1665944

Zehn Zubehör-Tipps rund um die Fritzbox

24.09.2018 | 14:03 Uhr |

Funknetz-Repeater, Schnurlostelefone, WLAN-Sticks – AVM stellt den Fritzboxen ein umfangreiches Portfolio an Zusatzgeräten zur Seite.

Ein Sammelsurium unterschiedlicher Zusatzgeräte von AVM für die Fritzbox-Routerfamilie soll beim maßgeschneiderten Netzaufbau und bei der Erweiterung vorhandener Netzwerke helfen. Zur besseren Unterscheidung bündelt AVM die einzelnen Modelle in die vier Kategorien schnurlose Telefone (Fritz Fon), DECT-Zubehör (Fritz DECT), WLAN-Sticks und WLAN-Repeater (Fritz WLAN) sowie Powerline-Vernetzung (Fritz Powerline).

Tipp 1: Schnurlose Multifunktionstelefone für Fritzboxen mit DECT-Basis

Der internationale Standard Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) regelt bei Funktelefonen das Zusammenspiel von Sender (Basisstation) und Empfänger (Mobilteil). Als Besitzer einer Fritzbox wie den Modellen 7590 , 7580 , 7560 , 7490 , 6590 und 6490 mit integrierter DECT-Telefonanalage können Sie damit bis zu sechs DECT-Mobilteile unterschiedlicher Hersteller direkt mit der Fritzbox verbinden. Eine eigene DECT-Basisstation ist nicht erforderlich.

Insgesamt fünf unterschiedliche DECT-Komforttelefone zur Verwendung mit einer Fritzbox hat AVM im Programm. Das neueste AVM-Schnurlostelefon ist das zur IFA vorgestellte Fritz Fon C5 , ein DECT-Mobilteil mit Farb-Display zur Festnetz- und Internettelefonie mit Extras wie HD-Telefonie, Internetradio, Mediaserver und Heimnetzsteuerung.

Das Farbdisplay kann in Verbindung mit einer Fritzbox Bilder einer Türsprechanlage oder IP-Kamera darstellen, auch Mails kann man darüber lesen. Außerdem steuert das C5 die Musikwiedergabe im Heimnetzwerk sowie den Ein- und Ausschaltzustand ins Netz eingebundener Geräte wie den Heizungsregler DECT 301. Funktional bietet das C5 Komfortfunktionen wie Full-Duplex-Freisprechen, Lauthören, HD-Telefonie, Anruflisten, Babyphone, Weckruf, Fotowiedergabe, Anrufbeantworter, Headset-Anschluss und Energiesparmodus.

Optisch dem C5 zum Verwechseln ähnlich ist das Fritz Fon MT-F , das ebenfalls ein Farb-Display bietet. Allerdings fehlen ihm an den Seiten des Gehäuses die Einkerbungen, die den Fingern sicheren Halt geben, und die Tasten zum Anpassen der Lautstärke. Außerdem ist das MT-F ein Stück weit dünner, was die Haltung in der Hand bei langen Telefonaten erschwert. Funktional liegen das C5 und das MT-F eng beieinander, etwa was Komfortfunktionen wie Full-Duplex-Freisprechen, Lauthören, HD-Telefonie, Anruflisten, Babyphone, Weckruf, Fotowiedergabe, Anrufbeantworter, Headset-Anschluss und Energiesparmodus betrifft.

Fritz Phone C5 hat mehrere Anrufbeantworter und Telefonbücher integriert.
Vergrößern Fritz Phone C5 hat mehrere Anrufbeantworter und Telefonbücher integriert.
© AVM

Funktional auf Augenhöhe mit dem Fritz Fon MF-T ist das Fritz Fon C4 , das jedoch in einem wuchtigeren, altmodischer wirkenden Gehäuse daherkommt. Die Auflösung des Farb-Displays beträgt beim MF-T und beim C4 jeweils 240 x 320 Pixel. Gegenüber dem MF-T mit 92 Gramm Gewicht bringt das C4 115 g auf die Waage. Ein Pluspunkt des Fritz Fon C4 gegenüber dem Modell MF-T ist der eingebaute Helligkeits- und Bewegungssensor.

