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Die besten Hubs und Docks mit Thunderbolt 4 und USB 4.0 im Test (2022)

23.06.2022 | 09:20 Uhr |

Erweitern Sie mit einem Hub oder Dock PC, Notebook und Mac um bis zu drei Thunderbolt-4-Anschlüsse sowie weitere Netzwerk-, USB- und Display-Ports. Wir haben einige Geräte getestet.

Hubs und Docks mit Thunderbolt 4 (TB4) und USB 4.0 (USB4) erweitern die Konnektivität von PCs, Mac uns Notebooks um sehr schnelle Schnittstellen mit Ladefunktion, während sie mit den älteren Standards abwärtskompatibel bleiben. Das ist insbesondere bei Laptops praktisch, die vielleicht nur ein paar Anschlüsse an der Seite haben.

Caldigit Thunderbolt 4 Element Hub: Empfehlung der Redaktion bei Hubs

Caldigit Thunderbolt 4 Element Hub
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© Caldigit
  • Vorteile: Vier Thunderbolt 4-Anschlüsse, vier schnelle USB-A-Anschlüsse, 150-Watt-Netzteil

  • Nachteile: 60-Watt-Laptop-Ladung könnte für größere Laptops zu wenig sein

  • UVP: 249,99 Euro

Caldigit Thunderbolt 4 Element Hub im Preisvergleich

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Sie werden kaum mehr moderne USB-Anschlüsse an einem Hub oder einer Docking-Station finden als an dem kompakten und vergleichsweise preisgünstigen Thunderbolt 4 Element-Hub von Caldigit - und sie sind alle für Spitzengeschwindigkeiten ausgelegt. Der Hub verfügt über viermal Thunderbolt 4 - alle mit 40 Gbit/s Bandbreite und 15 Watt Ladeleistung - und viermal USB-A 3.2 Gen.2 mit 10 Gbit/s und 7,5 Watt. Das ist mehr als jeder andere Thunderbolt 4-Hub, den wir gesehen oder getestet haben. Einer der TB4-Anschlüsse ist Upstream, also für den Anschluss an Ihren Computer. Die anderen drei sind Downstream, für den Anschluss anderer Geräte.

Empfehlung der Redaktion: Caldigit Thunderbolt 4 Element Hub
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Der Thunderbolt 4 Element Hub von Caldigit ist keine Docking-Station im engeren Sinne, aber er verfügt über so viele USB-Anschlüsse (sowohl Typ A als auch Typ C), dass er sich durchaus als Docking-Station verwenden lässt, wenn Sie die richtigen externen Geräteanschlüsse oder Adapter für das Hinzufügen externer Bildschirme haben. Bei der Verwendung als Dockingstation ist der Element Hub eines der kleinsten Geräte, die Sie mit einem eigenen Netzteil finden. Mit 150 Watt sollte das Netzteil die meisten Ihrer Anforderungen erfüllen, wobei bis zu 60 Watt für die Stromversorgung des Laptops oder Tablets reserviert sind - genug für die meisten Laptops.

Kensington SD5700T Thunderbolt 4 Docking-Station: Empfehlung der Redaktion bei Docks

Kensington SD5700T Thunderbolt 4 Docking-Station bei Amazon

  • Vorteile: 11 schnelle Anschlüsse, 180-Watt-Netzteil, hochwertige Verarbeitung

  • Nachteile: Upstream-Anschluss an der Vorderseite, USB-A-Anschlüsse mit 4,5 Watt 

  • UVP: 379,90 Euro

Wie man es von Kensington erwartet, ist die SD5700T Thunderbolt 4 Docking Station von hoher Qualität und bietet alles, was eine Dockingstation haben sollte: vier TB4-Anschlüsse, drei schnelle und einen langsamen USB-A-Port. Der hat immerhin 7,5 Watt Ladeleistung im Vergleich zu den 4,5 Watt der schnelleren Ports via USB-A 3.2 Gen2. Dazu gibt es Gigabit-Ethernet, einen SD-Kartenleser und einen Audio-Klinkenstecker. Mit 180 Watt ist die Stromversorgung die beste im Testfeld - ideal, wenn Sie mehrere an das Dock angeschlossene Geräte mit Strom versorgen möchten. Es gibt nützliche LEDs, die anzeigen, wann das Dock mit Strom versorgt wird und wann es angeschlossen ist. Auch die Ein-Aus-Taste gefällt uns. Wir sind der Meinung, dass sich der kleine Aufpreis für diese Dockingstation lohnt, vor allem, wenn man die dreijährige Garantie berücksichtigt. 

