Viele Anwender nutzen ihr Notebook vorwiegend als schicken Desktop-Ersatz. Deshalb bleibt das Gerät auch ständig mit der Steckdose verbunden, damit das Notebook über viele Stunden eingeschaltet bleiben kann.

Denjenigen Anwendern, die Ihren Mobilrechner vorwiegend am Stromnetz betreiben, empfehlen wir, den Akku einfach herauszunehmen. Im Netzbetrieb läuft das Notebook im Gehäuseinneren ziemlich warm und der Akku wird jedes Mal unnötig erhitzt. Die hohen Temperaturen sind der Lebensdauer der Stromspeicherzellen nicht gerade zuträglich. Denn je höher die Temperatur ist, desto mehr Lithium-Ionen oxidieren und verlieren so irreversibel ihre Leitfähigkeit und damit schleichend an Kapazität.

Allerdings sollten Sie es nicht übertreiben: Wenn Sie Ihr Akku ganz selten oder gar nicht benutzen, schadet auch das. Über Monate ungenutzte Energiezellen können sich nämlich schlimmstenfalls so entladen, dass sie sich nicht mehr richtig aufladen lassen. Wer sein Notebook vorwiegend stationär einsetzt, sollte deshalb hin und wieder auf Akkubetrieb wechseln.

Moderne WLAN-Notebooks und die steigende Anzahl an HotSpots laden geradezu ein, in der Mittagspause im Straßen-Café oder nach Feierabend im Biergarten zu surfen. Beim Arbeiten mit dem Notebook unter freiem Himmel passiert es leicht, dass das Notebook samt Akku viel Sonne abbekommt. Als Folge erhitzt der Akku auch hierbei stark, was sein Wohlbefinden - wie auch dem des Notebooks - nicht zuträglich ist. Zudem steigt mit der Umgebungstemperatur auch die Selbstentladung.

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