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Foto-Tipp: So setzen Sie den Blitz richtig ein

12.04.2016 | 13:25 Uhr |

Den Blitz bei Kameras kann man meist in vier verschiedenen Modi verwenden. Wir zeigen, welche sich für was eignet.

Wenn beim Fotografieren wenig Licht zur Verfügung steht, Sie jedoch nicht mit langen Belichtungszeiten, lichtstarken Objektiven und Stativ hantieren möchten, ist der Blitz die einfachste Lösung für dieses Problem. Die meisten Kompaktmodelle sowie viele spiegellose System- beziehungsweise Spiegelreflexkameras haben einen integrierten Blitz.

Dabei stehen Ihnen in der Regel vier Modi zur Verfügung, die Sie direkt über einen eigenen Knopf am Display oder über das Bedienmenü wählen können. Der Modus, der wohl am häufigsten zum Einsatz kommt, ist die Automatik. Ist sie aktiviert, dann entscheidet die Kamera selbstständig, ob sie den Blitz bei der Aufnahme dazuschaltet oder nicht. Wollen Sie das Blitzen unterbinden, sollten Sie den unterdrückten Modus aktivieren, der meist durch ein durchgestrichenes Blitzsymbol gekennzeichnet ist. Wenn der Blitz, unabhängig vom vorhandenen Licht, auf jeden Fall auslösen soll, so ist der erzwungene Blitz, auch Aufhellblitz genannt, die richtige Wahl. Sie erkennen ihn am Blitzsymbol.

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Zu guter Letzt bieten Kameras zudem den „Rote- Augen-Blitz“ oder „Vorblitz“ an, der das bekannte Phänomen bei wenig Licht verhindern soll. Seine Funktionsweise beruht auf zwei Blitzen: Der erste, leichtere Blitz sorgt dafür, dass sich die Pupillen der fotografierten Personen verkleinern. Damit wird verhindert, dass beim eigentlichen Fotoblitz die Netzhaut der Augen ausgeleuchtet wird und die Augen rot abgebildet werden. Der Vorblitz ist oft in Kombination mit dem Automatikblitz möglich. Wir raten Ihnen aber vom Einsatz des Vorblitzes ab, da die abgelichteten Personen damit zwar keine roten, dafür jedoch geschlossene Augen haben – als Reaktion auf den kleinen Blitz vorneweg.

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