Siehe auch: Die 10 besten Tipps und Tricks zur Fritzbox

Das Fritz Fon M2 ist gegenüber den vorgenannten Schnurlostelefonen von AVM einfacher ausgestattet. So besitzt es anstelle des Farbbildschirms ein Monochrom-Display mit reduzierter Auflösung von 112 x 65 Pixel. Außerdem fehlen der Headset-Anschluss sowie der Helligkeits- und Bewegungssensor. Das Gewicht beträgt 105 Gramm. Interessant: Trotz Unterschiede bei Design und Ausstattung liegen die Straßenpreise für die Fon-Modelle M2, MF-T und C4 mit 45 bis 65 Euro dicht beieinander. Das Fritz Fron C5 liegt geringfügig darüber.

Fürs schnurlose Telefonieren können Sie mit der DECT-Telefonanlage auch beliebige andere unterstützte Telefone verwenden – das gilt übrigens auch, wenn Sie den DECT-Repeater von AVM zwischengeschaltet haben. Das reibungslose Zusammenspiel von DECT-Basis (Fritzbox) und DECT-Mobiltelefon ist hierbei vollkommen unabhängig vom Hersteller. So können Sie zum Beispiel DECT-Telefone von Gigaset, Auerswald, Panasonic, Philips, AEG, Grundig, Lenovo und Motorola nutzen – auch im Verbund.

Das zeichnet ein gutes DECT-Telefon für den Alltag aus

Schnurlostelefone mit der digitalen Sendetechnik DECT bieten Ihnen eine ausgezeichnete rauschfreie Sprachqualität bei aktiver Verschlüsselungstechnik und gelten als nahezu abhörsicher. Eine Weiterentwicklung des einfachen DECT-Standards ist die Implementierung der Technik CAT-iq (Cordless Advanced Technology – internet and quality) mit einer noch besseren Tonqualität sowie praktischen Extras. An der Fritzbox angeschlossen, ist es möglich, Zusatzdienste aus dem Internet wie etwa Wetterbericht, Nachrichtenschlagzeilen, Status von Internetauktionen, Onlinetelefonbücher, Podcasts und Webradio mit dem Schnurlostelefon abzurufen. Die Reichweite von Schnurlostelefonen beträgt in der Regel bis zu 300 Meter im Freien und bis zu 50 Meter in Gebäuden – zumindest in der Theorie.

Clever: Bis zu sechs DECT-Telefone mit Unterstützung des GAP-Standards (Generic Access Profile) lassen sich an der DECT-Telefonanlage der Fritzbox anschließen – und zwar unabhängig davon, von welchem Hersteller sie stammen. Die im Handel angebotenen DECT-Telefone unterscheiden sich im Wesentlichen in der Ausstattung und beim Display. Ein größeres mehrzeiliges Farbdisplay sorgt zusätzlich für mehr Komfort und eine leichtere Bedienung.

Unsere Empfehlung: Grundsätzlich gilt, dass Sie mit allen an die Fritzbox angeschlossenen DECT-Telefonen telefonieren können. Je nach Hersteller und Modell des DECT-Telefons werden dabei jedoch unter Umständen einige Funktionen der AVM-eigenen Fritz-Fon-Geräte nicht unterstützt. Das gilt etwa für den Zugriff auf das Fritzbox-Telefonbuch. Die aktuellen DECT-Mobiltelefone von Gigaset wurden laut Aussage des Herstellers für die Zusammenarbeit mit der Fritzbox optimiert. Achten Sie beim Kauf eines DECT-Telefons auf die Kompatibilität zur Fritzbox, die oft in Kundenrezensionen auf Shop-Webseiten angegeben ist.

Das Fritz Phone C4 besitzt eine ergonomisch gestaltete, beleuchtete Tastatur.
Vergrößern Das Fritz Phone C4 besitzt eine ergonomisch gestaltete, beleuchtete Tastatur.
© AVM

Tipp 2: Mehr Bewegungsfreiheit beim schnurlosen Telefonieren

Die DECT-Reichweite der Fritzbox können Sie leicht vergrößern, indem Sie weitere Fritzboxen als Repeater einrichten. In diesem Fall melden sich DECT-Schnurlostelefone automatisch am jeweils empfangsstärkeren Gerät an. Sogar ein mobiles Roaming (Handover) ist vorgesehen: Wenn Sie während eines Telefongespräches den Funkbereich einer Fritzbox verlassen, verbindet sich das kabellose Telefon automatisch mit der anderen Fritzbox in Reichweite, ohne dass das Gespräch dabei unterbrochen wird. Sie können sich dadurch jederzeit im gesamten Wohnraum bewegen. Eine kostengünstige Alternative zu einer weiteren Fritzbox im Repeater-Betrieb ist der Fritz DECT Repeater 100 . Der mit seiner kompakten Bauform optisch an eine Zeitschaltuhr angelehnte Repeater vergrößert die Reichweite für schnurlose DECT-Telefonate über eine Fritzbox mit DECT-Unterstützung. Zur Versorgung größerer Wohnungen oder Häuser lassen sich mehrere der Repeater an einer Fritzbox anmelden und so die Reichweite in jede Richtung entsprechend erhöhen. Dank integrierter Steckdose und Zwischenstecker-Design geht die vom Repeater belegte Steckdose nicht verloren.

