eigene Rufnummer neu einrichten: Wenn dies an fehlerhaften Anmeldedaten scheitert, müssen Sie den VoIP-Anbieter kontaktieren. Gleiches gilt auch beim Fehlercode 488: Dieser bedeutet, dass der Anruf aufgrund einer Einschränkung des VoIP-Anbieters nicht zustande kommt.

Tritt das Anrufproblem nur bei einem Analogtelefon auf, stellen Sie das Gerät für Tonwahl ein. Zudem darf an jedem FON-Anschluss einer Fritzbox nur ein Analoggerät angeschlossen sein, das heißt also entweder an der entsprechenden RJ11- oder TAE-Buchse. Bei einem Schnurlostelefon kann es helfen, die Funktion HD-Telefonie abzustellen. Das erledigen Sie im Fritzbox-Menü unter „DECT –› Schnurlostelefone“: Klicken Sie auf das Bearbeiten-Symbol des Telefons und gehen Sie zu „Merkmale des Telefoniegerätes –› HD-Telefonie.“ 

4. Vorhandene Fritzbox in WLAN-Repeater umwandeln

Eine ältere Fritzbox lässt sich als Repeater im Heimnetz weiter verwenden: Sie entscheiden per Menüeinstellung, ob sie per WLAN oder LAN mit dem Hauptrouter verbunden wird.
Vergrößern Eine ältere Fritzbox lässt sich als Repeater im Heimnetz weiter verwenden: Sie entscheiden per Menüeinstellung, ob sie per WLAN oder LAN mit dem Hauptrouter verbunden wird.

Problem: Sie haben sich eine neue Fritzbox gegönnt, beispielsweise weil Sie zu einem schnelleren Internettarif gewechselt sind oder ein besseres WLAN brauchen. Ihr altes Modell ist aber noch voll funktionsfähig und viel zu schade für den Wertstoffhof.

Lösung: Die alte Fritzbox lässt sich etwa als WLAN-Repeater im Heimnetz verwenden: Damit sparen Sie sich die Ausgaben für einen Repeater oder können die WLAN-Abdeckung in einen bestimmten Bereich der Wohnung erweitern. Allerdings kommt dafür nicht jedes Fritzbox-Modell infrage. Welche Geräte als Repeater eingesetzt werden können, steht hier . Verbinden Sie nun die alte Fritzbox mittels Netzwerkkabel mit einem PC und melden Sie sich in ihrem Menü an. Gehen Sie dort zu „Heimnetz –› Mesh –› Mesh Einstellungen“. Für den Repeater-Einsatz markieren Sie die Option „FRITZ!Box als Mesh Repeater“ sowie darunter „Diese FRITZ!Box ist Netzwerkgerät (IP-Client)…“. Jetzt stellen Sie ein, wie die Fritzbox das WLAN erweitern soll: Wenn Sie sie per WLAN mit der Haupt-Fritzbox verbinden (Option „Heimnetz-Zugang per WLAN“), arbeitet sie als Repeater. Wenn Sie sie per LAN-Kabel anschließen (Option „Heimnetz-Zugang per LAN“), wird sie zum Access Point. Im ersten Fall wählen Sie das WLAN des Hauptrouters aus der Liste aus. Erscheint es dort nicht, klicken Sie auf „Aktualisieren“ und warten einige Sekunden, bis es auftaucht. Nach der Eingabe des WLAN-Passworts speichern Sie die Einstellungen mit „Übernehmen“. Im zweiten Fall klicken Sie auf „Übernehmen“, sobald die beiden Fritzboxen per LAN-Kabel verbunden sind. Nun drücken Sie zunächst auf dem Hauptrouter und anschließend auf der Repeater-Fritzbox die WPS-Taste.

Ist auf beiden Fritzboxen mindestens Fritz-OS 7 installiert, so lassen sie sich zu einem Mesh-Netzwerk zusammenfassen: Alle Einstellungen, die Sie dann zum Beispiel beim WLAN auf der Haupt-Fritzbox verändern, übernimmt die Repeater-Box automatisch. Dazu halten Sie zuerst die Verbindungstaste des ersten Routers gedrückt, bis die WLANLED blinkt, danach innerhalb von zwei Minuten die entsprechende Taste auf der zweiten Fritzbox. Die betreffende Taste ist je nach Fritzbox-Modell mit Connect/WPS, WLAN/WPS oder WPS beschriftet.

