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mSata-SSD in den PC einbauen

19.09.2012 | 09:09 Uhr |

Eine mSATA-SSD sitzt direkt auf der Hauptplatine. Sie belegt dann einen SATA-Port, der für andere Festplatten nicht mehr verfügbar ist.
Vergrößern Eine mSATA-SSD sitzt direkt auf der Hauptplatine. Sie belegt dann einen SATA-Port, der für andere Festplatten nicht mehr verfügbar ist.

mSATA oder Mini-SATA ist ein spezieller Steckplatz für SATA-Geräte. Er ,kommt vor allem in Notebooks zum Einsatz, um hier den Platz für ein zusätzliches 2,5-Zoll-Laufwerk zu sparen. In einem Desktop-PC wäre zwar genügend Platz für ein weiteres Speichergerät, aber auch hier möchte man in kleinen Gehäusen auf zusätzliche Kabel und Geräte lieber verzichten. Der Einbau verläuft ähnlich wie bei Mini-PCI-Express-Karten oder Speicherriegeln im Notebook. Die kleine Karte wird schräg in den Steckplatz eingeführt und dann nach unten gedrückt, bis sie einrastet.

Die von uns eingesetzte RunCore RCP-V-T501B-MC ((http://www.pcwelt.de/produkte/Runcore-Pro-V-120GB-mSATA-III-RCP-V-T501B-MC-SSD-Festplatte-Test-3957573.html)) ist eigentlich für diesen Zweck überdimensioniert und dafür mit einem Preis von rund 300 Euro auch zu teuer. Denn die SATA-III-Schnittstelle (6 GB/s) der SSD kann auf der Gigabyte Hauptplatine nicht voll ausgenutzt werden, weil diese nur über SATA II angebunden ist (3 GB/s). Es würde also eine mSATA-II-SSD genügen, die es mit 60 GB schon für etwa 70 Euro gibt.

Alternativ können Sie auch eine beliebige SSD in herkömmlicher 2,5-Zoll-Bauform einsetzen, die Sie dann wie eine Festplatte mit den SATA-Anschlüssen auf der Hauptplatine verbinden. Die mSATA-SSD verwendet übrigens den Port 5 des Intel-SATA-Controllers. Dieser lässt sich nicht daher nicht verwenden, wenn der mSATA-Steckplatz belegt ist. Damit reduzieren sich die Anschlussmöglichkeiten weiterer Festplatten von neun auf acht.

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