Fritz WLAN Stick AC 430: Der USB-Funknetzadapter spielt sein maximales Übertragungstempo von bis zu 433 MBit/s mit einem AC-Router wie der Fritzbox 7490 aus.
Vergrößern Fritz WLAN Stick AC 430: Der USB-Funknetzadapter spielt sein maximales Übertragungstempo von bis zu 433 MBit/s mit einem AC-Router wie der Fritzbox 7490 aus.
© AVM

Bis zu drei gleichzeitige Gespräche kann der Repeater verwalten. Die Inbetriebnahme ist schnell erledigt: Zum Aufbau einer verschlüsselten Verbindung genügt es, den DECT-Knopf an der Fritzbox und am Repeater zu drücken. Zwei LEDs zeigen den Status des Geräts an. Extras sind ein eingebauter Temperaturfühler sowie HD-Telefonie, die allerdings nur in Verbindung mit einem Fritz-Fon-Schnurlostelefon zum Tragen kommt.

Fritz WLAN Stick AC 860: Auffällig ist das nach hinten verlängerte Gehäuse des im 5- und 2,4-GHz- Band funkenden Sticks.
Vergrößern Fritz WLAN Stick AC 860: Auffällig ist das nach hinten verlängerte Gehäuse des im 5- und 2,4-GHz- Band funkenden Sticks.
© AVM

Tipp 3: Kabelloses Fernsteuern von Geräten im Haushalt

DECT zur Kommunikation mit der Fritzbox kommt bei der Schaltsteckdose Fritz DECT 200 zum Einsatz, ein Funkschalter, mit dem sich Geräte wie Leuchten, Kaffeemaschinen oder Zimmerbrunnen fernsteuern lassen – über die Fritzbox oder sogar per Klatschen. Auch ein Ein- und Ausschalten nach Zeitplan im täglichen, wochentäglichen oder zur Diebstahlsicherung auch zufälligen Rhythmus ist möglich.

Die Fernbedienung beschränkt sich nicht auf das lokale Netzwerk, vielmehr kann der Nutzer das angeschlossene Gerät auch von unterwegs ein- und ausschalten. Praktisch ist die Möglichkeit, den Energieverbrauch des an die Steckdose angeschlossenen Geräts zu messen, aufzuzeichnen und auszuwerten.

Die outdoorfähige Steckdose Fritz DECT 210 kann im Haus und auch im Garten eingesetzt werden. Damit sind vielfältige Einsatzzwecke denkbar: Sie können im Garten die Beleuchtung steuern oder auch Wasserpumpen und Rasensprenger. Bei der Planung der Einschaltzeiten hilft der wöchentliche Kalender oder die Steuerung über einen Google-Kalender. Mit der Astrofunktion lassen sich zudem automatische Schaltungen je nach Sonnenuntergang und Sonnenaufgang einrichten. Außerdem können Sie den Stromverbrauch von Haushaltsgeräten ebenso wie von Gartengeräten messen und aufzeichnen. Die Fritz DECT 210 misst zudem die Temperatur und informiert per Push-Mail über Stromverbrauch und Schaltzeiten. Der Spritzwasserschutz ist mit IP44 klassifiziert. Die Outdoor-Steckdose kann bei Temperaturen zwischen -20 und +40 Grad Celsius eingesetzt werden.

In Zusammenspiel mit einer Fritzbox regelt Fritz DECT 301 die Temperatur zuhause und hilft Energie einzusparen. Er ist sicher über das Funkfrequenzband DECT ULE in das Heimnetzwerk eingebunden und lässt sich bequem über PC, Smartphone, Tablet oder ein Fritz Fon steuern. Mit der Myfritz App ist der neue AVM-Heizkörperregler auch unterwegs und im Heimnetz steuerbar. Er bietet viele Komfortfunktionen wie individuelle Zeitprogramme, Fenster-offen-Erkennung, Tastensperre und Kalkschutz. Außerdem ist Fritz DECT 301 updatefähig und erhält so regelmäßig neue Leistungsmerkmale. Er lässt sich dank passender Adapter einfach an gängigen Heizkörperventilen montieren.

