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Fritzbox: Unerwünschte Anrufer abweisen

28.11.2017 | 10:29 Uhr |

Die Fritzbox deckt nicht nur die grundlegenden Telefoniefunktionen ab. Das AVM-Gerät bietet Ihnen auch eine Vielzahl von hilfreichen Extras, unter anderem Anrufsperren und Rufweiterleitungen.

Dabei ist die Funktion der Anrufsperre prima geeignet, um nervige Werbeanrufe dauerhaft abzublocken. Und mithilfe der Rufweiterleitung bleiben Sie stets unter Ihrer bekannten Telefonnummer erreichbar.

Zum Punkt "Rufbehandlung" navigieren.
Vergrößern Zum Punkt "Rufbehandlung" navigieren.

1. Melden Sie sich wie gewohnt an der Konfigurationsoberfläche Ihrer Fritzbox an, klicken Sie in der linken Spalte auf den Befehl „Telefonie“ und wählen Sie den Eintrag „Rufbehandlung“ per Mausklick aus.

Neue Rufsperre anlegen.
Vergrößern Neue Rufsperre anlegen.

2. Im daraufhin geöffneten Bereich „Telefonie > Rufbehandlung“ ist das Register „Rufsperren“ bereits ausgewählt. Um eine bestimmte Telefonnummer zu sperren, klicken Sie auf die Schaltfläche „Neue Rufsperre“.

Rufart auswählen und Details eingeben.
Vergrößern Rufart auswählen und Details eingeben.

3. Im nachfolgenden Dialog entscheiden Sie sich unter „Rufart wählen“ für die Option „ankommende Rufe“, da Sie ja eingehende Werbeanrufe von bekannten Rufnummern unterbinden möchten. Im unteren Teil des Dialogs tippen Sie die zu sperrende Telefonnummer ein und legen eine Bezeichnung fest, beispielsweise „Werbung“ oder „!Spam!“. Diese Bezeichnung weisen Sie zukünftig auch allen anderen Telefonnummern zu, die aufgrund unerwünschter Werbeanrufe gesperrt werden sollen. Speichern Sie die Änderungen mit einem Klick auf „OK“.

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Rufnummer über die Anrufliste notieren.
Vergrößern Rufnummer über die Anrufliste notieren.

4. Der einfachste Weg, um die Rufnummern der unerwünschten Werbeanrufer zu ermitteln, führt über die Fritzbox-eigene Anrufliste, die Sie mittels Klick auf den unter „Telefonie“ zu findenden Befehl „Anrufe“ öffnen. Notieren Sie sich die Telefonnummern der Spam-Anrufer auf einem Zettel und legen Sie im Anschluss daran für jede einzelne Rufnummer eine neue Anrufsperre an.

Trick: Mehr Anrufer blocken als es die Fritzbox vorsieht.
Vergrößern Trick: Mehr Anrufer blocken als es die Fritzbox vorsieht.

5. In der Fritzbox lassen sich maximal 32 Rufsperren einrichten. Wollen Sie mehr Anrufer abblocken, so müssen Sie zu einem kleinen Trick greifen: Sie legen ein neues Telefonbuch an, in das Sie alle Spam-Rufnummern eintragen, und sperren das komplette Telefonbuch. Wie Sie an Ihrer Fritzbox ein neues Telefonbuch einrichten, zeigen wir Ihnen im Beitrag auf Seite 12. Gehen Sie als Nächstes so vor, wie in den Schrit-ten 2 und 3 beschrieben, entscheiden Sie sich im unteren Teil des Dialoges bei „Bereich“ für „Telefonbuch“ und wählen Sie das gewünschte Rufnummernverzeichnis im Ausklappmenü aus. Mithilfe von „OK“ sichern Sie die neue Rufsperre.

Auch ausgehende Anrufe lassen sich sperren.
Vergrößern Auch ausgehende Anrufe lassen sich sperren.

6. Wie Sie in der Abbildung zu Schritt 3 sehen, lassen sich auch „ausgehende Rufe“ sperren. Das macht beispielsweise Sinn, wenn Sie verhindern möchten, dass teure Service-Rufnummern angewählt werden. Sehr gut: Wenn Sie eine Rufsperre für ausgehende Anrufe einrichten, können Sie sich im Ausklappmenü bei „Bereich“ für eine der Voreinstellungen entscheiden. Zur Auswahl stehen hier etwa „Ausland“, „Interkontinental“ und „Sonderrufnummern“.

Rufweiterleitung einrichten.
Vergrößern Rufweiterleitung einrichten.

7. Fast jeder kennt die Situation: Man muss zu einem Termin, erwartet jedoch gleichzeitig einen wichtigen Anruf. Die Lösung: Anrufweiterleitung. Hierbei werden ankommende Anrufe von der Fritzbox an eine vorher festgelegte Fest-oder Mobilfunknummer weitergeleitet. Nicht vergessen: Die Kosten, die für die Umleitung anfallen, werden Ihnen in Rechnung gestellt. Telefonieren Sie über einen Inlands-Flat-Tarif, der das Fest-und Mobilfunknetz abdeckt, brauchen Sie sich jedoch keine Gedanken über die Kosten zu machen. Um eine Umleitung einzurichten, gehen Sie zunächst so vor, wie in Schritt 1 beschrieben. Bringen Sie im Folgenden das Register „Rufumleitung“ nach vorne und klicken Sie danach auf „Neue Rufumleitung“.

Siehe auch: Die besten Tools für die Fritzbox im Vergleich

Welche Anrufe sollen umgeleitet werden?
Vergrößern Welche Anrufe sollen umgeleitet werden?

8. Im oberen Teil des Dialogs legen Sie fest, welche(r) Anrufe(r) umgeleitet werden sollen. Die Auswahl reicht von „Alle ankommenden Anrufe“ über „Anrufe von allen Personen im Telefonbuch“ bis hin zu „Alle Anrufe ohne Rufnummer an“. Markieren Sie die gewünschte Option, zum Beispiel „Anrufe von der Rufnummer“ und tippen Sie die Telefonnummer in das Eingabefeld ein.

Wohin soll der Anruf geleitet werden?
Vergrößern Wohin soll der Anruf geleitet werden?

9. Anschließend legen Sie fest, an welche Zielrufnummer der ankommende Anruf umgeleitet werden soll. Um eine klassische Anrufweiterleitung einzurichten, tippen Sie Ihre Rufnummer zusammen mit der Vorwahl in das Feld „Zielrufnummer eingeben“. Bei „Abgangsrufnummer“ ist die Option „Automatisch“ bereits voreingestellt – das ist auch die richtige Einstellung. Sichern Sie die Änderungen zum Schluss noch mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“.

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