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Zahlungsboykott kann auch nach hinten losgehen

30.06.2013 | 22:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Laut der Verbraucher-Zentrale Hamburg ist bei allen genannten Fällen kein wirksamer Vertrag mit dem Mehrwertdiensteanbieter zu Stande gekommen beziehungsweise dieser sittenwidrig oder wegen Täuschung anfechtbar. "Daher sollte die Zahlung gegenüber der Telefongesellschaft verweigert werden, weil die stellvertretend für die Betrüger das Entgelt kassiert", so die Verbraucherschützer.

Das der Schuss für den Verbraucher auch nach hinten losgehen kann, dass weiß auch die Verbraucher-Zentrale Hamburg.

"Wir wissen, dass die Telefongesellschaften oft mit drastischen Methoden bis hin zur Drohung mit der Anschlusssperre die Kunden zur Zahlung pressen, und dass die Gerichte durchaus nicht immer auf der Seite der betrogenen Kunden stehen", betont die Verbraucher-Zentrale ist aber auch der Meinung: "Aber es kann nicht sein, dass PC, Telefon, Handy und Fax zum gefährlichen Werkzeug werden, unbeherrschbare und unvorhersehbar Kosten verursachen und arglose Familien in die Verschuldung treiben."

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