Smart Home mit der Fritzbox erweitern

DECT-ULE (Ultra Low Energy) mit der Erweiterung HAN-FUN (Home Area Network Functional Protocol) ist ein herstellerübergreifender Standard für Smart-Home-Geräte. Bereits ab Fritz-OS 6.83 wird HAN-FUN von der Fritzbox für Zubehör unterstützt. Damit lassen sich von der ULE Alliance zertifizierte Produkte mit der Fritzbox verbinden und steuern. Die offizielle Liste ist unter www.ulealliance.org/certification.aspx abrufbar. AVM selbst nennt auf seiner Webseite drei Smart-Home-Produkte – Wandtaster, Tür-Fensterkontakt und Bewegungsmelder – und verlinkt auf die Telekom-Webseite www.smarthome.de . Nach erfolgreichem DECT-Pairing sind die neuen Geräte als „HAN-FUN Funktion xxx“ (statt xxx steht die jeweilige Bezeichnung des Geräts) in der Bedienoberfläche der Fritzbox unter „Heimnetz –› SmartHome“ zu finden und können ihren Eigenschaften entsprechend konfiguriert werden. Eine Inbetriebnahme der HAN-FUN-Geräte am DECT-Repeater ist nicht möglich.

Tipp 4: PCs und Notebooks mit Maximaltempo ins WLAN einbinden

Notebooks sind üblicherweise mit einem internen WLAN-Adapter ausgestattet. Jedoch sind zusätzlich oder nachträglich angeschaffte WLAN-Sticks eine gute Möglichkeit, PCs und ältere Notebooks fit für neuere WLAN-Standards zu machen. Praktisch sind WLAN-Sticks auch für empfangsschwache Mobilrechner mit Metallgehäuse, bei denen die eingebaute WLAN-Antenne durch die Gehäusekonstruktion zu stark abgeschirmt wird. Bei Desktop-PCs, die unter dem Tisch stehen, bieten USB-WLAN-Sticks eine einfache Möglichkeit, den Funkadapter mit einem handelsüblichen USB-Verlängerungskabel empfangstechnisch optimal auf Schreibtischhöhe zu platzieren. In all diesen Fällen ist ein Fritz-WLAN-Adapter eine günstige Möglichkeit, Rechner in ein Fritzbox-Funknetzwerk einzubinden oder die Empfangsqualität zu verbessern.

Derzeit bietet AVM drei WLAN-Sticks mit unterschiedlicher Ausstattung für den USB-Anschluss an: Den Fritz WLAN Stick AC 860 mit WLAN AC, N und einer maximalen Datenübertragung von 866 MBit/s, den kürzeren Fritz WLAN Stick AC 430 für Übertragungen bis 433 MBit/s und den Fritz WLAN Stick N für Verbindungen mit bis zu 300 MBit/s. Gemeinsamkeit der Sticks ist die einfache Inbetriebnahme in Verbindung mit einer Fritzbox ohne manuelle Einstellungen. Es genügt, den Stick kurz an den USB-Anschluss der Fritzbox anzuschließen und danach an den Windows-Rechner. Der Stick übergibt automatisch die nötigen WLAN-Parameter und Sie können lossurfen.

Tipp: Fritzbox-Upgrade - das bringt die neue Firmware

Alle drei WLAN-Sticks sind Dualband-tauglich und unterstützen die Datenverschlüsselung gemäß aktuellem WPA2-Standard sowie dem älteren WPA. Außerdem ist eine konfigurationsfreie Router-Anmeldung auch mit WPS möglich. Über die mitgelieferte Software lässt sich die Sendeleistung nach Bedarf drosseln. Zwei LEDs informieren über den Verbindungsaufbau und laufende Datenübertragungen. Ein nettes Extra für den stationären Einsatz ist der mitgelieferte USB-Standfuß.

Der Fritz WLAN Repeater 310 ermöglicht stabile und schnelle WLAN-Verbindungen mit bis zu 300 MBit/s.
Vergrößern Der Fritz WLAN Repeater 310 ermöglicht stabile und schnelle WLAN-Verbindungen mit bis zu 300 MBit/s.
© AVM

Tipp 5: WLAN-Reichweite erhöhen, Funklöcher reduzieren

Im besten Fall sollte ein WLAN-Funknetz alle Räume zu Hause abdecken. Dann können Sie mit kabellosen Geräten wie Notebooks, Smartphones und Tablets uneingeschränkt drahtlos im Netz surfen. Schlechter WLAN-Empfang kommt als Ursache für eine Reihe von Ärgernissen in Betracht.

