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Zone Alarm

04.08.2000 | 22:08 Uhr |

Zone Alarm verhindert den Zugriff auf das lokale Netzwerk sowie auf das Internet und umgekehrt. Aktionen kann der Anwender einzeln oder generell verbieten. Als Sicherheitsstufe kann er dabei per Schieberegler "high", "medium" oder "low" wählen, eine feinere Konfiguration ist nicht möglich. Was als lokales Netzwerk gilt, lässt sich definieren, indem man einzelne IP-Adressen oder ganze Adressbereiche als lokale Netzzone aufnimmt.

Backdoors können sich im System zwar einnisten, Zone Alarm blockiert aber ihre Kommunikation mit der Außenwelt und fragt den Anwender, ob er die Aktion erlauben will. Programmdaten speichert das Tool in der Registry und in einem Windows-Unterverzeichnis. Sie sind gar nicht oder nur schwach verschlüsselt. Programmteile lassen sich löschen, Zone Alarm funktioniert danach immer noch.

Das englischsprachige Programm lässt sich ohne große Vorkenntnisse konfigurieren und bedienen. Nach der Installation ist es ohne Neustart einsatzbereit. Allerdings blockierte es zunächst alle internen Netzwerkzugriffe. Um weiterarbeiten zu können, mussten wir diese erst freischalten. Extrem nervig sind die häufigen Warnmeldungen des Programms vor scheinbaren Attacken - die Warnung lässt sich bereits mit einem einfachen Ping von einem anderen Rechner auslösen.

Als Schutz vor Script-Viren ist Mail Safe eingebaut, das vor VBS-Attachments zu Mails warnt. Die Ausführung solcher Dateien verhindert es jedoch nicht. Die Funktion ist daher als PR-Gag anzusehen, denn sie kann ein Antiviren-Programm nicht ersetzen.

Zone Alarm 2.1.25

Zone Labs, USA

Tel. 001/4155470050

www.zonelabs.com

für private Nutzung kostenlos

für Firmen 20 Dollar

gute Sicherheitsvorkehrungen

Alarmmeldungen oft überflüssig, nur grob konfigurierbar

Zone Alarm ist ein leistungsfähiges Programm, geht aber mit seinen vielen Warnungen schnell auf die Nerven.

Funktionen: 3,5

Sicherheit: 4

Bedienung: 3

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