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Zugriff auf das Adressbuch unterbinden

Auch auf das Adressbuch oder auf gespeicherte Mails hat ein Programm nicht einfach mehr Zugriff über MAPI. Will eine Anwendung darauf zugreifen, so wird der Benutzer darüber informiert und kann auswählen, ob er den Zugriff für eine bestimmte Zeit erlauben will oder nicht.

Auch diesen Schutz kann man einfach überlisten, indem ein Virus etwa nicht mehr über MAPI auf die benötigten Daten zugreift, sondern sich die Mail-Adressen, an die er sich versenden würde, direkt aus den Dateien holt, in denen Outlook die Daten (Adressbuch oder Mails) speichert.

Auch andere Dateien, etwa Dokumente oder Excel-Tabellen wären als Quelle für Mail-Adressen denkbar, allerdings würde dies den Rechner deutlich verlangsamen und sicherlich recht schnell auffallen. Alle diese Aktionen sind weiterhin möglich und verursachen keine Warnung. Zwar müsste ein Virus dann das Dateiformat selbst durchgehen, jedoch sind Mail-Adressen recht einfach zu erkennen.

Ebenso könnte ein Virus auch wieder die Sicherheitsfunktion patchen und somit außer Betrieb setzen.

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