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Die besten Stationen & Stands für kabelloses Laden von Smartphones im Test (2022)

16.07.2022 | 09:20 Uhr |

Mit unserer Auswahl können Sie sich den Kabelsalat sparen. Schluss mit dem Hickhack um Lightning-, USB-C- und Micro-USB-Steckertypen!

Kabelloses Laden ist an Komfort nicht zu überbieten. Sie legen Ihr Telefon einfach auf die Ladefläche und gehen weg. Sie müssen sich nicht mehr um Kabel kümmern, die unweigerlich brechen oder verloren gehen. 

Das kabellose Laden hat sich nicht nur technologisch weiterentwickelt, sondern kommt auch bei den meisten großen Smartphone-Herstellern wie Samsung, LG, Sony, Motorola, Google, Huawei und Apple zum Einsatz. Wenn Ihr Handy diese Technik unterstützt, kann ein kabelloses Ladepad oder eine kabellose Ladestation genau die richtige Lösung für ein unkompliziertes Aufladen sein. Wir haben einige der beliebtesten kabellosen Ladegeräte für Android und iPhone getestet und für Sie unsere Favoriten herausgepickt.

Anker PowerWave 7.5 Stand: Empfehlung der Redaktion

Anker PowerWave 7.5 Stand
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© Anker/Amazon

Anker PowerWave 7.5 Stand im PCW-Preisvergleich

Anker PowerWave 7.5 Stand bei Amazon

  • Vorteile: Schnelles Laden, inklusive Netzteil, Unterstützung für 7,5 und 10 Watt 

  • Nachteile: Kühlgebläse ist ein wenig laut

  • UVP: 29,99 €

Der Anker PowerWave 7.5 Stand beherrscht sowohl 7,5 Watt als auch 10 Watt Ladegeschwindigkeit über den Qi-Standard. Das bedeutet, dass der PowerWave 7.5 Stand kompatible iPhone- und Android-Modelle schnell aufladen kann. Der Stand unterstützt aber auch 5-Watt-Laden für ältere Smartphones. Dieses spezielle kabellose Ladegerät von Anker ist als Ständer mit einer weichen Oberfläche konzipiert. Die Leiste stützt Ihr Telefon und macht es einfach, Benachrichtigungen auf einen Blick zu sehen. Es gibt auch eine Anzeigeleuchte, die Sie wissen lässt, wenn das Ladegerät in Gebrauch ist. Die Unterseite des Ständers ist mit Gummi überzogen, um ihn an seinem Platz zu halten und ein versehentliches Verrutschen zu verhindern.

Empfehlung der Redaktion: Anker PowerWave 7.5 Stand
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Im Lieferumfang sind ein Micro-USB-Kabel und (meist auch) ein Quick-Charge-3.0-Netzteil enthalten, mit denen Sie das Pad mit Strom versorgen oder es als eigenständiges Ladegerät verwenden können. In unserer ersten Testrunde lud das PowerWave 7.5 Stand ein Samsung Galaxy S22 schneller auf als jedes andere kabellose Ladegerät, das wir getestet haben. Das bestätigt der Test mit einem iPhone 13 Pro. Die einzige Kritik, die wir am Ständer haben, ist der Lüfter in seiner Basis. Er ist notwendig, da das kabellose Aufladen eine Menge Wärme erzeugt, aber er ist ein wenig laut. In einer Umgebung mit viel Lärm könnten wir ihn ignorieren, aber in einem Schlafzimmer bei Nacht oder in einem ruhigen Büro kann er störend sein. 