Zwar versprechen moderne WLAN-Router wie die Fritzbox unter Idealbedingungen große Reichweiten. Die Realität sieht jedoch anders aus: Oft ist bereits nach wenigen Metern Schluss mit gutem Empfang. Innerhalb von Gebäuden gibt es zahlreiche Störquellen wie dicke Mauern, Mikrowellen oder Stromleitungen, die das WLAN-Funksignal und damit die kabellose Verbindung beeinträchtigen. Vor allem Stahlbeton, Metallelemente und Glasflächen dämpfen Funkwellen. Auch Elektrogeräte können die Funksignale in einem Haus oder einer Wohnung empfindlich beeinflussen, beispielsweise schnurlose Telefone und Babyfones, Funklautsprecher oder drahtlose Videosignaltransmitter. Dann tröpfeln die Daten nur oder stocken ganz, weil die drahtlose Verbindung nicht bis ins gewünschte Zimmer reicht. Doch gerade bei mobilen Geräten sind Sie auf einen stabilen WLAN-Empfang angewiesen.

Die WLAN-Statusanzeige bei Smartphones und Tablets ist ein Indikator für die Verbindungsgüte zu Ihrem Funknetzwerk. Das Symbol zeigt an, wie gut die derzeitige WLAN-Signalqualität aus Sicht des Mobilgeräts ist. Je mehr Balken oder Punkte zu sehen sind, desto stärker ist das Signal.

Fritz WLAN Stick N: Auch der für den WLAN-Standard 802.11 n konzipierte Stick unterstützt „Stick & Surf“.
Vergrößern Fritz WLAN Stick N: Auch der für den WLAN-Standard 802.11 n konzipierte Stick unterstützt „Stick & Surf“.
© AVM

Ein wirksames Mittel, Funklöcher einfach und dauerhaft zu eliminieren, ist eine Investition in einen WLAN-Repeater, der die Reichweite des vorhandenen Funknetzes erweitert. Auf die Fritzbox abgestimmt sind die Fritz WLAN Repeater von AVM, die auch kompatibel zu anderen gängigen Router-Modellen sind. Die Schaltsteckdosen ähnlichen Geräte werden einfach in eine freie Steckdose gesteckt – es gibt also keine störenden Kabel. Die Inbetriebnahme erfolgt mittels WPS praktisch ohne Konfigurationsaufwand. Es genügt, an der Fritzbox und am Repeater die WPS-Taste zu drücken. Dadurch tauschen die Geräte die nötigen Anmeldedaten aus. Und dank Mesh-Unterstützung lassen sich mehrere verteilte Geräte zu einem einzigen Netz zusammenfassen. Das gesamte WLAN hat dann praktischerweise nur noch einen Namen und ein Passwort.

Fritz WLAN Repeater 450E: Er vergrößert die WLAN-Reichweite und wird per WPS-Tastendruck automatisch eingerichtet.
Vergrößern Fritz WLAN Repeater 450E: Er vergrößert die WLAN-Reichweite und wird per WPS-Tastendruck automatisch eingerichtet.
© AVM

Tipp 6: Dualband-WLAN-Repeater mit Cross Band Repeating

Fünf WLAN Repeater für mehr WLAN-Reichweite auf Knopfdruck bietet AVM derzeit an, das jüngste Modell ist der WLAN Repeater 1160E . Das Gerät präsentiert sich optisch im flachen Standardgehäuse neuerer AVM-Repeater, unterstützt jedoch sämtliche 802.11-Standards einschließlich Dual-WLAN-AC sowie -N und funkt gleichzeitig in beiden Frequenzen. Durch die automatische Bandwahl (Cross Band Repeating) nutzt der Repeater immer den schnellsten Weg vom und zum WLAN-Router. Im 5-GHz-Modus sind bis zu 866 Mbit/s, im 2,4-GHz maximal 300 Mbit/s möglich. Eine Besonderheit ist der verbesserte Energiesparmodus, der im Ruhezustand und im Betrieb den Strombedarf des Geräts minimiert. Bei der optimalen Platzierung des Repeaters hilft die fünfstufige LED-Anzeige der WLAN-Stärke. Die Verbindungsverschlüsselung erfolgt via WPA2. Zur Stromversorgung wird der Repeater an eine 230-Volt-Steckdose angeschlossen.