OWC Thunderbolt Hub: Preis-Tipp

  • Vorteile: Vier Thunderbolt 4-Anschlüsse, ein schneller USB-A-Anschluss

  • Nachteile: 60 Watt Laptop-Ladung könnte für größere Laptops zu wenig sein

  • UVP: 249 Euro

OWC Thunderbolt Hub bei Amazon

Der OWC Thunderbolt Hub verfügt über einen Thunderbolt 4-Upstream-Anschluss, drei Thunderbolt 4-Downstream-Anschlüsse und einen zusätzlichen USB-A-Anschluss. Der Preis ist der niedrigste im Testfeld. Alle vier Thunderbolt 4-Anschlüsse sind für eine Bandbreite von 40 Gbit/s und eine Ladeleistung von 15 Watt ausgelegt, hinzu kommt einmal USB-A 3.2 Gen.2 mit 10 Gbit/s und 7,5 Watt. Die TB4-Anschlüsse können je nach Bedarf für den Anschluss von SSDs und anderen USB-C-, TB3- oder TB4-Geräten oder externen Displays genutzt werden. Der Hub verfügt über ein 110-Watt-Netzteil, was bei der Anzahl der Anschlüsse völlig ausreichend ist und Notebooks mit bis zu 60 Watt auflädt.

Anker Apex 12-in-1 Thunderbolt 4 Dockingstation

Anker Apex Thunderbolt 4 Docking Station
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© Anker
  • Vorteile: 12 Anschlüsse, darunter zweimal HDMI und Gigabit-Ethernet, 20 Watt USB-C, Einschalttaste

  • Nachteile: Nur ein Downstream-TB4-Anschluss, 4,5 Watt USB-A-Ladung

  • UVP: 399,99 Euro

Anker Apex 12-in-1 Thunderbolt 4 Dockingstation bei Amazon

Die Anker Apex Thunderbolt 4 Docking Station ist eine gute Wahl, wenn Sie mehr als einen externen Bildschirm an Ihren Laptop anschließen möchten. Andere Thunderbolt-4-Docks, die wir getestet haben, nutzen ausschließlich die TB4-Anschlüsse für Display-Verbindungen. Das bedeutet, dass Sie, wenn Sie zwei externe Bildschirme möchten, zwei der drei nachgeschalteten TB4-Anschlüsse verlieren und außerdem HDMI- oder DisplayPort-Adapter benötigen, es sei denn, die Bildschirme haben einen USB-C-Anschluss. Da Anker zwei HDMI-Anschlüsse integriert hat, benötigen Sie keine Adapter, um Bildschirme anzuschließen. Es gibt nur einen Downstream-TB4-Anschluss.

Wenn Sie nicht vorhaben, zwei Bildschirme anzuschließen, ist diese Dockingstation weniger flexibel als andere Hubs und Dockingstationen, bei denen die TB4-Anschlüsse für Bildschirme oder andere Geräte verwendet werden können. Der einzige nachgeschaltete TB4-Anschluss kann auch für den Anschluss eines externen Monitors verwendet werden, sodass Besitzer von Thunderbolt-4-Windows-Laptops bis zu drei Bildschirme an der Dockingstation anschließen können: zwei HDMI- und ein TB4-Anschluss. Mac-Besitzer müssen DisplayLink-Software von Drittanbietern hinzufügen, um drei Bildschirme anzuschließen. Einen Extrapunkt gibt es für den Power-Knopf an der Vorderseite.