Apple MagSafe Ladegerät: Ideal für iPhones

Apple MagSafe Ladegerät bei Amazon

  • Vorteile: Top-Verarbeitung, ansprechendes Design, schnelles Laden

  • Nachteile: Teuer, kein Netzteil mit dabei

  • UVP: 43,85 Euro

Für iPhone-Nutzer ist Apples Wireless-Charger eigentlich erste Wahl, wenn da nicht der hohe Preis wäre. Zusammen mit einem passenden 20-Watt-USB-C-Netzteil sind fast 70 Euro fällig. Das ist happig. Bei der Konkurrent bezahlen Sie für eine Kombi 30 bis 35 Euro weniger. Aber da sind ja noch das schöne Design im Apple-eigenen Stil und die Extras: Dank der magnetische Halterung verbinden sich das MagSafe Ladegerät und das iPhone 12/13 immer auf Anhieb, ohne dass man erst die richtige Position finden muss. Zudem kann das aufliegende iPhone nicht verrutschen und findet auch in einer speziellen Halterung seinen Platz - etwa im Auto. Beachten Sie: MagSafe lädt auch ältere iPhone-Modelle und Android-Smartphones, wenn diese eine Wireless-Charging-Funktion besitzen. Nur beim iPhone 12 und 13 wird das magnetische Andocken unterstützt. Bei der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu meckern - und auch nicht bei der Wärmeentwicklung beim Laden. In Verbindung mit dem originalen 20W USB-C Power Adapter von Apple ist ein kompletter Akku vom iPhone 13 im Test innerhalb von rund 60 Minten auf 50 Prozent Kapazität geladen. Das ist in Ordnung und entspricht in etwa den Werten der Anker-Ladepads. 

iOttie Ion Wireless Stand

iOttie Ion Wireless Stand
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© iOttie

iOttie Ion Wireless Stand bei Amazon

  • Vorteile: Schnelles Aufladen für Android und iOS gleichermaßen, gutes Design, funktioniert im Hoch- und Querformat

  • Nachteile: Teuer

  • UVP: 59,95 Euro

Der iON Wireless Stand ist genau wie die anderen kabellosen Ladeprodukte des Unternehmens mit einem stoffähnlichen Material überzogen. Das Material erinnert an das eines Google Home Mini. Es gibt drei Farben zur Auswahl – Rubin, Asche und Elfenbein, also Rot, Grau und Weiß. Der Ständer verfügt über zwei Qi-kompatible Ladespulen. Das heißt, Sie können Ihr Telefon sowohl im Hoch- als auch im Querformat aufstellen und es sollte trotzdem problemlos geladen werden. Für den Listenpreis von knapp 60 Euro erhalten Sie den Ständer, ein USB-C-Kabel und ein Netzteil für die Stromversorgung des Ständers. Das Pad bietet 10 Watt Ladeleistung für kompatible Android-Geräte und 7,5 Watt für iOS-Geräte. Die Ladezeit im Test liegt im Mittelfeld der von uns bisher getesteten kabellosen Ladegeräte. Wo der iON Wireless Stand wirklich glänzt, ist mit einem iPhone. Mit einem iPhone XS hat der Ständer in 60 Minuten durchschnittlich 44 Prozent aufgeladen und damit alle anderen Ladepads, die wir getestet haben, übertroffen. Gut: Der iON Wireless Stand ist kein schwarzer Hockey-Puck, den man in der Wohnung verstecken muss. 

Anker 313 Kabelloses Ladepad

Anker 313 Kabelloses Ladepad
Vergrößern Anker 313 Kabelloses Ladepad
© Anker

Anker 313 Kabelloses Ladepad im PCW-Preisvergleich

Anker 313 Kabelloses Ladepad bei Amazon

  • Vorteile: Schönes Design, Status-LED, guter Support

  • Nachteile: Kabel könnten hochwertiger sein, Mini-USB-Ladeanschluss

  • UVP: 18,99 Euro

Im Test hält die kabellose Ladestation von Anker was sie verspricht. Selbst dickere Handyhüllen sind beim Aufladen kein Problem und auch Earsbuds lassen sich damit drahtlos laden. Allerdings ist es wichtig, dass passende Netzteil zu verwenden. Laut Anker kann ein 5-Volt-Ladegerät mit zwei Ampere Spannung bis zu 10 Watt Leistung liefern. Für das beste Ergebnis sollten Sie ein Quick Charge Netzteil (9V/2A) verwenden. Praktisch ist die kleine LED-Leuchte. Leuchtet sie dauerhaft blau, liegt das Smartphone richtig auf und wird geladen. Allerdings ist die LED recht hell und kann in dunklen Räumen doch stören. Blinkt die LED grün, ist das Ladepad an einem nicht kompatiblen Netzteil oder mit einem falschen Kabel angeschlossen. Auch gut: Metallische Handyhüllen lösen eine Fremdkörpererkennung aus, die LED blinkt blau. Im Test mit einem separaten 18-Watt-Netzteil von Anker ist das iPhone 13 in weniger als zwei Stunden relativ schnell aufgeladen. 