Fritz WLAN Repeater 1750E: Das Gerät besitzt einen Gigabit-LAN-Anschluss für netzwerkfähige Geräte ohne WLAN.
Vergrößern Fritz WLAN Repeater 1750E: Das Gerät besitzt einen Gigabit-LAN-Anschluss für netzwerkfähige Geräte ohne WLAN.
© AVM

Zur Steigerung der WLAN-Reichweite funkt der Fritz WLAN Repeater 1750E ebenfalls auf den beiden Frequenzbändern 5 und 2,4 GHz. Er unterstützt die WLAN-Standards 802.11 AC und N und damit schnelles WLAN mit theoretischen 450 MBit/s (2,4 GHz, N) und 1300 MBit/s (5 GHz, AC) Datendurchsatz. Das Top-Modell von AVM nutzt durch Cross Band Repeating (siehe Kasten auf Seite 18) immer den schnellsten Weg vom und zum WLAN-Router. Über seinen Gigabit-LAN-Anschluss kann er auch netzwerkfähige Geräte ohne eigenes WLAN ins Heimnetz einbinden. Besonders praktisch ist das zum Beispiel für Smart-TVs, AV-Receiver und Netzwerkspeicher.

Der Fritz WLAN Repeater DVB-C bringt das Kabelfernsehprogramm auf PCs, Smartphones und Tablets. Dabei wird das TV-Signal im WLAN verteilt. Das WLAN-Modul des Repeaters unterstützt die Funkstandards IEEE 802.11 ac/n/g/b/a. Die zwei integrierten Dualband-Antennen ermöglichen im 2,4-GHz-Frequenzband WLAN-Verbindungen mit bis zu 450 MBit/s brutto und im schnellen 5-GHz-Band sogar eine maximale Geschwindigkeit von 1300 MBit/s. Der Dual-TV-Tuner erlaubt die gleichzeitige Übertragung von zwei TV-Programmen. Die Fritz App TV für Android- und iOS-Geräte bietet neben einer Senderliste und Programminformationen (EPG) auch Funktionen wie Senderwechsel und Zoom. Das Live-TV über den Fritz WLAN Repeater DVB-C ist für PCs oder Notebooks auch via VLC Media Player möglich.

Fritz WLAN Repeater 1160E: Das Dualband- Modell mit automatischer Bandwahl funkt gleichzeitig mit 5 und 2,4 GHz.
Vergrößern Fritz WLAN Repeater 1160E: Das Dualband- Modell mit automatischer Bandwahl funkt gleichzeitig mit 5 und 2,4 GHz.
© AVM

Tipp 7: Repeater für das 2,4-GHz-Band als LAN-Brücke einrichten

Der Fritz WLAN Repeater 450E in kompakter Bauform verlängert das WLAN-N-Signal zur Überbrückung von Funklöchern im 2,4-GHz-Band. Der theoretische Datendurchsatz liegt bei bis zu 450 MBit/s. Das Gerät unterstützt alle gängigen Funkstandards und kann deshalb auch mit WLAN-Routern anderer Hersteller kombiniert werden. Praktisch ist der eingebaute Gigabit-LAN-Anschluss, über den auch kabelgebundene Geräte wie Desktop-Rechner, Spielkonsolen, Blu-ray-Player oder Netzwerk-Drucker ins Internet kommen. Im Modus „LAN-Brücke“ wird der LAN-Anschluss am Repeater über ein Netzwerkkabel mit einem der LAN-Anschlüsse an der Fritzbox verbunden. So können Sie den Repeater auch außerhalb der WLAN-Reichweite der Fritzbox einsetzen.

Fritz Powerline 520E erweitert Ihr Heimnetzwerk ganz einfach über die bestehende Stromleitung.
Vergrößern Fritz Powerline 520E erweitert Ihr Heimnetzwerk ganz einfach über die bestehende Stromleitung.
© AVM

Der Fritz WLAN Repeater 310 ist der dienstälteste derzeit von AVM angebotene WLAN-Verstärker und funkt ausschließlich im 2,4-GHz-Band mit bis zu 300 MBit/s. Unterstützt werden die Funkstandards 802.11 n/g/b, WPA2-Verschlüsselung und die Gerätekonfiguration mittels WPS. Wie auch der Repeater 450E besitzt das Modell 310 auf der Gehäusevorderseite fünf Signalstärke-LEDs zur einfachen Bestimmung des idealen Aufstellorts.

