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(Zu) viele Alternativen

Viele Windows-Programme bieten neben dem bekannten Menüpunkt "Bearbeiten, Einfügen" zusätzlich die Option "Inhalte einfügen". Dahinter verbirgt sich ein weiteres Menü mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Für den Anwender ist aber meist nicht ersichtlich, worin der Unterschied zwischen den verschiedenen Einfüge-Varianten besteht. Die PC-WELT erklärt die häufigsten Auswahlmöglichkeiten.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Gering

Problem:

Viele Windows-Programme bieten neben dem bekannten Menüpunkt "Bearbeiten, Einfügen" zusätzlich die Option "Inhalte einfügen". Dahinter verbirgt sich ein weiteres Menü mit verschiedenen Auswahlmöglichkeiten. Für den Anwender ist aber meist nicht ersichtlich, worin der Unterschied zwischen den verschiedenen Einfüge-Varianten besteht.

Lösung:

"Inhalte einfügen" kann weitaus mehr als das normale "Einfügen": Wenn Sie mit OLE-fähigen Anwendungen (Object Linking and Embedding) arbeiten, können Sie damit dynamische Verknüpfungen herstellen, so beispielsweise zwischen einer Excel-Tabelle und einem Word-Dokument. Dabei behält das eingefügte Objekt eine permanente Verbindung zur Server-Anwendung. Das hat den Vorteil, daß sich eine Änderung in einer Excel-Tabelle automatisch auch auf das Word-Dokument auswirkt.

Anders verhält es sich mit Bildern: Fügen Sie ein Bild in eine Anwendung wie Write ein, dann ist keine OLE-Verknüpfung möglich, das eingefügte Objekt ist statisch. Immerhin haben Sie einen Einfluß auf die Wahl des Bildformats: Mit "Inhalte einfügen" bestimmen Sie, ob das Bitmap- oder das Metafile-Format zum Tragen kommt. Wählen Sie "Bitmap", dann wird das Bild schneller eingefügt, es benötigt aber mehr Speicherplatz. Entscheiden Sie sich dagegen für "Bild" (was dem Metafile-Format entspricht), dann dauert der Vorgang zwar etwas länger, die Write-Datei ist danach aber deutlich kleiner. Neben dem Platzsparen hat das Metafile-Format noch einen weiteren Vorteil: Vergrößern Sie ein eingefügtes Bitmap, führt das zu unschöner Klötzchenbildung; im Metafile-Format lassen sich Bilder ohne Qualitätsverlust beliebig skalieren. Beim herkömmlichen "Einfügen" wird automatisch das Metafile-Format verwendet, Sie treffen damit zumindest bei Bildern immer die richtige Wahl.

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