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Zuverlässigkeit und Störquellen

01.10.2002 | 10:21 Uhr |

Die Zuverlässigkeit von Funknetzen ist hoch. Diese Technik wurde zuerst im Zweiten Weltkrieg vom Militär eingesetzt und hat damit über fünfzig Jahre Entwicklungsgeschichte hinter sich. Ein gutes Produktdesign und die normalerweise geringen Distanzen führen dazu, dass Funknetze zuverlässiger sind als etwa Handys und die Datenintegrität ähnlich gut ist wie in Festnetzen.

Die Störanfälligkeit wurde bereits im Zusammenhang mit dem Datendurchsatz angesprochen. Die meisten Hersteller von Funknetzen entwickeln ihre Produkte so, dass Störungen zum Beispiel durch Mikrowellen möglichst ausgeschlossen sind. Störungen hängen in der Praxis also von den jeweils in der Umgebung vorhandenen Geräten ab und müssen durch Tests ermittelt werden.

Bei Funknetzen ist der Aspekte der Sicherheit von großer Bedeutung. Richtig eingerichtet, sind WLANs genauso sicher wie klassische Netzwerke, da die Daten mit kryptografischen Verfahren verschlüsselt werden. Zudem lässt sich der Zugriff auf das Netz einschränken. Und Funknetze sind sehr benutzerfreundlich: Anwender müssen nicht umlernen, Betriebssysteme und Software funktionieren wie gewohnt.

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