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Amazon Echo: So löschen Sie Ihre Sprachaufzeichnungen

10.03.2020 | 09:50 Uhr |

Einzelne Sprachbefehle, die Sie Ihrem Echo-Lautsprecher erteilt hatten, lassen sich innerhalb der Alexa-App ganz einfach löschen.

Alle Ihre an Alexa gerichteten Sprachbefehle speichern die Echo-Lautsprecher automatisch ab. Auf diese Weise will Amazon Ihr persönliches Nutzerverhalten analysieren und die Sprachsteuerung immer weiter verbessern. 

Falls Sie das nicht wollen, lassen sich sowohl einzelne Sprachbefehle als auch der komplette Verlauf löschen: Um einzelne Sprachbefehle zu entfernen, öffnen Sie die Alexa-App auf Ihrem Smartphone und tippen oben links auf die drei Querstriche und im folgenden Schritt auf den Menüpunkt „Einstellungen“. Im Anschluss daran finden Sie in der Rubrik „Alexa-Konto“ den Eintrag „Verlauf“. 

Hier sind alle gespeicherten Sprachbefehle aufgelistet. Tippen Sie den gewünschten Befehl an und als Nächstes die Option „Sprachaufnahmen löschen“. Sie haben hier außerdem die Möglichkeit, die Sprachaufnahme nochmals anzuhören und die Frage „Hat Alexa das gemacht, was Sie wollten?“ mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten. 

Wenn Sie nicht nur einzelne Befehle, sondern den kompletten Verlauf löschen wollen, erledigen Sie dies am besten am PC. Öffnen Sie die Amazon-Webseite im Browser, melden Sie sich mit Ihren Zugangsdaten an und gehen Sie jetzt unter der Rubrik „Mein Konto“ zum Punkt „Meine Inhalte und Geräte“. Wechseln Sie danach zum Reiter „Meine Geräte“ und wählen Sie Ihren Amazon-Echo-Lautsprecher aus. Nun klicken Sie bei der Option „Geräteaktionen“ bitte auf den Punkt „Sprachaufzeichnungen verwalten“. Bestätigen Sie den Vorgang über „Löschen“.

Windows 10 sammelt standardmäßig bestimmte Nutzungsdaten (Diagnosedaten und Telemetriedaten) und sendet sie übers Internet anonymisiert an Microsoft. Darauf wird bei der Einrichtung von Windows, in den Datenschutzbestimmungen und an mehreren Stellen innerhalb des Betriebssystems auch mehr oder weniger deutlich hingewiesen. Dadurch erfährt Microsoft von Abstürzen und anderen Problemen und kann diese per Update beheben. Und die Infos, welche Funktionen wie oft genutzt werden, helfen bei der Weiterentwicklung von Windows.

Microsoft versichert zwar, dass die Daten anonymisiert werden, wirklich nachprüfen kann man das aber nicht. Und die Einstell-Möglichkeiten zur Übertragung dieser „Diagnosedaten“ sind ein bisschen verstreut. Dazu kommt: Man kann die Datensammlung darüber zwar einschränken, aber nicht komplett abschalten.

Für alle, sie sich unwohl dabei fühlen, dass ihre Nutzungsgewohnheiten möglicherweise zu detailliert erfasst und/oder zu wenig anonymisiert übertragen werden, hat die Berliner Firma O&O Software schon vor ein paar Jahren das kostenlose Tool „O&O Shutup10“ entwickelt und es seitdem immer weiter verbessert. Wie Ihr das Tool benutzt und was Ihr beachten solltet, erklären wir in diesem Video.

Download von O&O Shutup10

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