2551109

Flex-Tarife: Internetanschlüsse ohne Mindestvertragslaufzeit

13.12.2020 | 13:04 Uhr | Peter Stelzel-Morawietz

Flexible Tarife für einen Internetanschluss zu Hause, also solche ohne die meist übliche 24-monatige Vertragslaufzeit, muss man wirklich suchen. Sie werden lediglich von wenigen Providern angeboten.

Und sie werden gern versteckt, denn schließlich wollen die Internetanbieter ihre Kunden längerfristig binden. Zudem gehen sie in Online-Vergleichsportalen wegen des naturgemäß etwas höheren Preises regelrecht unter. Per DSL bieten 1und1, Congstar, Fonial und O2 bundesweit solche Verträge, beginnend bei 10 oder 16 MBit/s bis hin zu Super-Vectoring-Speed (250 MBit/s). Nur Congstar stellt maximal 50 MBit/s im Download zur Verfügung. Eine Mindestlaufzeit hat keiner der vier Provider, allerdings beträgt die Kündigungsfrist bei 1und1 drei Monate, sodass man dort de facto doch ein Vierteljahr gebunden ist respektive zahlt. Zur monatlichen Grundgebühr, die je nach Bandbreite und Anbieter zwischen 20 und rund 50 Euro liegt, wird zudem eine Bereitstellungsgebühr in Höhe von 40 bis 70 Euro berechnet. Daneben existieren besonders im Kabelnetz einige lokale Provider, die Internettarife ohne Mindestvertragslaufzeit anbieten. Wer zum Beispiel im Kabelnetz von PYUR versorgt wird, erhält die Drei-Monats-Tarife dort sogar ohne Bereitstellungsgebühr.

Wenige Provider bieten Festnetzanschlüsse ohne eine Laufzeit von zwei Jahren. Zu den überregionalen DSL-Anbietern kommen lokale Kabelprovider wie PYUR.
Vergrößern Wenige Provider bieten Festnetzanschlüsse ohne eine Laufzeit von zwei Jahren. Zu den überregionalen DSL-Anbietern kommen lokale Kabelprovider wie PYUR.

Tipp: WLAN der Fritzbox schneller machen

PC-WELT Marktplatz

2551109