Relevant:   Fritzbox - Für diese Router-Modelle endet der Support

5. Zweiten Repeater ins Heimnetz einbinden

Mehrere Fritz-Repeater lassen sich hintereinanderschalten, um das WLAN in eine bestimmte Richtung zu erweitern. Fürs Einrichten müssen Sie aber eine bestimmte Reihenfolge beachten.
Vergrößern Mehrere Fritz-Repeater lassen sich hintereinanderschalten, um das WLAN in eine bestimmte Richtung zu erweitern. Fürs Einrichten müssen Sie aber eine bestimmte Reihenfolge beachten.

Problem: Sie haben bereits einen Fritz-Repeater in Ihrem WLAN. Doch die Abdeckung des Funknetzes reicht Ihnen noch nicht aus, denn Sie wollen damit auch ein weit vom Router entferntes Zimmer erreichen.

Lösung: Sie können einfach einen weiteren Fritz-Repeater anschließen, um das WLAN gezielt in eine Richtung auszudehnen. Bilden Fritzbox und die beiden Repeater ein Mesh-Netzwerk, so bleibt die WLAN-Verbindung auch bestehen, wenn einer der Repeater ausfällt.

Setzen Sie den zweiten Repeater zunächst auf die Werkseinstellungen zurück: Hierzu verbinden Sie ihn mit der Stromversorgung und warten, bis er gestartet ist. Danach drücken Sie die WPS-Taste für mindestens 15 Sekunden: Die LEDs blinken, was signalisiert, dass der Repeater die Werkseinstellungen lädt. Der Vorgang ist abgeschlossen, wenn Power- und WLAN-LED durchgehend leuchten. Bei einem Repeater mit Connect-Taste drücken Sie diese für 15 Sekunden: Sobald sie eine Minute durchgängig blinkt, hat er die Werkseinstellungen geladen.

In der Heimnetzübersicht markiert die Fritzbox jedes mit dem Router verbundene AVM-Gerät, wie hier den Fritz-Repeater 1750E mit einem blauen Symbol, das Teil der Mesh-Verbindung ist.
Vergrößern In der Heimnetzübersicht markiert die Fritzbox jedes mit dem Router verbundene AVM-Gerät, wie hier den Fritz-Repeater 1750E mit einem blauen Symbol, das Teil der Mesh-Verbindung ist.

Verbinden Sie sodann den zweiten mit dem ersten Repeater: Drücken Sie dazu die WPS- oder Connect-Taste des neuen Repeaters und innerhalb von zwei Minuten die entsprechende Taste am ersten. Zuletzt binden Sie den neuen Repeater ins Mesh ein, damit er die WLAN-Einstellungen von der Fritzbox übernimmt: Auch hierzu genügt ein kurzer Druck auf die WPS- oder Connect-Taste des Repeaters. Im Anschluss daran drücken und halten Sie abhängig vom Fritzbox-Modell die Taste Connect/WPS, WLAN/WPS, WLAN oder WPS. Leuchten die Signalstärke- LEDs des Repeaters durchgehend, ist der Vorgang abgeschlossen.

6. Kennwort für Fritzbox-Menü funktioniert nicht

Wenn Sie den Push-Dienst für den Verlust des Fritzbox-Kennworts nicht aktiviert haben, müssen Sie den Router auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.
Vergrößern Wenn Sie den Push-Dienst für den Verlust des Fritzbox-Kennworts nicht aktiviert haben, müssen Sie den Router auf die Werkseinstellungen zurücksetzen.

Problem: Sie kommen nicht mehr in das Fritzbox-Menü – zum Beispiel, weil Sie das Kennwort vergessen haben oder die Fritzbox Ihre Kennworteingabe nicht annimmt.

Lösung: Am einfachsten ist es, Ihr Kennwort zurückzusetzen, wenn Sie in der Fritzbox einen Push-Service eingerichtet und hierbei die Option „Kennwort vergessen“ ausgewählt haben. Dann klicken Sie im Anmeldebildschirm der Fritzbox links unten auf „Kennwort vergessen“. Jetzt erhalten Sie an die hinterlegte Adresse eine E-Mail: Sie enthält einen Link, über den Sie ein neues Kennwort festlegen können.

Ohne eingerichteten Push-Service müssen Sie die Fritzbox auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dabei gehen jedoch sämtliche Änderungen verloren, die Sie im Menü vorgenommen haben: In diesem Fall haben Sie hoffentlich zuvor noch eine Sicherungskopie der Einstellungen über „System – Sicherung“ vorgenommen.

