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Zwei gegen zwei im Netz

Anforderung

Zeitaufwand

Das Spiel Hearts aus Windows für Workgroups 3.11 hat auf einem Einzelplatzrechner nur geringe Reize: Die drei Blechgegner spielen schematisch bis stereotyp und ärgern sich nicht, wenn sie die Pik-Dame einstecken. Mit Netzkarte können Sie gegen einen bis drei Kollegen agieren und fehlende Mitspieler vom Computer übernehmen lassen. Aber es gibt im Netz weitere interessante Möglichkeiten, die kein Handbuch erwähnt:

Sind Sie etwa zu zweit und wollen auf die Computer-Gegner komplett verzichten, so starten Sie das Spiel je zweimal; dabei wählt nur einer der vier Spieler die Option "Kartengeber", der Rest läßt sich beim Start "zu einem anderen Spiel" verbinden. Nun sehen Sie die Karten von zwei Spielern und können taktieren, wie Sie die beiden Spieler Ihres Kollegen ausmanövrieren.Eine Variante ergibt sich zu dritt, wenn Sie insgeheim den vierten Spieler übernehmen - also den Computer-"Stefan". Dies gelingt nur sehr gewitzten Spielern, weil sie - um nicht ertappt zu werden - so rasch ausspielen müssen wie vom Computer-Gegner gewohnt.Selbst wenn Sie allein spielen, profitieren Sie von den Vorzügen einer Netzkarte: Auch hier ist es reizvoller, Hearts zweimal zu starten - einmal als Geber, ein zweites Mal als Mitspieler -, um dann mit zwei Spielern die beiden Computer-Gegner mit ihrer schematischen Spielweise voll auflaufen zu lassen.

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