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Kabellose Verbindung zum Auto bietet auch Vorteile

22.06.2011 | 12:15 Uhr |

OnStar ist ein Kommunikations- und Sicherheitsdienstleister, der es ermöglicht, ein gestohlenes Auto über kabellose Signale wiederzufinden. Wenn Ihr Auto in den USA geklaut wurde, können Sie es der Polizei melden, die anschließend OnStar kontaktiert. Das Unternehmen versendet ein Signal über ein 3G-Netzwerk, woraufhin das Gaspedal des geklauten Wagens nicht mehr funktioniert. Die von OnStar versandten Signale sind verschlüsselt, sodass nicht autorisierte Empfänger diese nicht einfach abhören können. Somit sollen die Autos auch in Zukunft nicht einfach extern gesteuert werden können.

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Solche Module, die sich mit dem Diagnosesystem des Autos verbinden, werden durch starke Verschlüsselungstechniken geschützt. In Zukunft müssen Autohersteller Geräte zertifizieren, die sich mit dem kabellosen Netzwerk verbinden dürfen. Autohersteller sind sich natürlich darüber im Klaren, dass sich Hacker in die kabellosen Services eines Autos hacken können. Vertreter von Ford und General Motors, nur um zwei Beispiele zu nennen, sagen, dass sie starke Verschlüsselungsstandards für die Fahrzeug-Fahrzeug-Kommunikation entwickeln. Bei den deutschen Herstellern ist das mit Sicherheit nicht anders.

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Die Technologie für das verbundene Auto befindet sich zum Großteil noch in der Testphase, sagt Tarnutzer. Das DSRC-Netzwerk wird gerade einem harten Test unterzogen. Zum einen wird es von Autoherstellern und zum anderen vom U.S. Department of Transportation getestet, um sicherzustellen, dass es gegen Hackerangriffe gut geschützt ist. Desweiteren wird die Stärke der Verschlüsselung überprüft, fügt er hinzu. „Das ist der Grund, weshalb es zwei bis drei Jahre dauert, bis ein solches System für ein neues Fahrzeug zugelassen wird. Ein neues Smartphone benötigt hingegen lediglich sechs Monate bis zur Zulassung", sagt Tarnutzer.

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