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fstab nachträglich anpassen

02.08.2007 | 08:30 Uhr |

Ubuntu trägt alle bei der Installation erkannten Partitionen in die Konfigurations-
datei /etc/fstab ein und setzt dabei den Wert "auto", damit diese beim Systemstart automatisch eingebunden werden. Bei vfat-Partitionen bemüht das System beim Systemstart sogar fsck, was mitunter einen verzögerten Start mit sich bringt.

Das Linux-Pendant zu Microsofts Scandisk überprüft dann bei jedem Systemstart die FAT32-Partitionen auf Fehler. Sie können die Datei /etc/fstab als root auch manuell mit einem Text-Editor bearbeiten. Machen Sie dann aber unbedingt vorher ein Backup der Datei. Die Zeile, die die Systempartition einbindet, sollten Sie nicht bearbeiten, ebenso die Zeilen, die die Dateisysteme "proc" und "swap" einbinden und für das System unerlässlich sind.

Bei anderen Einträgen können Sie beispielsweise die Option"auto" in "noauto" ändern, wenn Sie diese nur bei Bedarf einhängen möchten. Um die fsck-Fehlerprüfung bei vfatPartitionen zu verhindern, ändern Sie die letzte Zahl "2" in der Zeile in eine "0".

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