Razer Thunderbolt 4 Dock Chroma

Razer Thunderbolt 4 Dock Chroma bei Amazon

  • Vorteile: 10 Anschlüsse, 90 Watt Laptop-Ladung, RGB-Lichtshow

  • Nachteile: Weniger Anschlüsse als andere Docks

  • UVP: 329,99 Euro

Razer ist bekannt für die Herstellung von Tech-Kits für Gamer, die Leistung mit Beleuchtung kombinieren möchten. Dieser Dock passt genau in diese Ästhetik. Das Dock hat die gleiche Anschlussanordnung (einschließlich Gigabit-Ethernet, schnellem SD-Kartenleser und einer Reihe von USB-A-Anschlüssen) wie viele der von uns getesteten Docks, aber es fehlt ein an der Vorderseite angebrachter USB-A-Anschluss zum Aufladen des Telefons. Wie bei vielen TB4-Docks und -Hubs werden Sie einen oder zwei Display-Adapter benötigen, wenn Ihre Monitore keinen USB-C-Anschluss haben. Razer konzipiert die Stromverteilung anders als andere Hersteller und wir können immer noch nicht ganz verstehen, wie jeder Anschluss seine Ladekapazität teilt. Im Test hat es gut funktioniert. Die RGB-Lichtshow wird Gamer begeistern.

Anker PowerExpand 5-in-1 Thunderbolt 4 Mini-Dockingstation

Anker PowerExpand 5-in-1 Thunderbolt 4 Mini Dock
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© Anker
  • Vorteile: Vier Thunderbolt 4-Anschlüsse, 85 Watt Laptop-Ladung, Einschalttaste

  • Nachteile: Geringe Gesamtleistung von 100 Watt

  • UVP: 249,99 Euro

Anker PowerExpand 5-in-1 Thunderbolt 4 Mini-Dockingstation bei Amazon

Das Anker PowerExpand 5-in-1 Thunderbolt 4 Mini Dock ähnelt den anderen Thunderbolt 4 Hubs, nennt sich aber selbst ein Mini Dock. Das ist in Ordnung, da alle Hubs als Docks fungieren können, wenn Sie die richtigen Adapter für Ethernet und externe Bildschirme haben. Mit einer Ladeleistung von 85 Watt für Laptops (im Vergleich zu 60 Watt anderswo) übertrifft er andere ähnliche Thunderbolt 4-Hubs. Die externe Gesamtleistung von 100 Watt ist jedoch etwas gering, wenn man bedenkt, dass der potenzielle Stromverbrauch bei 67,5 Watt liegt, wenn alle Ports gleichzeitig aufgeladen werden müssen.

Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock

Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock bei Amazon

  • Vorteile: 11 Anschlüsse, darunter vier Thunderbolt 4 und Gigabit Ethernet, 90 Watt Laptop-Ladung

  • Nachteile: Teuer

  • UVP: 399 Euro

Das Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock verfügt über eine ganze Reihe von Anschlüssen, darunter natürlich auch die wichtigen vier T4-Anschlüsse. Die gleiche Anzahl an Thunderbolt 4-Anschlüssen finden Sie auch bei wesentlich günstigeren Hubs, allerdings fehlen bei diesem Dock das Gigabit-Ethernet, der SD-Kartensteckplatz und der Kopfhöreranschluss. Sie können den Hubs mit Adaptern ausstatten, um diese Anschlüsse hinzuzufügen. Das erhöht natürlich die Gesamtkosten. Ein weiterer Vorteil für Besitzer größerer Laptops ist die Fähigkeit der Dockingstation, mit 90 Watt aufzuladen, statt mit den maximalen 60 Watt des Hubs.

Sonnettech Echo 11 Thunderbolt 4 Dock
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© Sonnettech


Kaufberatung: Hubs & Docks mit Thunderbolt 4 und USB 4.0

Die neuesten Verbindungsstandards Thunderbolt 4 und USB4 basieren beide auf mechanisch baugleichen USB-C-Anschluss, der inzwischen bei immer mehr PCs, Tablet und Smartphones zu finden ist. Sie sind rückwärtskompatibel mit USB-C und Thunderbolt 3.

