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Fotographie: Vollformat, Mittelformat & Co. erklärt

20.02.2019 | 09:06 Uhr | Verena Ottmann

Neben Objektiv und Bildprozessor ist der Bildsensor essenziell für die Aufnahmequalität einer Digitalkamera. Wir erklären die Unterschiede.

Beim Bildsensor wird zwischen verschiedenen Größen unterschieden, wobei stets gilt: je größer der Sensor, desto besser. Kompaktkameras setzen die kleinsten Bildsensoren ein. Deren Größe reicht von 6,2 x 4,6 Millimetern (1/2,3 Zoll) bei kostengünstigeren Modellen bis hin zu 13,2 x 8,8 Millimetern bei Highend-Kompakt-Kameras mit 1-Zoll-Sensor. Bei Wechselobjektivkameras kommen meistens Sensoren in Micro-Four-Thirds-Bauweise (17,3 x 13 Millimeter, etwa bei Olympus und Panasonic) oder im APS-C-Format (22,2 x 14,8 Millimeter, wie beispielsweise bei Canon und Sony) zum Einsatz.

Eine leicht abgewandelte Variante von APS-C bietet Nikons DX-Format mit 24 x 16 Millimetern. Einen Schritt weiter geht der Vollformatsensor (bei Nikon „FX“ genannt), der von der Größe her dem Sensor einer Kleinbildkamera entspricht. Er misst 36 x 24 Millimeter. Den größten Sensor hat schließlich das Mittelformat mit 48 x 36 Millimetern. Übrigens: Der Bildsensor in Smartphones misst derzeit beispielsweise 1/1,7 Zoll beim Huawei P20 Pro, 1/2,3 Zoll beim Sony XZ3 und 1/2,55 Zoll beim Samsung Galaxy S9+. Damit liegen sie also im Bereich der Kompaktkameras.

Ein Vollformatsensor wie der der Nikon D4s misst 36 x 24 Millimeter und ist deutlich größer als der in Smartphones.
Vergrößern Ein Vollformatsensor wie der der Nikon D4s misst 36 x 24 Millimeter und ist deutlich größer als der in Smartphones.
© Nikon

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