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Fritzbox: DSL-Störungen beim Router verhindern

08.04.2019 | 13:35 Uhr |

Stabil statt schnell: Nerven auch Sie häufige Abbrüche bei der DSL-Verbindung, hilft eventuell eine Anpassung der DSL-Störsicherheit. Wir sagen, wie es geht.

Bemerken Sie beim Surfen im Internet oder beim Herunterladen von Dateien unerklärliche Aussetzer, liegt dies oftmals an Störimpulsen, die die Verbindung zwischen Modem und Gegenstelle beeinträchtigen. Dieses Phänomen tritt insbesondere bei sehr schnellen DSL-Verbindungen ab 100 Mbit/s auf. Die Fritzbox bietet Ihnen jedoch eine Funktion, mit deren Hilfe Sie dieses Problem in Eigenregie lösen können.

Wechseln Sie in der Fritzbox-Konfigurationsmaske zu „Internet –› DSL-Informationen“ und bringen Sie das Register „Statistik“ nach vorne. Zeigt das Balkendiagramm unter „nicht behebbare Fehler“ starke Ausschläge an, sollten Sie versuchen, die Störsicherheit zu erhöhen, indem Sie zunächst zum gleichnamigen Register wechseln. Hier stehen Ihnen vier Optionen zur Auswahl, die Sie jeweils fünfstufig einstellen können. Ratsam ist, alle Optionen einen Schritt in Richtung „maximale Stabilität“ zu verschieben. Hierbei wird die Übertragungsgeschwindigkeit reduziert. Wie sehr, erfahren Sie nach einem Klick auf „Prognose“.

Klicken Sie auf „Ja“, wird die Internetverbindung kurz getrennt und anschließend neu aufgebaut. Beobachten Sie die „Statistik“ einige Tage lang. Ist keine signifikante Reduzierung der nicht behebbaren Fehler zu erkennen, setzen Sie die fünf Schalter einen weiteren Schritt in Richtung „maximale Stabilität“. Damit Sie sich ein Bild von der Geschwindigkeitsreduzierung machen können: Stehen alle fünf Werte auf „maximale Stabilität“, kommt unsere 250-Mbit-Leitung im Downstream auf 223282 kbit/s, was knapp 218 Mbit/s entspricht. Setzen wir alle Regler auf „maximale Performance“, erreichen wir 257179 kbit/s (rund 251 Mbit/s).

Siehe auch: WLAN-Geschwindigkeit steigern - so geht´s

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