Fritz Powerline 510E ermöglicht Datenübertragungen mit bis zu 500 MBit pro Sekunde im Powerline-Netzwerk.
Vergrößern Fritz Powerline 510E ermöglicht Datenübertragungen mit bis zu 500 MBit pro Sekunde im Powerline-Netzwerk.
© AVM

Tipp 8: Das WLAN mit Powerline über mehrere Stockwerke verteilen

Problematisch ist es bei Funknetzwerken immer, wenn es darum geht, mehrere Stockwerke lückenlos zu vernetzen. Schließlich will man wegen toter WLAN-Winkel nicht auf kabelloses Internet verzichten müssen. In manchen Fällen reicht da der Einsatz eines WLAN-Repeaters nicht aus. Dann ist ein Powerline-WLAN-Hotspot wie der Fritz Powerline 546E oder der Fritz Powerline 1240E ideal. Er vergrößert die Reichweite des eigenen Funknetzwerks über das Stromnetz. Das Gerät wird dazu einfach in eine freie Steckdose in der Nähe des Einsatzortes gesteckt. Die Datenübertragung läuft dann über die Stromleitung. Darüber gelangen die Daten von der Fritzbox zum Powerline-WLAN-Adapter, von dem sich bei Bedarf mehrere parallel einsetzen lassen.

Tipp: Die Fritzbox als NAS: So klappt die Einrichtung

Fritz Powerline 1220E: AVMs neuester Stromnetzwerk- Adapter schafft Übertragungsraten von bis zu 1.200 Mbit/s.
Vergrößern Fritz Powerline 1220E: AVMs neuester Stromnetzwerk- Adapter schafft Übertragungsraten von bis zu 1.200 Mbit/s.
© AVM

Tipp 9: Powerline-Verschlüsselung und WLAN-Repeater

Alle Powerline-Geräte von AVM lassen sich ohne Software-Installation an jeder Steckdose in Betrieb nehmen. In puncto Sicherheit setzt AVM auf eine werksseitige Verschlüsselung mit AES-128-Bit zwischen den Adaptern. Zusätzliche Adapter lassen sich jederzeit leicht einbinden. Die Fritzbox-Bedienoberfläche zeigt eine Übersicht der vorhandenen Fritz-Powerline-Adapter mit ihrer jeweiligen Sende- und Empfangsgeschwindigkeit an. Außerdem kann der Nutzer hier sämtliche Einstellungen überprüfen, die Adapter zur besseren Unterscheidung mit einem individuellen Namen versehen und durch einen reduzierten Datendurchsatz am LAN-Anschluss Strom sparen. Alternativ erfolgt die Konfiguration und Überwachung der Powerline-Adapter im kostenlosen Powerline-Tool von AVM für Windows , über das Sie auch die Status-LEDs ausschalten können, wenn diese etwa im Schlafzimmer stören. Mit dem Tool erledigen Sie auch die Aktualisierung der Powerline-Adapter.

Der Nutzer benötigt mindestens zwei Powerline-Adapter: Einer wird mit der Fritzbox verbunden und in eine Steckdose in der Nähe des Routers gesteckt, der andere in einer Steckdose nahe des bisher nicht mit WLAN versorgten Einsatzbereichs platziert. Acht Powerline-Adapter hat AVM aktuell im Angebot: Fritz Powerline 1260E mit Steckdose, zwei Gigabit-LAN-Anschlüssen für kabelgebundene Geräte und WLAN AC+N schickt Daten über die Stromleitung durch das Haus und reicht sie per WLAN im 2,4-GHz-Band mit bis zu 1200 MBit/s und Gigabit-LAN weiter. Das reicht locker für Videostreaming und andere datenhungrige Aufgaben aus. Die Einbindung ins Fritzbox-Heimnetzwerk erfolgt mittels WPS ohne manuelle Konfiguration. Das Powerline-Modell 1240E besitzt keine Steckdose und nur einen Gigabit-LAN-Port. Daten schickt der Powerline-Adapter mit bis zu 1200 MBit/s über das Stromnetz.