USB-A erreichte in der Regel eine maximale Bandbreite von 5 Gbit/s (USB 3.0), konnte aber auch bis zu 480 Mbit/s (USB 2.0) langsam sein. Viele der hier getesteten Modelle verfügen über einen schnelleren USB-A-Anschluss mit 10 GBit/s. USB-C begann mit 5 GBit/s, ist aber auch mit bis zu 20 GBit/s erhältlich, obwohl 10 GBit/s am oberen Ende häufiger vorkommen. Thunderbolt 3 (TB3) kann 40 GBit/s erreichen, aber im Gegensatz zu Apple haben sich einige Windows-PC-Hersteller nicht dafür entschieden, alle Vorteile von TB3 anzubieten. Bei Thunderbolt 4 und USB4 müssen die Hersteller alle Vorteile der Technologie (etwa die Bandbreite von 40 Gbit/s) erfüllen, um zertifiziert zu werden. Das macht TB4 für PC-Benutzer viel interessanter als TB3. Apple-Nutzer werden keinen großen Unterschied zwischen TB3 und TB4 feststellen. Es gibt aber zusätzliche Vorteile, etwa lassen sich Geräte besser vernetzen. Bei TB3 konnte eine Gerätekette unterbrochen werden, wenn ein Gerät mit Ausnahme des letzten Geräts in der Kette entfernt wurde.

Viele Hersteller von Hubs und Docks weisen Windows-Nutzer darauf hin, dass ihr Gerät für Thunderbolt 4 oder USB4 zertifiziert sein muss, da die bisherigen Anschlussstandards nicht übereinstimmen. Mac-Nutzer kommen mit älteren USB-C- (12-Zoll-MacBook) und Thunderbolt 3-Systemen aus. Sie können weiterhin Thunderbolt 3- und USB-C-Dockingstationen verwenden, verpassen aber die Fortschritte, die Thunderbolt 4 mit sich bringt. TB4/USB4 bietet auch schnelleres PCIe (Peripheral Component Interconnect Express) mit 32 Gbit/s für Speichergeschwindigkeiten von bis zu 3.000 MBit/s. Das ist das Doppelte der Mindestanforderungen von Thunderbolt 3, obwohl neuere MacBooks dies bereits bieten. Einige der frühen TB3-MacBooks verfügten über weniger Bandbreite an den Thunderbolt-Anschlüssen auf der rechten Seite. 

Was ist der Unterschied zwischen Adaptern, Hubs und Docks?

Diese Begriffe werden recht fließend verwendet, aber es gibt offizielle Definitionen. Ein Hub kombiniert in der Regel mehrere Anschlüsse desselben Typs - zum Beispiel USB-A-Anschlüsse der alten Schule. Er fasst aber oft einige verschiedene Anschlüsse in einer kompakten Form zusammen, häufig mit einem Netzteil. Ein Multiformat-Adapter fügt verschiedene Arten von Anschlüssen hinzu, in der Regel in einer Bauart, die entweder Strom vom Host-Computer beziehen oder die Stromzufuhr über einen USB-C-Anschluss und Ihr USB-C-Ladegerät weiterleiten kann. Eine Docking-Station (oder Dock) ist ein größeres Gerät mit einem eigenen, sperrigen Netzteil und einer Reihe von verschiedenen Anschlüssen, die alle Ihre Verbindungs- und Ladeanforderungen abdecken sollten. Die Definitionen haben sich etwas vermischt und beziehen sich jetzt oft eher auf die Größe und das Format als auf die Fähigkeiten.

Welche Anschlüsse brauchen Sie?

