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Zur Sicherheit: Schutz vor Pop-ups und Javascripts

29.10.2004 | 12:58 Uhr |

Bevor Sie sich in den Dschungel der Cracksund Serials-Sites begeben, sollten Sie einige Vorkehrungen treffen. Denn überall lauern Werbe-Pop-ups oder Scripts, die etwa Ihren Browser mit einer anderen Startseite versehen oder die heimlich bestimmte Sites in Ihre Lesezeichen-Sammlung setzen.

Wählen Sie einen anderen Browser als den Internet Explorer, denn die meisten Scripts sind auf diesen weit verbreiteten Browser hin optimiert und bei anderen wirkungslos. Am besten eignet sich Firefox. Der Gratis-Browser ist schnell, belegt wenig Ressourcen und bietet einen integrierten Pop-up-Stopper.

Um ihn einzuschalten, setzen Sie unter „Extras, Einstellungen, Web-Features“ ein Häkchen vor „Pop-up-Fenster blockieren“. Ein weiterer Vorteil von Firefox: Sie sind sicher vor Javascripts und Active-X-Scripts, die heimlich Ihre Browser-Einstellungen (Startseite, Lesezeichen oder ähnliches) verändern wollen. Deaktivieren Sie hierfür unter den „Web-Features“ die Felder für Java und Javascript.

Achtung: Wenn ein Programm eine Datei mit der Endung XPI installieren will, sollten Sie das ablehnen. Erweiterungen für Firefox tragen diese Extension – theoretisch können sich dahinter aber auch auf Firefox zugeschnittene Dialer verbergen.

Noch besser sind Sie dran, wenn Sie Vmware einsetzen. Das Paket erstellt unter Windows NT 4, 2000 und XP sowie Linux virtuelle Systeme, die Sie parallel zu Ihrem Arbeitssystem verwenden können.

Sie surfen beispielsweise bequem unter Windows XP und laufen so nicht Gefahr, sich Spyware oder veränderte Browser-Einstellungen auf Ihrem Arbeitsrechner einzuhandeln. Vmware kostet 189 Dollar. Sie können es 30 Tage kostenlos testen. Allerdings müssen Sie sich dazu auf der Homepage mit Name und Adresse registrieren.

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