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Automatischen Windows-Neustart nach Updates verhindern

24.04.2017 | 10:22 Uhr |

Windows startet nach einer Software- oder Update-Installation gerne mal spontan neu. Laufende Prozesse und nicht gespeicherte Daten sind dann weg. So verhindern Sie diese Neustarts.

Seit dem Anniversary Update von Windows 10 will das Betriebssystem nach einem Update möglichst sofort booten. Und zwar selbst dann, wenn noch Anwendungen geöffnet sind. Sie können dieses Verhalten steuern, indem Sie in den „Einstellungen“ von Windows auf „Update und Sicherheit“ gehen und dort unter „Updateeinstellungen“ auf „Nutzungszeit ändern“ klicken. Hier lässt sich ein täglicher Zeitraum definieren, in dem der Neustart verhindert wird. So können Sie zumindest verhindern, dass Windows während Ihrer normalen Arbeitszeit ungewollt beendet wird.

Der Schutzzeitraum ist allerdings maximal zwölf Stunden lang. Wenn der Computer länger läuft, lässt sich der Reboot mit Bordmitteln nicht verhindern; Sie benötigen dann Hilfe von außen. Der kostenlose Rebootblocker ist ein kleines Programm, das als automatisch startender Dienst installiert wird. Er aktualisiert kontinuierlich die Einstellungen der Nutzungszeit und verhindert auf diese Weise den selbsttätigen Neustart von Windows.

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