Um den Hub oder das Dock anzuschließen, muss Ihr Computer entweder einen Thunderbolt 4-Anschluss für eine separate Kabelverbindung (oft im Lieferumfang des Hubs/Docks enthalten) oder ein integriertes T4/USB4-Kabel haben. Die TB4/USB4-Technologie ermöglicht vier dieser Anschlüsse an einem Hub oder Dock. Einer davon ist für den Computeranschluss reserviert, das ist der so genannte Upstream-Anschluss, im Gegensatz zu den Downstream-TB4-Anschlüssen, die Sie zum Anschließen neuer Geräte verwenden. Zuvor waren bei TB3 insgesamt nur zwei Anschlüsse möglich. Dies sind sehr anpassungsfähige Anschlüsse, die mit einem USB-C-Display oder einem Display-Adapter verbunden werden können-– zum Beispiel USB-C-zu-HDMI oder DisplayPort. 

Moderne SSDs und andere Geräte verfügen ebenfalls über USB-C- oder Thunderbolt-Anschlüsse, sodass Sie diese über den Hub anschließen können, wenn Ihr Laptop oder Tablet nur einen oder zwei Anschlüsse hat. Achten Sie auf die Ladefunktionen dieser Anschlüsse. Viele bieten 15 Watt Leistung, was für die meisten Smartphones, SSDs usw. ausreicht. USB-A ist der altmodische USB-Anschluss, der bei Speichersticks und älteren Geräten und Ladegeräten üblich ist. Wenn Sie noch ein paar davon haben, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Hub einen oder zwei davon zur Hand hat. Achten Sie auf schnellere USB 3.2 Gen 2-Anschlüsse mit einer ordentlichen Bandbreite von 10 Gbit/s. Auch 5 Gbit/s sind in Ordnung, eine höhere Geschwindigkeit wird in der Regel bevorzugt.

Wenn Sie einen Anschluss zum Aufladen verwenden möchten, achten Sie auf die Wattzahl - 7,5 Watt ist üblich und reicht aus, um ein Telefon langsam aufzuladen. Einige USB-A-Anschlüsse gehören zur älteren, langsameren USB-2.0-Variante, die gerade einmal 480 MBit/s schafft und daher eher für schwache 2,5-Watt-Ladevorgänge als für die Datensynchronisierung verwendet wird, aber auch für 4,5-Watt- oder 7,5-Watt-Ladevorgänge geeignet ist. Wenn Sie diese Anschlüsse zum Aufladen verwenden möchten, sollten Sie sich über die Wattzahlen der einzelnen Hubs oder Docks informieren.

Achten Sie auf einen oder zwei HDMI- oder DisplayPorts. Sie können die TB4/USB4-Anschlüsse verwenden, um ein USB-C-Display anzuschließen, oder Sie können USB-C-Videoadapter (auf DisplayPort oder HDMI) verwenden, wenn der Hub/das Dock diese nicht enthält. Aber Vorsicht: Dadurch werden Ihre freien Downstream-Anschlüsse belegt. Display-Adapter sind preiswert und kosten weniger als 10 Euro pro Stück für einen markenlosen Adapter oder etwa 15 Euro für einen von Anker. Dieser generische USB-C-auf-HDMI-Adapter kostet zum Beispiel 8,99 Euro, während Sie etwas teurere Adapter von Anker oder Lention kaufen können. Es gibt auch USB-C-auf-DisplayPort-Adapter, wie zum Beispiel diesen generischen Adapter.

Für einen kabelgebundenen Internetzugang benötigen Sie einen Ethernet-Anschluss, der mindestens als Gigabit Ethernet (1 Gbit/s) eingestuft ist. Sie können auch schnellere 5- oder 10 Gbit/s-Ethernet-Anschlüsse als Adapter für die TB4-Anschlüsse erhalten. SD- und MicroSD-Kartenleser Diese Steckplätze sind vor allem für Kamerakarten bekannt, bieten aber auch erschwinglichen Zugang zu zusätzlichem Speicherplatz: 500-GB-Karten kosten etwa 60 Euro und haben eine Kapazität von bis zu 1 TB. Achten Sie auf schnellere UHS-II-Kartenleser. Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen sind ebenfalls praktische Anschlüsse an einem Hub oder einer Dockingstation, damit Sie diese nicht an Ihrem Computer suchen müssen, falls sie überhaupt vorhanden sind. Einige Docking-Stationen verfügen über hochwertige digitale Audioanschlüsse für anspruchsvolle Audiotechnologien.