Fritz Powerline 1240E: Erweitert mit Dual-WLAN AC und N die Reichweite des Funknetzwerks über die Steckdose.
Vergrößern Fritz Powerline 1240E: Erweitert mit Dual-WLAN AC und N die Reichweite des Funknetzwerks über die Steckdose.
© AVM

Tipp 10: Powerline-Adapter mit Steckdose und Netzwerkanschluss

Wer nicht auf maximales Tempo, dafür auf großen Funktionsumfang Wert legt, sollte sich den Fritz Powerline 546E ansehen. Er schafft bis zu 500 MBit/s im Stromnetz und bis 300 MBit/s über den Access-Point mit WLAN-N. Ausgestattet ist die Box mit zwei Fast-Ethernet-Anschlüssen (100 MBit/s) und einer eigenen Steckdose, die Sie vom Rechner, Smartphone oder Tablet aus fernsteuern können. So lassen sich angeschlossene Geräte nach Bedarf ein- und ausschalten. Außerdem misst der Adapter den Energieverbrauch der verbundenen Geräte und zeigt die ermittelten Werte grafisch an.

Fritz Powerline 546E: Die Besonderheit dieses Powerline- Adapters mit bis zu 500 MBit/s ist die schaltbare Steckdose.
Vergrößern Fritz Powerline 546E: Die Besonderheit dieses Powerline- Adapters mit bis zu 500 MBit/s ist die schaltbare Steckdose.
© AVM

Benötigen Sie zwei Fast-Ethernet-Anschlüssen und können Sie auf die integrierte Steckdose verzichten, greifen Sie zu Fritz Powerline 540E . Dieser Adapter übermittelt Daten ebenfalls mit 500 MBit/s über die Stromleitung und besitzt einen WLAN-N-Access-Point.

Ohne eingebautes WLAN-Modul und mit nur einem Fast- Ethernet-Port kommt die Fritz Powerline 530E . Sie ist dafür jedoch mit einer Steckdose ausgestattet, der allerdings die Fernsteuerungsund Stromverbrauchsmessmöglichkeiten des Modells 546E fehlen. Fritz Powerline 520E hat zwar die niedrigere Modellbezeichnung und ein größeres Gehäuse, bietet dafür aber neben einer Steckdose einen Gigabit-LAN-Anschluss. Das einfachste Gerät ist Fritz Powerline 510E ohne Steckdose und WLAN mit einem Fast- Ethernet-Anschluss.

Fritz Powerline 1000E beherrscht das MIMO-Verfahren und ist in der Lage, Daten mit bis zu 1.200 MBit pro Sekunde im Stromnetz zu übertragen. Dabei können die Adapter zwei Paare der drei Adern des Stromnetzes (Phase, Neutralleiter, Schutzleiter) gleichzeitig nutzen. In der Fritz-Software sehen Sie, ob die Adapter bei der Übertragung dieses Verfahren gerade nutzen. Die hohe Bandbreite will ruckelfreies HD-Streaming oder NAS-Anbindungen ermöglichen. Im Test schleift der Adapter problemlos eine VDSL50-Verbindung durch und erlaubt so bei Telekom Entertain bis zu drei HD-Sender gleichzeitig zu übertragen. Fritz Powerline 1000E lässt sich auch im Verbund mit bereits vorhandenen Powerline-Adaptern einsetzen, denn er ist zu Geräten der 200-, 500- und 600-MBit/s-Klasse abwärtskompatibel.

Am Adapter sitzt unten der Gigabit-LAN-Anschluss, auf der Vorderseite zeigen drei LEDs an, ob er mit Strom versorgt wird, ob ein LAN-Kabel angeschlossen ist und ob Verbindung zu anderen Powerline-Adaptern besteht. Die LEDs sind in den meisten Fällen entweder an oder aus. Die LED für den Verbindungs-Status dient gleichzeitig als Taster, um den Adapter in einem Netzwerk anzumelden. Damit ist er besser erreichbar als bei anderen Adaptern, wo dieser Taster unten oder seitlich am Gerät sitzt.

Fritz Powerline 1220E verwendet den Homeplug-AV2-Standard für Geschwindigkeiten mit bis zu 1200 MBit/s. Der Standard ist abwärtskompatibel, daher lassen sich auch ältere Powerline-Adapter problemlos mit diesem Adapter kombinieren.

AVM hat auf der CeBIT 2015 gleich vier neue Fritzbox-Modell vorgestellt. Darunter die Fritzbox 4020, die bisher kleinste Fritzbox. Außerdem zeigte das Unternehmen den neuen Highend-Router Fritzbox 4080, die Fritzbox 6820 LTE für unterwegs und die Fritzbox 7430. Alle Infos gibt's in diesem Video.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
1665944