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Drucker-Tinte: So sparen Sie bei Nachschub-Patronen

04.04.2016 | 09:26 Uhr |

Multifunktionsgeräte wie das Canon Pixma MG4250 nutzen Kombipatronen. Günstige Alternativen vom Drittanbieter sind wiederbefüllte Originale. Der Tipp zeigt, worauf dabei zu achten ist.

Sie haben das Tintenstrahl-Multifunktionsgerät Canon Pixma MG4250 . Kurz bevor die Schwarzpatrone leer gedruckt war, haben Sie sie im Laden neu auffüllen lassen. Seither ist die Druckqualität miserabel: Die Schriften sind unscharf, die Buchstabenränder rau. Und auch die Farben haben ihre gewohnte Leuchtkraft eingebüßt. Die Sache mit den Kombipatronen: Das genannte Tintenstrahlmodell verwendet Kartuschen, bei denen Tank und Druckkopf eine Einheit bilden. Mit jeder neuen Patrone erhalten Sie einen neuen Druckkopf. Das erhöht zwar den Preis für die Kartusche, sichert jedoch eine gleichbleibende Ausgabequalität. Bei aufgefüllten Patronen hat der Druckkopf die geplante Lebensdauer schon hinter sich. Im zweiten Gebrauchszyklus kann die Druckqualität sinken, da die Druckdüsen ja eigentlich nur auf eine Gebrauchsrunde ausgelegt sind. Zudem füllt der Dienstleister keine Herstellertinte, sondern ein alternatives Produkt ein. Dessen Zusammensetzung unterscheidet sich eventuell stark von der Herstellertinte, was zu Qualitätseinbußen führen kann.

Die besten Multifunktions-Drucker bis 100 Euro

Abhilfe: Gerade bei Multifunktionsgeräten mit Kombitintenpatronen ist Tinte vom Drittanbieter eine ziemliche Lotterie. Wollen Sie keine Abstriche in der Druckqualität machen, so nutzen Sie weiterhin Herstellertinte, aber mit XL-Inhalt. Damit können Sie die Kosten ein wenig senken. So kostet die Schwarztinte für den Canon Pixma MG4250 etwa 10 Euro in der Standardreichweite von 180 Seiten. Die XL-Patrone bringt eine Kapazität für 300 Seiten mit und kommt auf 14 Euro. Damit senken Sie den Preis für die Schwarzweißseite von 5,5 Cent auf 4,6 Cent.

Wenn Ihnen der Seitenpreis trotzdem zu hoch ist, kommen Sie um das Testen von alternativen Kartuschen nicht herum. Achten Sie bei wiederbefüllten Tanks auf die Produktbeschreibung. In einigen Fällen finden sich etwa auch Zusätze wie „Erstbefüllung“ – ein Hinweis, dass die Kartuschen nicht bereits mehrere Lebenszyklen hinter sich haben. Allerdings bleibt der Kauf Vertrauenssache. Falls die Kartuschen trotzdem schlechte Qualität liefern, lässt sich nicht nachweisen, dass sie schon mehr als einmal in Gebrauch waren.

Bleiben Sie auch skeptisch bei den Angaben zur Füllmenge. Manche Anbieter werben mit doppelt so viel Inhalt wie bei den Originalen. Das mag stimmen, aber vor allem die Drucker vertragen es nicht immer, die die Kartuschen im Druckerschlitten über die Seite bewegen. Die Folge: Die Tinte läuft im Gerät aus. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann zum endgültigen Gerätedefekt führen.

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