Stromversorgung und Aufladen

Die meisten Hubs und Docks werden mit einem eigenen Netzteil (oder Power Brick) geliefert. Es lädt den angeschlossenen Laptop oder das Tablet auf und versorgt die angeschlossenen Geräte mit Strom. Laptops benötigen mindestens 60 Watt, um mit einer angemessenen Geschwindigkeit aufgeladen zu werden. Größere Laptops benötigen mehr als 90 Watt. Es ist wahrscheinlicher, dass Laptops mit höherer Leistung an den Docking-Stationen aufgeladen werden, als an den kleineren Hubs. Die verbleibende Leistung wird unter den Anschlüssen aufgeteilt. Achten Sie also auf ein gutes Netzteil mit einer Gesamtleistung von etwa 150 Watt, wenn Sie alle Anschlüsse gleichzeitig nutzen möchten.

Design von Hub und Dockingstation

Überlegen Sie, wie und wo die Dockingstation oder der Hub auf Ihrem Schreibtisch stehen soll. Ein vertikales Format spart Platz auf dem Schreibtisch im Vergleich zu einem schlanken horizontalen Format, obwohl die meisten Hubs, die wir gesehen haben, recht kompakt sind. Überlegen Sie auch, was Sie auf der Vorder- oder Rückseite des Geräts haben möchten. Keiner der Hubs oder Docks, die wir getestet haben, ist besonders portabel – nicht wegen der Größe des Hubs, sondern wegen der Größe des externen Netzteils. Wenn Sie ein zweites Netzteil kaufen, können Sie natürlich eines zu Hause und eines im Büro haben.

Thunderbolt 4-Kompatibilität

Thunderbolt 4 ist da und Sie sollten den Kauf eines zertifizierten Thunderbolt 4-Docks in Erwägung ziehen, selbst wenn Sie einen Thunderbolt 3-Computer haben, denn es ist sowohl abwärtskompatibel mit älteren USB-C- und Thunderbolt 3-Geräten als auch zukunftssicher – zumindest bis Thunderbolt 5 auf den Markt kommt. Aus diesem Grund nennt OWC seine Thunderbolt 4-Dockingstation einfach Thunderbolt Dock, da sie mit TB3 und TB4 funktioniert, wenn auch nicht mit dem entfernten TB2.

Beachten Sie jedoch, dass sich die Hersteller von Windows-Computern nicht immer an die Richtlinien für Thunderbolt 3 gehalten haben und daher die meisten TB4-Hubs und -Dockingstationen nicht für PC-Benutzer empfohlen werden. Sie erfordern einen ordnungsgemäß zertifizierten Thunderbolt 4-Laptop. Apple war jedoch viel besser bei der Zertifizierung, so dass TB4-Hubs und -Docks mit allen Thunderbolt 3-Macs funktionieren, was bedeutet, dass alle aus den letzten Jahren (2017 und später) einsatzbereit sind. Apples M1-basierte 13-Zoll-MacBooks haben immer noch Thunderbolt 3-Anschlüsse, auch wenn das Unternehmen sie „Thunderbolt / USB 4“ nennt.

Wenn Sie ein TB4-Dock oder einen TB4-Hub an ein M1-MacBook anschließen, gehen Ihnen keine Vorteile verloren, solange Sie Mac-OS Big Sur oder höher verwenden. Aber bedenken Sie, dass M1 Macs derzeit nur an einen externen Bildschirm angeschlossen werden können. Die neuesten 14-Zoll- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle – mit M1 Pro- oder M1 Max-Chip – haben Thunderbolt 4-Anschlüsse und können mehrere externe Bildschirme unterstützen. Sie verfügen außerdem über vielfältigere seitliche Anschlüsse, so dass Sie vielleicht sogar keinen Hub oder Anschluss benötigen.

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