iOttie iTap 2 Wireless

iOttie iTap 2 Wireless bei Amazon

  • Vorteile: Unglaublich praktisch, gutes Design, zusätzlicher USB-Anschluss

  • Nachteile: Montageplatte erforderlich

  • UVP: 54,95 Euro

Im Lieferumfang des iTap 2 sind das Ladepad, ein Micro-USB-Kabel und ein 12-Volt-Adapter enthalten. Dieser verfügt seinerseits über einen zusätzlichen USB-Anschluss, mit dem Sie ein anderes Gerät in Ihrem Auto aufladen können. Außerdem ist das Befestigungsmaterial enthalten. Dieses Zubehör besteht aus einer Metallplatte, einer Schablone, die Ihnen zeigt, wo Sie die Platte an Ihrem Telefon anbringen müssen, und einer Schutzfolie, die zwischen Ihrem Telefon und der Metallplatte angebracht wird. Warum brauchen Sie eine Metallplatte? Weil der iTap 2 keine Art von Griff oder Basis hat, um Ihr Telefon zu halten – er verwendet Magnete. Und weil eine Metallplatte das kabellose Aufladen beeinträchtigen könnte, erfordert der Installationsprozess eine gewisse Präzision – daher die mitgelieferte Schablone.

Laut iOttie können Sie die Platte auf einem Gehäuse anbringen, das dünn genug ist, um kabelloses Laden zu ermöglichen. Der einzige Nachteil bei der Verwendung des iTap 2 als Hauptlademethode für unterwegs ist, dass kabelloses Laden insgesamt langsamer ist als kabelgebundenes Laden. Und da es sich bei den meisten Autofahrten um Kurztrips handelt, können Sie nicht erwarten, dass der iTap 2 Ihr Telefon schnell auflädt. Wenn Sie jedoch viel Zeit im Verkehr verbringen oder einen langen Arbeitsweg haben, sollte der iTap 2 für Sie interessant sein. Er lädt Ihr Telefon nicht nur auf, sondern bringt es auch auf (fast) Augenhöhe, sodass Sie Dinge wie Android Auto nutzen oder eingehende Nachrichten überwachen können, ohne nach unten schauen zu müssen. 

Belkin drahtloses BoostCharge Ladepad

Belkin drahtloses BoostCharge Ladepad bei Amazon

  • Vorteile: Kompakt, gute Ladezeiten

  • Nachteile: Smartphone muss ausgerichtet werden 

  • UVP: 34,99 Euro

Beim Belkin Wireless Charger ist ein Quick-Charge-3.0-Netzladegerät enthalten und muss nicht wie bei anderen Ladegeräten extra gekauft werden. Am Gehäuse gibt es eine Status-LED: Leuchtet sie weiß, ist das Smartphone korrekt auf dem Ladepad ausgerichtet und es wurden keine metallischen Fremdkörper erkannt (LED leuchtet dann orangefarben). Im Unterschied zu anderen Wireless Chargern reagiert das Belkin-Modell etwas sensibler auf Schutzhüllen. Laut Hersteller sollten sie nicht dicker als drei Millimeter sein. Das können wir im Test bestätigen. Das drahtlose Boost Charge 10-Watt-Ladegerät ist auf das Laden von Apple- und Samsung-Smartphones bei der höchstmöglichen Geschwindigkeit ausgelegt. Das klappt im Test tadellos. Qi-fähige Geräte anderer Hersteller werden hingegen mit maximal 5 Watt aufgeladen. Das Design ist bieder, die Verarbeitung ist durchschnittlich und das Ladepad wirkt insgesamt etwas billig. Dafür stimmen Leistung und Ausstattung. 

Nanami Fast Wireless Charger

Nanami Fast Wireless Charger
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© Nanami

Nanami Fast Wireless Charger im PCW-Preisvergleich

Nanami Fast Wireless Charger bei Amazon

  • Vorteile: Kompakt, gute Ladezeiten

  • Nachteile: Smartphone muss ausgerichtet werden 

  • UVP: 18,99 Euro

Der Wireless Charger ist kompakt und besitzt eine gummierte Stand- und Auflagefläche. Das sorgt für einen sicheren Halt vom Smartphone. Etwas hakelig ist mitunter die Ausrichtung des Smartphones auf dem Ladepad. Liegt es nicht mittig auf, wird die Ladeleistung beeinträchtigt. Diese hängt übrigens wie bei den anderen Modellen im Test vom verwendeten Netzteil und/oder vom genutzten USB-Kabel ab. Der dezente Leuchtstreifen gibt Auskunft über den Ladezustand. Ein dauerhaftes Blau signalisiert, dass das aufgelegte Smartphone komplett aufgeladen ist. Im Test funktioniert das kabellose Laden auch mit Schutzhüllen und sogar in einem etwas dickeren Ledercase.

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