Für die Werkseinstellungen trennen Sie die Fritzbox zunächst einmal eine Minute vom Stromnetz. Nach einem Neustart rufen Sie bitte den Anmeldebildschirm des Routers auf und klicken auf „Kennwort vergessen“ und anschließend auf „Werkseinstellungen wiederherstellen“. Sind diese geladen, vergeben Sie ein neues Kennwort oder geben das Kennwort ein, das Sie auf der Unterseite des Fritzbox-Gehäuses unter „FRITZ!Box- Kennwort“ finden. Um die zuvor gespeicherten Einstellungen einzuspielen, gehen Sie im Menü auf „System –› Sicherung –› Wiederherstellen“ und wählen die Sicherungsdatei aus.

Fritzbox-Problemlöser: Praxis-Tipps vom AVM-Support

Wenn die Fritzbox streikt, ist die AVM-Hotline für viele Anwender die erste Anlaufstelle. Im Interview verrät Josephine Parda vom Fritz-Support, was Sie tun können, damit Ihnen schnell und umfassend geholfen wird.

PC-WELT: Welche Infos sollte der Kunde bereithalten, damit Sie die Support-Anfrage so schnell wie möglich bearbeiten können? 

Josephine Parda: Am wichtigsten ist die E-Mail-Adresse des Kunden: So können wir Support-Dokumente einfach zusenden und einen laufenden Support-Fall schneller zuordnen. Außerdem sollte er die Modellbezeichnung des Fritz-Produktes kennen. Idealerweise nennt uns der Kunde die Fritz-OS-Version seines Produktes und die Fehlermeldung im Wortlaut, die sich aus dem Ereignisprotokoll der Fritzbox ablesen lässt. Wenn der Kunde während des Telefonats auf die Benutzeroberfläche seines Produktes zugreifen kann, können wir das Problem meistens schnell aufspüren und lösen.

Verfügt der AVM-Support über Hilfe-Dokumente, die für den Kunden nicht zugänglich sind? 

Auch wir arbeiten hauptsächlich mit der AVM-Wissensdatenbank . Zusätzlich nutzen wir interne Datenbanken für Fehlerbilder, die noch analysiert werden. Zusätzlich verwenden wir unser Fritz-Wiki: Es enthält detaillierte Informationen zu allen Funktionen der Fritz-Produkte sowie Technologien aus unserem Umfeld – wie Breitband, WLAN und Smart Home. Schließlich enthält das Tool auch die Auswertung von Support-Daten.

Wie kann der Kunde einschätzen, ob er den Support von AVM oder den des Internetproviders kontaktieren sollte? 

Die erste Anlaufstelle sollte immer die Wissensdatenbank unter avm.de/service sein. Sie führt den Kunden durch Fehleranalysen und verweist ihn eventuell auch an AVM-externe Ansprechpartner. Bei Problemen mit der Internetverbindung sollte der Kunde prüfen, ob er vor dem Ausfall Änderungen an der Fritzbox vorgenommen hat. Wenn nicht, liegt das Problem häufig beim Provider. Betrifft das Problem nur bestimmte Netzwerkgeräte im Heimnetz, ist die Fehlerursache meist eine Einstellung im konkreten Gerät wie Smartphone oder Drucker.

Welcher Weg der Support-Anfrage ist erfolgversprechender: E-Mail oder Anruf?

Das kommt darauf an: Komplexere Support-Fälle, für deren Analyse wir Daten benötigen, können wir nur per Mail bearbeiten. Erhalten wir solche Anfragen per Telefon, erklären wir den Kunden, dass wir im nächsten Schritt per Mail antworten und senden ihnen die Anleitungen für die Erstellung der benötigten Support-Daten. So wird aus einem Telefonkontakt ein Mailkontakt mit Ticketnummer.

Was war die witzigste Support-Anfrage, die Sie jemals erhalten haben?

Wir hatten einen Kunden gebeten, uns für die Lösung seines Problems Support-Daten und Screenshots seiner Fritzbox-Benutzeroberfläche zu schicken. Er antwortete wenige Tage später: Auf seinem Tisch stand plötzlich ein Päckchen mit 500 Seiten, auf denen er die support.txt der Fritzbox und die Screenshots ausgedruckt hatte! Support-Daten können wir aber nur elektronisch auswerten. Daher haben wir den Kunden angerufen, das Missverständnis geklärt und ihm eine Anleitung zur Datenerstellung geschickt.

Galaxy S20, Galaxy S20+ und Galaxy S20 Ultra - das sind die neuen Flaggschiff-Smartphones von Samsung und die direkten Nachfolger des Galaxy S10 bzw. Galaxy S10+. Und um die Verwirrung komplett zu machen, erscheinen das Galaxy S20 und das Galaxy S20+ zusätzlich noch in einer 5G-Version - das Galaxy S20 Ultra gibt's nur mit 5G.
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Alle Details zum Nachlesen:
www.pcwelt.de/2480578

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