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Zusätzliche Features in den höherpreisigen Hosting-Paketen

13.07.2011 | 11:37 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Sie werden bei einem Preisvergleich schnell bemerken, dass bereits vergleichsweise preiswerte Hosting-Angebote einen beeindruckenden Leistungsumgang bieten. Deshalb halten die Hoster bewusst einige Goodies für Kunden bereit, die mehr Geld ausgeben und eines der hochpreisigeren Angebote wählen. Dann erst gibt es meist Features wie mehrere Second-Level-Domains (die noch dazu aus verschiedenen Top-Level-Domains stammen, also beispielsweise neben dem üblichen .de auch .info oder .net), Skriptsprachen und Datenbanken, Contentmanagementsysteme und deutlich mehr Webspace und mehr Speicher für die Mailpostfächer sowie unbegrenztes Trafficvolumen mit zusätzlichen Analysetools. Manche Hoster bieten auch Guthaben für Google Adwords-Werbung an – Strato zum Beispiel.

Zu den Domainnamen und Top-Level-Domains (also .de, .info, .net und so weiter) noch ein paar Hinweise: Denken Sie bei der Wahl Ihrer Domainnamen auch an naheliegende Vertipper und versuchen Sie diese ebenfalls für Sie zu reservieren. Sollte Ihr Wunsch-Domainname als .de-Endung bereits vergeben sein, so bekommen Sie ihn vielleicht noch als .info oder .net. Deshalb sind nicht nur die Anzahl der Domains sondern auch die zur Verfügung stehenden TLDs wichtig – achten Sie darauf bei der Wahl des Hosting-Paketes.

Profi-Tools und -skripte für die Website

Mehrere Domainnamen geben Ihnen die nötige Flexibilität, um Kunden durch verschiedene passende URLs auf Ihre Seite zu ziehen. Das gleiche gilt für die Mailpostfächer, auch hier ist es von Vorteil, wenn Sie immer ein paar in der Reserve haben.

Bei den weiteren wünschenswerten Features könnte man beispielsweise eine verschlüsselte Datenübertragung via SSL erwähnen. Oder ein WebDAV-Zugriff. Oder leistungsfähige Software, die über die üblichen Homepage-Baukästen hinausgeht, beispielsweise ein professioneller Website-Editor Dreamweaver (mitunter handelt es sich dabei aber um eine ältere Version). Und CGI-Bibliotheken, Cronjobs (mit denen Sie automatisierte Aktionen einrichten können) sowie Newsletter-Tools. 1&1 bietet davon in seinen höherpreisigen Angeboten eine beeindruckende Feature-Fülle.

Validierungstools für HTML, CSS & Co.

Allgemein gilt: relativ leicht bekommt man PHP und mindestens eine MySQL-Datenbank, Python dagegen oder ein SSH-Zugang sind seltener anzutreffen und nur in hochpreisigeren Tarifen enthalten. Ähnliches gilt für Cronjobs und SSL-Zertifikate. Falls Sie Skript- und Datenbanklösungen von Microsoft anstelle der bewährten und weit verbreiteten Kombination aus Linux, PHP und MySQL bevorzugen, müssen Sie ebenfalls etwas suchen. 1&1 bietet wie bereits erwähnt solche Windows-Angebote an, diese kosten aber im Vergleich zu den Linux-/Opensource-basierten Hosting-Angeboten deutlich mehr.

Falls Sie mit dem Gedanken spielen, selbst als Hoster aufzutreten, dann sollten Sie klären, ob Ihr gewünschter Webhoster Reseller-Angebote bereit hält wie es beispielsweise 1&1 macht. Klären Sie zur Sicherheit auch, ob Sie Hosting-Pakete für Privatkunden auch für kommerzielle Websites nutzen dürfen (in der Regel ist das der Fall).

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